Womo

Die Zeit vergeht einfach nicht und ich muss abnehmen!

Wir haben immer noch Februar und mittlerweile hält uns nur noch die Schwerkraft hier. Noch 7 Wochen, bis wir endlich ins Wohnmobil ziehen und noch etwas mehr als 4 Monate, bis unsere Europatour endlich beginnt. 5 Tage die Woche, beginnen wir mit den Worten: Ich habe heute überhaupt keinen Bock auf Arbeit. Bernd ist so gestresst, wie selten zuvor. Im Büro läuft alles auf Hochtouren. Jeden Tag Besprechungen und schulen der Mitarbeiter.Und zuhause ist ja auch noch so viel zu tun. Jeden Tag erzählt er mir, woran er überall denken muss.Nicht nur ein bisschen putzen, so wie ich. HA HA HA. Mittlerweile kommt es mir so vor, als ob seine sehr ausgeprägten Stirnfalten Sixpacks vom ganzen Denken sind. Natürlich habe ich auch Stress, aber den fress ich in mich rein. Ich bin soweit von meinem Idealgewicht entfernt, wie selten zuvor und mittlerweile echt froh, dass der Spiegel beschlägt, wenn ich aus der Wanne komme. Ich muss unbedingt abnehmen und theoretisch weiß ich natürlich auch, wie es geht. Weniger essen, abends möglichst nichts, was im Moment unmöglich ist. Und Sport wäre auch nicht schlecht. Für das Fitnesscenter ist die Zeit zu knapp und kostet ja auch Geld und da ich eine Gangstörung habe, sieht joggen bei mir aus, wie Sterbehilfe mit Anlauf, außerdem regnet und stürmt es hier seit Tagen. Jeden Tag, wenn ich mit meinem e-bike von einer Putzstelle zur nächsten habe, bin ich mindestens 3 mal, völlig durchnässt und darf mich dann wieder trockenarbeiten. Heute ist Samstag und da es mal wieder nur schüttet, wollen wir mal etwas relaxen und in die Sauna gehen. Da wird es dann so offensichtlich, wie selten zuvor, dass ich mindestens 20 cm zu klein, für mein Gewicht bin.  Mein Gewicht ist Staatsgeheimnis Nummer 1 und das soll auch so bleiben, was nicht immer einfach ist. Vor ziemlich genau einem Jahr, hatte ich eine Gehirnhautentzündung und wurde als akuter Notfall, mit dem Krankenwagen, ins Krankenhaus transportiert. Bernd fuhr mit dem Auto hinterher. Dort angekommen, stellte die Schwester, erst einmal die üblichen Frage. Welche Krankenkasse, Größe und dann die unvermeidliche Frage, nach dem Gewicht. Ich röchelte nur: Kann ich nicht sagen, mein Mann ist hier. Bernd hatte dafür, in dieser, wirklich ernsten Lage, überhaupt kein Verständnis, die Schwester schon. 😉  Ich hatte so unerträgliche Kopfschmerzen und war absolut sicher, sterben zu müssen, zumal es an einem Freitag war und ja hinreichend bekannt ist, dass Ärzte Freitags nichts machen. (Da sieht man mal, was ich von Ärzten halte). Weinend sagte ich zu Bernd: Ich sterbe und ich wollte doch so gerne noch mit dem Wohnmobil weg. Ich war so überzeugend, dass auch Bernd glaubte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen und ebenfalls zu weinen anfing. Letztendlich, habe ich dann wider erwarten, doch überlebt.Ob es nun an Bernd lag, der als wirklich guter Katholik, einen direkten Draht nach oben hat, oder doch an den Ärzten, kann ich aber nicht sagen. Fakt bleibt aber, dass ich nun abnehmen muss!!!

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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