Womo

Endlich ist es soweit !!!! 14.April 2017 Wir wohnen jetzt im Wohnmobil !!!

Ich dachte schon, die Zeit, bis wir endlich ins Wohnmobil ziehen, würde nie vorbei gehen. Wir hatten soooo viel zu tun. Mein Gott mußten wir vieles wegwerfen. Jedes Ding, ob groß ,ob klein wurde von einem Schrank in den nächsten gestopft und als alle Schränke und Kommoden verkauft waren, in Kartons gelagert. Zuletzt begaben sich aber all diese, ehemals geliebten Sachen, auf die selbe Reise, nämlich zur Mülldeponie. Schluchz !!! Aber was sollten wir tun ? Am 14.April 2017 war die Hausübergabe an die neuen Besitzer. Bennet und Carina fanden sich morgens um 11 Uhr ein (mehr oder weniger pünktlich;-) )um noch einmal; ein allerletztes Mal gemeinsam in unserem Haus zu frühstücken. Wir waren noch mittendrin, da kamen schon die Neuen. Frühstück wurde abgebrochen und gemeinsam gingen wir durch alle Räume. Strom, Wasser und Gas wurde abgelesen, Schlüssel abgegeben und die beiden verschwanden wieder.Am nächsten Tag, wollten sie mit der Renovierung beginnen und wir begannen damit, die allerletzten Sachen ins Wohnmobil zu tragen. Eigentlich dachten wir, es wären nur noch ein paar Dinge, aber es nahm und nahm kein Ende. Plötzlich waren Dinge, die in der Garage als Müll abgestempelt und aussortiert waren, wieder lebensnotwendig und mußten nun doch unbedingt mit. Ebendso erging es uns mit Klamotten, die schon im Altkleidersack verstaut worden waren. Und hatten wir wirklich genug Geschirr mit??? Was wenn alle Kinder auf einmal zu Besuch kämen und zusätzlich meine Eltern und Geschwister??? Also doch noch schnell ein paar Teller und Tassen mehr eingepackt.Das klingt einfacher als es war, denn das Wohnmobil platzte aus allen Nähten. Gefühlt wogen die Essensvorräte, aus unserer Küche im Haus, mindestens eine halbe Tonne. Bernd bekam fast einen Nervenzusammenbruch. Dabei hatten wir, nur wegen ihm, immer soviel auf Vorrat. Wenn ich es nicht besser wüßte, hätte ich schwören können, er hätte beide Weltkriege miterlebt. Abends um 7 Uhr waren wir endlich fertig. Wir schlossen ein letztes mal unser Haus ab und fuhren zum Dieksee. Luftlinie 200 Meter von unserem Haus. Dort war ein kostenloser Parkplatz,direkt an einem See, den wir schon eine Weile beobachtet hatten. Außer ein paar Joggern und Leuten, die dort mit ihren Hunden spazieren gingen, war dort nichts los und wir würden bestimmt nicht stören. Wir schliefen herrlich in unserem neuen zuhause und am nächsten Tag fuhren wir nach Westerstede zu meinen Eltern um endlich deren neuen Pavillon zu bewundern und uns lecker bekochen zu lassen. Nasigoreng hatte ich mir gewünscht und niemand bekam das so gut hin wie mein Vater. Lecker lecker. Geschlafen haben wir natürlich im WOMO und am nächsten Tag fuhren wir zur Ponderosa. So heißt das Ferienhäuschen meiner Eltern, in Grabstede. Dort stand auch der oben erwähnte neue Pavillon, direkt auf dem Steg am See. Mein Vater hatte lecker Kuchen gebacken und meine Mutter hatte schon alles eingedeckt und Kaffee und Tee gekocht. Dann kam noch mein Bruder Bernd und meine Schwägerin Tanja, nebst Sohn Jorick und Tanjas Mutter. Wir saßen gemütlich im Pavillon, der wirklich toll ist, und aßen mal wieder viel zu viel. Unter 1.5 Kilo mehr auf den Hüften, ging kein Besuch bei ihnen ab und deshalb bin ich wirklich froh, dass wir nicht in Westerstede wohnen. Ich wäre sicher schon geplatzt. Um 16 Uhr 30 hieß es Abschied nehmen und wir fuhren zurück nach Lingen an den Dieksee. Wir schliefen wieder prima und am nächsten Tag fuhren wir von dort aus zur Arbeit.Ich mit dem Rad, Bernd mit dem Auto. Denn arbeiten mußten wir ja noch 10 Wochen.

 

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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