Womo

Ankommen in Barßel 04.Juli 2017

Unsere beiden „Smilie-Helium-Ballons“ – Geschenk von unserer Abschiedsfete fahren im Schlafzimmer mit ! 🙂

Mein Bruder hatte mich schon  vor Wochen gefragt, ob  ich eventuell vom 14 .07. 2017 – 18. 07. 2017  bei „Westerstede a la carte“ mitarbeiten könne. Nachdem ich ihm mit der Begründung, dass es für Bernd zu langweilig sei, 4 Tage mehr oder weniger alleine in Westerstede zu sein, abgesagt hatte engagierte er Bernd kurzerhand mit. Natürlich nicht in dem Essenszelt, in dem ich arbeiten sollte, sondern als Musiker. Unter den Umständen sagten wir natürlich zu und so lohnte es nicht für ein paar Tage größere Touren zu unternehmen. Ausprobieren wollten wir aber unbedingt unser Kajak und so recherchierten wir im Internet nach einem schönen Stellplatz, auch für große Wohnmobile, mit Paddelstation an einem See oder Fluß. Wir entschieden uns für Barßel und nach einem ausgiebigem  Frühstück im Hotel Voss mit meinen Eltern, meinem Bruder und meiner Schwägerin, starteten wir.
Zuerst ging es aber noch zum Campingplatz in Westerstede, bei dem wir entsorgten und 340 Liter Wasser auftankten. Sicher ist sicher. Wir wollten in eins durchfahren. Ohne Pause!!!! Also Getränke in das Fahrerhaus. Verdursten wollten wir ja nicht, ebenso Schokolade für die Wegzerrung. Verhungern wollten wir auch nicht. Und dann machten wir uns bei allerschönstem Wetter auf die erste richtige Reise, nach unserem Ausstieg. Es dauerte keine 15 Minuten und das Handy bimmelte. Es war meine Mutter. Wir hatten uns ja Ewigkeiten nicht gesehen. Das letzte mal vor so ca. 1,5 Stunden beim Frühstück und sie wollte wissen, wie weit wir schon gekommen sind. Naja, es waren 15 Km und das teilte ich ihr dann auch etwas entnervt mit. Sie verabschiedete sich dann recht schnell, was völlig untypisch für sie war. Nach weiteren 5 Km nahm unsere eine Reise ein apruptes Ende, denn wir hatten unser Ziel erreicht. Wir waren in Barßel angekommen, ohne unterwegs auch nur einen Schluck zu trinken.

WOW ! Am nächsten Tag hatten wir dann einen super-tollen Stellplatz in 1. Reihe, direkt am Bootsanleger – Geil!

Unverhoffter Besuch

Der Stellplatz lag idyllisch an einem kleinen Hafen und hatte Platz für 15 Wohnmobile. 2 Plätze waren noch frei und da wir mit Fahrräder am Heck ca. 9,70m lang sind kam für uns nur einer in zweiter Reihe im Schatten infrage. Bernd versuchte einzuparken, wurde aber durch eine Frau behindert, die hinter unserem Mobil herumturnte. Völlig entnervt sagte er zu mir: Geh mal raus und sieh nach, was die von uns will. Ich hatte noch gar nichts mitbekommen, schließlich habe ich ja keine Rückfahrkamera und fragte: Wer?? Bernd explodierte fast und schrie mich an. “ Da steht so eine Bekloppte hinter uns und hält sich ständig am Wohnmobil fest und wenn die da nicht abhaut, mangel ich sie gleich über. Geh jetzt endlich raus. OK, das hätte man auch höflicher sagen können. Ich stieg aus und linste hinter das Wohnmobil. Es war meine Mutter. Welch freudige Überraschung!!!  Wie gesagt, wir hatten sie ewig nicht gesehen. Meinen Vater hatte sie natürlich auch dabei. Schnell wurden Stühle und der Tisch rausgeholt und schon saßen wir wieder bei Tee und Keksen einträchtig beisammen. Nachdem wir sie dann ca. 1,5 Stunden später mit mehreren Umarmungen verabschiedeten, bemerkte mein Vater, dass er keinen Saft mehr auf seinen e-bike hatte. Bernd schloss uns schnell am Strom an, damit wir den Akku aufladen konnten. Meine Eltern und ich machten derweil einen kleinen Spaziergang. Wir legten ein Wahnsinnstempo vor und nach ca. 80 Metern, ruhten wir uns erst einmal aus und setzten uns auf eine Bank. Es gab ja schon wieder so viel zu erzählen und so verging die Zeit wie im Fluge. Irgendwann hatten wir genug Kraft für den Rückweg getankt und wir setzten uns wieder in Bewegung. Papa kontrollierte seinen Akku und gab grünes Licht für den Rückweg. Wir verabschiedeten uns dann nocheinmal herzlich voneinader. Zum dritten und letzten Mal an diesem Tag und sie brausten los. Mittlerweile war es Abend geworden und ziemlich kühl. Wir machten uns noch etwas zu essen und gingen zeitig zu Bett. Da wir keinen Fernsehempfang hatten, schlief ich schon um 20 Uhr ein. Bernd tüdelte noch ein bis 22 Uhr am PC rum, immer auf der Suche nach Aufklebern für unser Wohnmobil. Unserer Meinung nach hatte es zu viel weiße Fläche und wir wollten es etwas aufpeppen.

Dank unserem Freund Gottfried haben wir jetzt auch noch einen Wohnwagen dabei … wir gut, dass wir ne` AHK haben!

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Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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