Womo

Portugal Sines und die Buchten bis Porto Covo 07.10.2017- 16.10.2017

Sines erreichten wir planmäßig gegen 15 Uhr 30.

Zuerst führte uns unser Weg zu einem großen Supermarkt am Stadtrand von Sines. Auf diesem gab es eine kostenfreie Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile und wir befüllten unseren Wassertank bis nichts mehr reinging.
Dann machten wir uns auf die Suche zum Strand. Allerdings kannte unser Navi den Weg anscheinend nicht, denn es leitete uns durch immer engere Gassen mit immer steileren Kurven. Als in der letzten und engsten Gasse auch noch parkende Autos standen, meinte Bernd dann etwas entnervt:“ Das ist jetzt nicht sein Ernst,oder?“ Es war unmöglich dort hinenzufahren. Zurück ging aber auch nicht mehr und so bog Bernd kurzentschlossen links ab. Auf meinen Einwand, dass dies eine Einbahnstrasse sei sagte er nur lapidar:“ Geht jetzt nicht anders!“ Vor meinen geistigen Auge sah ich schon Horrorszenarien, aber es ging alles gut. Entgegen meiner Befürchtung kam kein Auto mit Schwung um die Kurve um frontal in uns reinzufahren und ich fing wieder an zu atmen. Wir fanden uns auf einem marktplatzähnlichen Platz wieder und die Leute sahen uns erstaunt an. Ein paar Kellner die vor einem Restaurant standen, grinsten und machten das „Daumen nach oben Zeichen“. Dies galt wohl unserem Wohnmobil und nicht unserem verkehrswidriges Verhalten und wir nahmen diese freundliche Geste zum Anlass nach dem Weg zum Strand zu fragen. Dieses war anscheinend sehr kompliziert, denn ein Rettungsschwimmer, der dort gerade vor seinem Auto  stand, bot uns an vorweg zu fahren und uns den Weg zu weisen. Dieses Angebot nahmen wir dankbar an und ab ging die Post. Es wurde immer kurviger und stetig steiler. Allein hätten wir wahrscheinlich ewig gebraucht. Als es dann nur noch geradeaus ging, verabschiedete sich der nette Portugiese und wir drückten ihm noch etwas Geld in die Hand, welches er nur unter Protest annahm.
Es dauerte nun nicht mehr lange und wir kamen zu einem Parkplatz direkt am Meer. Die Strasse dorthin war nur bis 5,5 Tonnen erlaubt. Ich erkannnte Bernd gar nicht wieder. Er fuhr trotzdem weiter. 2 Strafvergehen an einem Tag!!! Na, wenn das kein Rekord ist?? Auf dem großen Parkplatz standen schon mindestens 25 Mobile und wir parkten in der zweiten Reihe. Gleich neben uns stand ein deutsches Rentnerehepaar, welches auch im Wohnmobil lebt und entspannt auf einen Platz in der ersten Reihe wartete. Die beiden waren total nett und gaben uns am nächsten Tag sogar ihre Zugangsdaten fürs Internet, denn sie hatten eine Flatrate. Bernd und ich gingen dann zur Abkühlung ins Meer. Den ganzen Tag lang war es über 30 Grad gewesen und wir waren dementsprechend verschwitzt. Das Wasser war herrlich und hatte bestimmt noch seine 23 Grad. Anschließend legten wir uns an den schönen Sandstrand und ließen uns trocknen. Wie immer konnten wir unser Glück kaum fassen und fragten uns ernsthaft, wann dieses Urlaubsgefühl aufhört.

Früh am nächsten Morgen, wurde dann ein Platz in der ersten Reihe frei und jetzt hatten wir ungehinderten Meerblick und durchgänges Meeresrauschen. Wir richteten uns sofort häuslich ein. Zuallererst sammelten wir aber die 500 Zigarettenkippen auf, die irgendwelche Schweine in die Natur geschmissen hatten und schippten dann den gereinigten Sand über den niedrigen Zaun zurück auf die Dünen. So würden wir ihn nicht permanent mit ins Wohnmobil schluren.

Hier war es so schön, dass wir mindestens 3 Wochen bleiben wollten. Bernd fuhr die Hubstützen aus und stellte Tisch und Stühle hinaus. Ich legte eine gute Tischdecke auf, zusätzlich noch unsere Blume und servierte dann das Muschelgericht, welches ich gekocht hatte. Kaum hatten wir die ersten Bissen zu uns genommen, bekamen wir Besuch von der Polizei, die uns im ernsten Ton darüber aufklärten, dass dies hier kein Campingplatz sei und es nicht erlaubt wäre hier seine Möbel auszupacken, vom Essen ganz zu schweigen. Wir entschuldigten uns und hoben die Möbel  über den Zaun in die Dünen. Natürlich erst als sie weg waren.
Nach dem Essen machten wir eine Fahrradtour zu den nächsten Buchten Richtung Porto Covo,

Komisch, die LiDL-Freeway-Cola gibt es wohl selbst in den abgelegensten Gegenden dieser Erde 🙂

 

…  bis nach 8 Kilometern Bernds Kette riss, als er mit aller Kraft durch eine Sandweg pflügte.

Die Rückfahrt gestaltete sich dann so, dass ich mir die Seele aus dem Leib trampelte und Bernd sich, an meinem Arm festhaltend, von mir ziehen ließ. Gott sei Dank, war wenig Verkehr und wir kamen heil wieder zum Wohnmobil zurück.
Bernd fiel dann ein, dass Morgen  Sonntag war und wir fast nichts mehr zu trinken und auch kein Brot mehr hatten.

Mein „Höllentrip“ nach Sines

Ich fragte die netten Renter, die mittlerweile auch einen Platz in der ersten Reihe hatten, ob sie wüssten, ob es hier einen Lidl gäbe. Nach einem Blick ins ihr i-phone bejahten sie es und um 17 Uhr 15 machte ich mich auf den Weg. Bernd gab mir mal wieder allerhand Tips zu dem Weg und ich fragte ihn, ob er nicht fahren wolle. Seine Kette wäre ja kaputt, antwortete er und auf meinen Hinweis, dass er auch gerne mein Fahrrad nehmen könne, machte er nur ein abwehrendes Gesicht und meinte:“ Nö, dazu habe ich auch keine Lust.“ Laut Handy lag der Lidl 6 Km entfernt, mitten in Sines. Ich würde ihn schon finden, dessen war ich mir sicher, denn ich hatte ja einen Mund zum Fragen. Schon auf dem Hinweg wurde mir echt mulmig. Es herrschte reger Verkehr und es gab keine Fahrradwege. Zudem war die Strasse recht schmal. Zuerst ging es immer geradeaus, dann kam ich zu einem Kreisel. Von dort bog ich auf die Autobahn, was ich allerdings erst bemerkte, nachdem mich 10 Autos angehupt hatten. Ich drehte um und war nun als Geisterfahrer unterwegs. Ich schwitzte Blut und Wasser war dann aber nach 2 Kilometern wieder in der Spur. Nach weiteren 4 Kilometern erreichte ich die Stadt und nach 5 maligem Fragen  dann auch Lidl. Ich hatte ca. 15 Kilometer zurückgelgt und mir graute schon vor dem Rückweg. Das Einkaufen war unspektakulär und mit 15 Kilo mehr Ballast schwang ich mich aufs Fahrrad und versuchte aus dieser Stadt hinauszufinden. Nachdem ich weitere 3 Menschen gefragt hatte, schien ich auf dem richtigen Weg zu sein. Das erwies sich dann aber doch als Irrtum und ich drehte um. Mittlerweile nur noch mit minimaler Elektrounterstützung, denn wie ich mit Entsetzen festellte, war der Akku schon halb leer. Auch sah ich überhaupt keine Menschen mehr geschweige denn Häuser . Alle Wege die ich einschlug waren falsch und irgendwann fuhr ich zwischen riesigen Öltanks umher. Ich war irgendwie im Industriegebiet gelandet und das lag natürlich außerhalb. Und egal welchen Weg ich auch wählte, ich fand dort einfach nicht hinaus. Das einzig Positive daran war, das das ganze Gebiet beleuchtet war, denn mittlerweile war es plötzlich stockfinster geworden. Nicht einmal der Mond schien. Es nütze aber nichts, ich musste versuchen aus diesem Gebiet rauszufinden.Es war wie im Labyrinth und Kilometer um Kilometer gurkte ich um die zahlreichen Öltanks. Eins sah aus wie das andere und ich schaffte es einfach nicht dort weg zu kommen. Irgenwann gelang es mir und ich fuhr über Feldwege, stillgelegte Strassen und Sandwege. Mittlerweile hatte ich meinen Akku ganz ausgeschaltet, denn er war fast leer und ich wusste, sollte ich je wieder auf einer Hauptstrasse landen, würde ich dringend mein Licht, welches nur funktioniert wenn ich Saft auf meinen Akku habe, brauchen. Ich heulte Rotz und Wasser, sah die Hand vor Augen nicht und war abgrundtief verzweifelt. Nicht mal Zigaretten hatte ich dabei. Irgendwann war paralell zu mir plötzlich eine Strasse, aber um die zu erreichen, hätte ich über einen breiten Graben, eine große Wiese und über die Leitplanke gemusst. Schier unmöglich. Meine Hoffnung, dass mein Weg irgendwann zu dieser Strasse führen würde begrub ich auch, als ich merkte, dass der Feldweg sich wieder von ihr entfernte. Ich war so fertig, dass ich mich am Liebsten irgendwo hingelgt hätte. Leider hatte ich aber nur ein kurzes Sommerkleid an, dass mir man gerade über den Po ging und ich war mir nicht sicher ob man bei 14 Grad Außentemperatur nicht erfrieren würde. Ich wollte es auf keinen Versuch ankommen lassen und trampelte weiter, damit ich warm blieb. Zwischendurch waren die Wege so sandig, dass ich mehrmals fast gestürtzt wäre und lieber schob. Ich sprach mit Gott, dem Universum, verfluchte Bernd und bedauerte mich selbst. Nun waren wir 3 Wochen unterwegs und das sollte schon mein Ende sein???? Heute Nachmittag hatten wir noch über Testamente gesprochen und Patientenverfügung. Beides wollten wir in Kürze in Angriff nehmen. Ja ja, was man nicht sofort erledigt. Hoffentlich ruft Bernd nicht die Polizei, ging mir durch den Kopf, denn das würde nur mit unnötigen Ärger und wahrscheinlich hohen Kosten enden, war ich mir sicher. Und finden würden die mich auch niemals, da war ich mir noch sicherer und schon heulte ich wieder los. Hier würde mich vor Montag keiner finden, soviel war mir klar.Jedenfalls musste ich aber weder verhungern noch verdursten, denn ich hatte ja die Einkäufe dabei. Es gab mir aber nicht wirklich ein Gefühl der Sicherheit, obwohl verdursten ja ziemlich schrecklich sein soll. Verhungern würde ich auf keinen Fall, dazu waren meine hauseigenen Reserven zu groß. All das und noch viel mehr ging mir durch den Sinn, als ich hoffnungslos und allein, in absoluter Dunkelheit durch dieses unstrukturierte einsame Land fuhr und urplötzlich stand dann dort völlig unerwart ein fast verfallenes verlassenes Haus. Ein ebenso verlassener Köter rannte hinter mir her und ich gab noch einmal alles um zu entkommen. Ich war abgrundtief verzweifelt und mittlerweile fuhr ich nur noch nach Gehör. Zwischendurch steigerte ich noch meine Panik, indem ich mir vorstellte, dass irgendein böser Mann aus dem Gebüsch springt. Ätzend, das geht mir auch beim Schwimmen immer so. Da stelle ich mir natürlich keinen Mann vor, der hinter einem Gebüsch lauert, sondern einen Hai, der hinter mir her ist. Irgendetwas stimmt wahrscheinlich nicht mit mir, sinnierte ich und verbot mir diesbezüglich weitere Gedanken. Als ich auch die letzte Hoffnung aufgegeben hatte sah ich plötzlich noch ein einsames, ebenfalls halb verfallenes Haus, vor dem 3 Autos parkten. Ich fuhr darauf zu und sofort stürtzen mir 2 Hunde entgegen. Das war mir mittlerweile aber auch  egal. Das Haus hatte keine Klingel und sah zuerst auch unbeleuchtet aus, aber als ich drumherum ging, bemerkte ich ein schwach beleuchtetes Fenster und klopfte eine gefühlte Ewigkeit dagegen. Endlich machte ein Mann die Tür auf. Im Hintergrund sah ich 2 Kinder und einen anderen Mann. Ich erklärte meine Situation. Leider konnte ich aber immernoch kein portugiesisch , also versuchte ich es auf englisch. Die beiden sprachen zwar nur sehr wenig englisch, verstanden aber mein Problem. Sie kamen mit nach draußen und auf meine Frage nach dem Weg nach Porto Covo zeigten sie in dieselbe Richtung aus der ich gerade gekommen war. Ich brach in Tränen aus- Daraufhin holte der jüngere  kurzerhand seinen Transporter. Der war mindestens 30 Jahre alt und die Scheiben so dreckig, dass man nicht mehr hindurch sehen konnte. Er hievte mit Hilfe des anderen Mannes mein Rad nebst Einkäufen auf die Ladefläche. Dann nahmen die beiden im Auto Platz und machten mir Zeichen, mich ebenfalls zu ihnen zu gesellen. Was ich auch dankbar tat. Der jüngere fuhr und zwar wie der Teufel und heizte über die Feldwege, dass mir Hören und Sehen verging, aber ich war zu erleichtert um Angst zu bekommen. Nach 17 Kilometern!!!!!! waren wir am Ziel. Zuerst fuhren wir vorbei, weil ich durch die dreckigen Scheiben den Parkplatz nicht sofort erkannt hatte, aber sie drehten um und da sah ich auch schon Bernd, der mit einer Taschenlampe draußen auf und ab ging und seit 2 Stunden jedes Auto angeblinkt hatte, in der Hoffnung dass ich in irgendeinem sitzen würde. Ich sprang unter lauten Berndrufen aus dem Auto und fiel ihm um den Hals. Bernd hatte sich große Sorgen gemacht und war unglaublich erleichtert mich zu sehen. Von nun an, dürfe ich mich nie mehr als einen Kilometer wegbewegen. Die beiden Männer freuten sich genau wie wir und umarmten und küssten mich zum Abschied mehrmals, bevor sie mein Fahrrad von der Ladefläche wuchteten. Ich bedankte mich in einer Tour und wollte ihnen Geld für ihre Hilfe geben. Das wollten sie aber partout nicht annehmen. Fröhlich fuhren sie wieder ab. Portugieser sind echt nett!!!!!! Als ich zuhause ankam war es nach unserer Zeit 22 Uhr 30. Ich war fast 5 Stunden unterwegs gewesen und bin mindestens 70 Kilometer gefahren. Nur ein einziges Mal in meinem Leben, hatte ich schon einmal solch eine Angst gehabt und zwar als ich mich zusammen mit meiner jüngsten Tochter Kim und unserem Dackelmischling Momo in Italien in den Bergen verlaufen hatte. Das war auch mehr als dramatisch und Kim und ich heulten um die Wette und wie durch ein Wunder hatten wir überlebt. Selbst Momo lief nur noch mit eingezogenem Schwanz rum und als wir endlich endlich……..nach 9 Stunden!!! den Weg zurück zu unserem Hotel gefunden hatten waren wir total erschöpft und selbst die Pfoten der armen Momo bluteten…..aber das ist eine andere Geschichte!

Wir müssen unsere Zelte hier abbrechen

Am nächsten Morgen schlief ich bis 9 Uhr tief und traumlos und wurde von Stimmen außerhalb des Wohnmobils geweckt. Ich freute mich, denn solange hatte ich ewig nicht geschlafen. Meine Freude währte allerdings nicht lange, denn draußen war die Umweltpolizei,  dabei, Bernd( er war tatsächlich vor mir wach) klar zu machen, dass wir diesen Platz zu räumen hatten. Damit hatten wir insgeheim schon gerechnet, denn andere Camper hatten uns mehrmals berichtet, dass die Polizei sporadisch vorbeikäme und sie dann jedesmal den Platz zu verlassen hatten. Das taten dann auch alle, denn wer will schon Ärger mit der Polizei?? Die Wohnmobilkolonne setzte sich in Gang, fuhr einmal um den Pudding und parkte dann exact an derselben Stelle wie vorher. Natürlich hatten wir genau dieses auch vor, aber leider machten die netten Leute von der Behörde Fotos von sämtlichen Nummernschildern und so mussten wir diesen schönen Platz verlassen. Allerdings durften wir noch bis zum Abend hier stehen bleiben und verlebten so noch einen wunderschönen Tag am Strand.

Gegen 18 Uhr, ich hatte mir einen klitzekleinen Sonnenbrand im Gesicht eingefangen, machten wir dann das Wohnmobil startklar und fuhren 2 Buchten weiter. Hier war es genauso schön, nur einsamer.

Außer uns stand dort nur ein Bulli. In dem waren Marcel und Jacob seit 3 Wochen unterwegs. Die beiden hatten gerade ihr Abi gemacht und erholten sich jetzt von dem Stress, indem sie sich eine 4 wöchige Auszeit gönnten. Um hier anzukommen hatten sie fast diesselbe Route wie wir gewählt und wir hatten sofort Gesprächsstoff. Wie sie uns berichteten war die Polizei auch bei ihnen gewesen, aber im Gegensatz zu uns kümmerte sie das nicht weiter und sie sind einfach auf ihrem Platz geblieben und zwar ohne Konsequenzen. Die beiden waren 18 und 19 Jahre,höflich, gut erzogen, freundlich, nett und offen und wir spendierten ihnen einen Bier. Später saßen wir noch draußen zusammen und Jacob und Bernd spielten abwechselnd auf der Gitarre. Es war total nett, aber weil ich so müde war marschierte ich schon um halb 10 ins Bett und schlief sofort ein. Bernd kam eine Stunde später, denn draussen war es kühl geworden.

Am nächsten Morgen war die Nacht um 4 Uhr für mich zuende und ich kam endlich dazu, den Blog auf Vordermann zu bringen. Leider vergaß ich, zwischendurch zu speichern und alles was ich in zwei Stunden geschrieben hatte, war unwiderbringlich weg. So ein Scheiß. Ich musste alles noch einmal aufschreiben, aber es fiel jetzt wesentlich kürzer aus, als das Original. Der Wetterbericht hatte für den ganzen Tag Nebel vorhergesagt und wie sich später herrausstellte, damit auch Recht behalten. Marcel und Jakob fuhren zum Duschen nach Porto Covo, boten uns netterweise aber an Getränke und Brot mitzubringen. Bernd und ich nutzten die Gunst der Stunde und lernten sehr intensiv spanisch. Wie es aber bei alten Leuten so ist, war nach 2 Stunden unsere Aufnahmekapazität erreicht und wir machten mit dem festen Vorsatz später weiter zu lernen erst einmal Feierabend. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, blieb es bei dem guten Vorsatz.. Bernd vertrieb sich den Tag mit Fotos sortieren, abwaschen usw und ich ging zum Strand um dort etwas zu lesen. Irgendwann kam dann Bernd mit dem Handy.

Mein Sohn David war dran und wir telefonierten dann eine geschlagene Stunde zusammen. Anschließend machte ich noch einen Strandspaziergang durch den Nebel und ging schwimmen. Hier waren die Wellen nicht ganz so hoch. Wegen des Nebels traute ich mich aber trotzdem nicht allzu weit raus. Etwas durchgefroren kam ich zurück zum Wohnmobil. Bernd hatte schon das Gas zum Erhitzen des Boilers angestellt und so kam ich endlich einmal wieder in den Genuss einer heissen Dusche. Aus Sparsamskeitsgründen hatten wir, wenn überhaupt die letzten 2 Wochen immer nur kalt geduscht. Aber heute wollte ich mal auf die Kacke hauen. Ein herrliches Gefühl! Bernd tat es mir nach und dann beschlossen wir die beiden jungen Leute von gestern in unser Wohnmobil einzuladen. Da es heute den ganzen Tag recht kühl gewesen war, hatten sie die meiste Zeit unter Decken in ihrem Bulli zugebracht. Die beiden nahmen die Einladung dankbar an. Mittlerweile war noch ein anderes junges Pärchen auf dem Parkplatz eingetroffen und kamen nun mit der Bitte sich das Wohnmobil einmal anschauen zu dürfen zu uns.

… unsere Nachbarn für Heute und hinten der Bulli von Marcel und Jacob!!!

Die Namen habe ich vergessen aber er kam aus Frankreich und sie aus der Ukraine. Kurzerhand wurden auch die beiden eingeladen und bei Schokolade, Whiskey und Salzstangen hatten wir einen wirklich tollen Abend mit viel Musik.Auch die beiden spielten Gitarre und Ukulele ( zum Glück hat mein Göttergatte sämtliche Instrumente mit an Bord :-)) und als sie im Duett sangen, war ich echt begeistert.

Noch viel begeisteter aber war ich von Jacobs Gitarrenspiel und Gesang. Er hatte uns sein selbst geschriebens Lied vorgespielt und dies war echt toll und meiner Meinung nach hitverdächtig.

Hier eine kurze Kostprobe von Jacob … vom song Photograph: (einfach anklicken)!

Jacob kurz_Photograph

Natürlich spielte auch Bernd immer mal wieder und alles in allem war es ein genialer Abend an dem Marcel

und ich aus dem Bedauern, kein Instrument zu spielen gar nicht mehr rauskamen.

… hab meinen Wagen vollgerladen, voll mit „jungen talentierten Leuten“…

Um 24 Uhr lagen wir dann nach diesem schönen Tag im Bett und kuschelten uns eng aneinander! Natürlich wachte ich 3 Stunden später wieder auf. Eigentlich ganz praktisch, denn dann habe ich den PC ganz für mich allein, kann mich informieren, wie das Wetter wird, wo es als nächstes hingehen soll, was in der Welt passiert und natürlich Blog schreiben. Mittlerweile habe ich aber anscheinend abgeschaltet, denn gegen 6 Uhr gehe ich meist wieder ins Bett. Da es zu dieser morgentlichen Stunde noch nicht sonderlich warm ist und ich demzufolge ziemlich durchgefroren, wird Bernd regelmäßig mit dem Gefühl , einen Eisklumpen ins Bett gelegt zu bekommen, wach. Auf seiner Hälfte ist es immer wie im Backofen und das wird von mir gnadenlos ausgenutzt. Sobald mir wieder einigermaßen warm ist, schlafe ich dann meist wieder ein. Früher undenkbar, aber mittlerweile komme ich so auf fast 6, manchmal sogar 7 Stunden Schlaf. Herrlich!!!! Heute ist Bernd gegen 9 Uhr aufgestanden und hat schon Frühstück gemacht. Ich habe davon aber nichts mitbekommen und werde erst vom Handyklingeln wach. Bernd reicht mir das Telefon, denn es ist meine Mutter ( Hallo Mama!!! Liebe Grüße aus Portugal) und sie redet mir eine halbe Stunde ins Gewissen. Sie hatte im Blog von meinem Höllentrip gelesen und legt mir nahe, mir endlich ein Handy anzuschaffen. Nach dem Telefonat wird gefrühstückt. Heute ist das Wetter wieder herrlich. Einfach viel zu schade um spanisch zu lernen und so machen wir einen ausgedehnten Strandspaziergang und gehen dann noch schwimmen. Da das Meer heute sehr ruhig ist, trauen wir uns recht weit raus. Für uns heißt das, wir schwimmen 5 Meter weiter raus als üblich und können dort tatsächlich nicht mehr stehen. Das Wasser ist heute wieder angenehm warm, aber doch erfrischend und wir nehmen uns vor, falls das Meer morgen immer noch so ruhig ist eine Bootstour mit unserem Kajak zu machen. Hungrig kommen wir irgendwann wieder zum Wohnmobil und ich fange mit Liebe und Ausdauer an zu kochen. Bernd schmeckt es wieder und ich freu mich. Den restlichen Tag machen wir es uns gemütlich,lesen und spielen Scrabble. Bernd gewinnt ganz knapp. Damit kann ich leben. Abends lassen wir noch etwas die Glotze flattern und schlafen wieder früh ein.

Bootstour

Weil es uns hier so außergewöhnlich gut gefällt und wir vorhaben hier noch eine Weile zu verbringen lohnt es sich unser Kajak aufzupumpen und startklar zu machen. Das Meer ist immer noch sehr ruhig und so macht sich Bernd am frühen Vormittag an die Arbeit. Schon am Morgen hatten wir gesehen, dass es in Sines gebrannt hatte. Riesige schwarze Rauchschwaden stiegen in den Himmel. Anscheinend hatte ein Öltank Feuer gefangen. Mittlerweile war der Brand aber wohl unter Kontrolle. Ruck zuck war das Kajak startklar und wir machten uns auf in Richtung Strand. Das Ding ist echt schwer und ich war froh, als Marcel uns anbot das Boot mit Bernd runter zum Strand zu tragen. Die beiden Jungs, finden diese Bucht anscheinend genau so schön wie wir denn obwohl sie schon vorgestern ihren Heimweg antreten wollten, sind sie zum Glück immernoch hier. Sehr praktisch für uns, denn sie fahren jeden Tag zum Einkaufen in die Stadt und fragen immer vorher ob wir etwas brauchen. Das wird dann kurzerhand mit eingekauft und so müssen wir mit dem Wohnmobil nicht in die Stadt und Gott sei Dank auch nicht mit dem Fahrrad. Ich bin immernoch etwas traumatisiert von meiner letzten Einkauftour und möchte dieses Erlebnis nicht so schnell wiederholen. Da die beiden keinen Kühlschrank haben, dürfen sie ihre Sachen mit in unserem Kühlschrank lagern. Also eine Win Win Situation. Endlich ist das Boot am Strand und Bernd und ich schieben es vorsichtig ins Wasser. Währrend Bernd das Kajak festhält, steige ich ein. Leider kommt in diesem Moment eine Welle von vorne und das Kajak wir regelrecht überspült. Nützt nichts, ich muss wieder aussteigen und das Boot wieder raus aus dem Wasser um es auzukippen. Das schreibt sich jetzt einfacher als es war, aber wir bekommen es dann doch hin und starten unseren zweiten Versuch. Das Meer wird ganz genau beobachtet und als abzusehen ist, dass gerade mal keine Welle kommt, steige ich schnell ein. Das Boot wackelt zwar bedenklich, aber ich schaffe es. Währrend nun Bernd einsteigt halte ich das Gleichgewicht und schnell fangen wir an zu rudern, so dass wir weit genug draussen sind, bevor die nächste Welle am Strand bricht. So ganz ruhig, wie es vom Strand aus aussieht ist es aber doch nicht und Bernd bindet sich das Band, welches am Boot befestigt ist um seinen Fuß,so dass falls wir umkippen unser 1500 Euro Boot nicht wegtreiben kann. Die Fahrt geht los und wenn wir nicht solche Schisser wären, hätten wir sie auch genossen, denn der Blick vom Wasser zum Strand ist einmalig schön. Wir sehen aber eher zum Meer raus um die kommenden Wellen zu beobachten und sind bei jeder noch so kleinen Welle erleichtert, dass wir nicht umgekippen. So richtig weit raus trauen wir uns natürlich auch nicht. Wie war das mit der Ströhmung nochmal??? Können wir aufs offene Meer getrieben werden??? Würde unsere Kraft reichen um an Land zu rudern??? Gibt es hier einen Sog, der uns mitreißen kann??? All diese Gedanken gehen mir durch den Kopf und ich vermute Bernd denkt ähnlich. Um ihn nicht noch nervöser zu machen, habe ich aber nicht nachgefragt. Mehr als 50 Meter waren wir sicher nicht weg vom Strand, aber ich hatte das Gefühl, wir waren kurz davor den Kontinent zu wechseln. Nach ca. 25 Minuten hatten wir genug und ließen uns mit Schwung von einer etwas größeren Welle zum Strand tragen. Wir tanzten regelrecht auf ihr und es war wirklich ein irres Gefühl. So ähnlich müssen sich Surfer fühlen. Na ja, fast. Wir ließen dann das Boot am Strand und gingen die Düne hoch zu unserem Stellplatz. Nun durften die beiden Jungs auch mal Boot fahren und es ging ihnen beim Einsteigen nicht anders als uns und das Boot kippte sogar um. Dann aber hatten sie den Dreh raus, fuhren aber auch nicht weiter raus als wir und hatten nach einer halben Stunde auch genug. Wir wollten morgen noch einmal unser Glück versuchen, als wir nach einem Blick auf die Stadt Sines bemerkten, dass der Brand wieder ausgebrochen war. Nun brannte es heftiger als zuvor und ganz Sines verschwand in Rauchwolken, die bis in den Himmel reichten. Es dauerte nicht lange, bis der Wind drehte und wir konnten förmlich beobachten, wie der Qualm in unsere Richtung kroch. Schnell schlossen wir im Wohnmobil alle Türen und Fenster und gingen wieder nach draußen. Keine 10 Minuten später hatte der Rauch uns erreicht, es stank bestialisch und unsere Augen tränten. Wir mussten hier weg und die Jungs dachten dasselbe.Bernd packte das Boot wieder ein, was seine Zeit dauerte und wir flüchteten nach Porto Covo ca. 10 Kilometer weiter. Dort war nichts mehr von dem Qualm zu bemerken und wir suchten dann einen offiziellen Stellplatz an dem wir entsorgen und Wasser auftanken konnten. Das dauerte ziemlich lange, denn weder die Adresse noch die Koordinaten stimmten. Irgendwann aber hatten wir ihn gefunden. Er war mordsmäßig hässlich, entgegen der Beschreibung im Internet auch nicht kostenlos und wir waren uns einig hier auf keinen Fall zu übernachten. Nachdem wir entsorgt hatten und unseren Wassertank für 3 Euro wieder bis zum Anschlag aufgefüllt hatten fuhren wir auf einem großen Parkplatz auf dem schon 15 andere Mobile standen. Ich machte etwas zu essen. Heute blieb der Fernseher aus und wir lasen noch gut 2 Stunden bevor wir einschliefen. Am nächsten Tag, gleich nach dem Frühstück, schmissen wir alle Teppiche raus um sie ordentlich abzubürsten. Mit dem Sand der dort herrauskam hätte man erstklassik einen Sandkasten füllen können. Dann wurde noch gesaugt und Staub gewischt und unserer Mobil war wieder Tippitoppi. Porto Covo hatte zwar keinen Lidl, aber einen kleinen Supermarkt. Der wae exact 9 Quadratmeter groß und dort füllten wir unsere Vorräte auf. Naja, nicht wirklich. Es gab da fast nichts. So begnügte ich mich mit 6 sehr weichen Kartoffeln, 2 Cola light, einen 5 Liter Kanister Wasser und eine Tüte Fisch. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zu unserem kleinen Strand. Als wir dort ankamen, hatten wir das Gefühl wieder zuhause zu sein. Die Jungs waren gestern auch geflüchtet, aber mittlerweile genau wie wir wieder da. Die beiden waren richtig froh uns zu sehen, hatten wir doch noch ihre Lebensmittel in unserem Kühlschrank. Wir hatten kurz überlegt mit den Vorräten abzuhauen….. Ne, SPASS!!!! Das Wetter war wieder super und wir hatten wie immer das Gefühl in unserem perönlichen Paradies gelandet zu sein, zumal auch die Luft wieder klar war. Am Nachmittag schwammen wir noch ausgiebig und danach spielten wir noch Boule,oder wie das heißt, mit unseren beiden Jungs. Morgen wollen sie uns nun endgültig verlassen und wir werden hier dann ganz alleine stehen. Zur Feier des Tages schenkten wir ihnen dann noch eine Benutzung unserer Außendusche.So mussten sie nicht erst wieder in die Stadt fahren. Am nächsten Morgen schon gegen 8 Uhr verabschiedeten sie sich dann von uns und traten den Heimweg an.

Erste Hilfe

Heute wollten wir einmal essen gehen . In Porto Covo hatten wir ein nettes Lokal gesehen und so fuhren wir dann mit unserem Wohnmobil die 7 Kilometer bis zu unserem gestrigen Stellplatz. Wir waren gerade dort angekommen, da sah Bernd zufällig eine Frau auf dem Boden liegen. Mit den Worten:“ Ich glaube, dort ist gerade eine Frau gestürzt“, rannte er zu ihr. Ich langsam hinterher, denn der ganze Parkplatz bestand aus Rasengittersteinen und man musste höllisch aufpassen um nicht zu stolpern. Als ich bei Bernd und der ca 63 jährigen Frau ankam, war Bernd dabei sie zu beruhigen. Sie lag nun nicht mehr auf dem Bauch, sondern saß schon wieder aufrecht. Allerdings hatte sie sich schwere Kopfverletztungen zugezogen. Ich habe noch nie so viel Blut gesehen. Es schoss nur so aus ihrer Stirn und es lief wie ein sprudelnder Wasserfall über ihr Gesicht. Sie war Italienerin und wir konnten sie überhaupt nicht verstehen. Bernd sprintete zurück zum Wohnmobil und ich redete unterdessen beruhigend in sämtlichen Sprachen auf sie ein. Dann kam Bernd auch schon mit dem Verbandskasten und eine Rolle Zewa zurück. Mittlerweile hatte sich noch 3 andere Leute um uns rum versammelt und eine jüngere Frau rief einen Krankenwagen. Die verletzte Italienerin protestierte zwar schwach, aber daran würde kein Weg vorbeiführen. Die Kopfwunde war so lang und tief, dass es sogar mir als Laien klar war, dass sie genäht werden musste. Bernd suchte in dem Verbandkasten nach Kompressen, Mullbinden und Pflaster. Es blutete so stark, dass die halbe Rolle Zewa mit Blut getränkt war, bis Bernd und ich gemeinsam den Kopf verbanden. Ich versuchte so fest wie möglich zu wickeln, damit die Blutung gestoppt wurde. Wo blieb denn bloß der Krankenwagen???  Mittlerweile war auch ihr Sohn eingetroffen. Den hatte sie, nachdem Bernd ihr das Handy aus ihrer Tasche gegeben hatte, angerufen. Dieser konnte jedenfalls englisch und wir erfuhren, dass es ihr letzter Urlaubstag war und sie zum Abschluss noch einmal das Meer ansehen wollte. Das würde jetzt wohl eine Zwangsverlängerung geben. Bernd holte dann noch einen Campingstuhl vom Wohnmobil und vorsichtig bugsierten wir sie dann darauf. Mittlerweile fing sie auch an zu würgen und Bernd rannte wieder zum Mobil, um einen Eimer zu holen. Wir waren uns nun sicher, dass sie auch eine Gehirnerschütterung hatte. Der Krankenwagen kam nach einer geschlagenen halben Stunde. Sie bekam eine Genickstabilisierung und wurde dann sehr abenteuerlich in den Krankenwagen verfrachtet. Das war wirklich so abenteuerlich, dass selbst Bernd sagte:“ Da machen die jetzt aber einen von“. Es dauerte eine halbe Stunde, bis sie sie im Wagen hatten. Wir verabschiedeten uns von ihr und sie bedankte sich mindestenstens 100 Mal mit den Worten: Mille Grazie, bei uns. Nach so viel Blut fuhren wir zurück zu unserem altvertrauten Platz. Uns war der Appetit echt vergangen.

Bewegung ist alles 14.10.2017

Gestern abend wußte ich nicht, ob ich meine Tablette gegen Restless legs schon genommen hatte oder nicht. Bevor ich wieder die ganze Nacht wachliegen würde nahm ich dann kurzerhand eine. Am nächsten Morgen wachte ich erst um 9 Uhr auf. Ich hatte doch tatsächlich 10 Stunden geschlafen und damit am vorherigen Tag defenitiv 2 genommen..Nach einem mageren Frühstück, wir hatten nur noch einen kleinen Knus Brot und 2 Scheiben Knäckebrot, weil wir versäumt hatten neues Brot aus unserem Gefriefach zu nehmen, machte Bernd den Vorschlag einen Spaziergang zu machen. Ich war sofort Feuer und Flamme, denn Bewegung ist ja wichtig und ich fühlte mich nach diesem Schlafmarathon fit wie selten zuvor. Mein Vorschlag nach Porto Covo zu laufen um dort Essen zu gehen wurde sofort akzeptiert und wir machten uns auf dem Weg. Natürlich hatten wir 1,5 Liter Wasser-Saftgemisch dabei, denn das Thermometer zeigte 30 Grad an und weil es teilweise bedeckt war, war es recht schwül. Ich hatte selbstverständlich meine Nordic_walking Stöcker dabei, denn damit würde es mir wesentlich leichter fallen mit Bernds langen Beinen Schritt zu halten. Blöd nur, dass mir bei der Besichtigung der Stadt Vittoria- Gasteiz in Spanien ein Stock im Gulli stecken geblieben war. Beim Rausziehen hatte sich das Gummi gelöst und war dort drin verbliebn. Das hatte dann zur Folge, das es bei jedem Schritt nervig laut war, wenn die Spitze den Stocks über den Boden ratschte. Bernd wickelte Schaumstoff drumherum und mit Hilfe von Klebeband wurde es dann fixiert. Die ersten 50 Meter ging auch alles ganz wunderbar, dann war die Spitze des Stöckes wieder durchgekommen und machte bei jedem Schritt einen Höllenlärm. Egal jetzt. Man soll sich nicht über Sachen aufregen, die man nicht ändern kann. Nach Porto Covo waren es sechs Kilometer und es ging immer der Hauptstrasse entlang. Fußgänger- oder Radwege gab es dort nicht und so liefen wir immer schön im Gänsemarsch am Rand. Wie üblich gab Bernd das Tempo vor und ich hetzte mit meiner persönlichen Höchstgeschwindigkeit hinterher. Immer darauf konzentriert richtig zu atmen und einen Fuß vor dem anderen zu setzten, versuchte ich mit Bernd Schritt zu halten. Jedesmal wenn der Abstand zwischen uns auf über 6 Meter anwuchs, legte ich einen kleinen Sprint von 4, 5, Metern ein und im Geiste stellte ich mir schon den morgigen Erfolg auf der Wage vor. Bernd stellte sich anscheinend vor, dass er auf der Pllgerroute unterwegs war, denn zeitweise sang er immer mal wieder Kirchenlieder. Unterwegs machten wir 2 Pausen in denen wir die spektakulären Steilküsten und kleinen Buchten fotografierten und unseren Flüssigkeitsverlust ausglichen. Besonders ich schwitzte wie nichts gutes. Blöd nur, dass ich am Morgen 3 cm Antfaltencreme in vorschriftsmäßig kreisenden Bewegungen in mein Gesicht einmassiert hatte. Das kam nun alles wieder raus und brannte in meinen Augen. Gott sei Dank, hatte Bernd ein nur 5 mal benutzes Tempo bei sich, welches er mir großzügig überließ. Endlich hatten wir Porto Covo erreicht und fanden ein kleines Lokal in dem wir draußen sitzen konnten. Die Speisekarte war auf portugiesisch und ich empfahl Bernd Hähnchen in Knoblauchsoße. Jedenfalls dachte ich es. Bekommen hat er dann Tintenfisch und den tatsächlich in Knoblauchsoße. War aber wirklich lecker. Ich hatte Schweinefleisch bestellt und bekam 4 Gulaschfleischstücke ohne Soße , mit Pommes und ekeligem Reis. Anschließend gönnten wir uns sogar noch einen Nachtisch. Bernd entschied sich für Tiramisu und ich für Cheesecake. Man soll ja langsam abnehmen und nichts überstürzen. Zu guter Letzt suchten wir noch die Örtlichkeiten auf. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es würde sich etwas größeres anbahnen, aber kaum thronte ich auf der Kloschüssel, wurde auch schon die Klinke heruntergedrückt und ein anderes weibliches Wesen versuchte sich einen Platz auf der einzigen Damentoilette des Restaurants zu ergattern. Ich fühlte mich gestresst und das verstärkte sich noch als sich eine Minute später die Klinke erneut bewegte. Das würde hier nichts werden. Soviel war mir klar. Vorsichtshalber rollte ich noch 5 Meter Toilettenpapier von der Rolle, faltete es akurat und platzsparend und bunkerte es in meinen BH. Ist schon manchmal blöd, wenn man keine Handtasche hat. …..  Bernd hatte unterdessen schon bezahlt und unterhielt sich mit einem Mann vom Nachbartisch, der aussah wie Nelson Mandela und sichtlich von Bernd fastziniert war. Er kam ursprünglich aus Mosambik, wohnte aber schon 45 Jahre in Portugal. Ich fragte ihn, was er denken würde woher wir kämen und auf einen Blick auf Bernd meinte er: From Germany. Ich war sehr erstaunt, aber er meinte lachend, dass es dort so oft regnet, dass nicht nur die Haut, sondern sogar die Haare dadurch hell werden würden. Ich überlegte kurz, ob ich noch einen Vergleich bezüglich seiner Hautfarbe und des schwarzen krausen Haares machen sollte, unterließ es dann aber lieber. Bernd erzählte ihm, dass wir gerade dabei waren spanisch zu lernen, was er sehr löblich und auch wichtig fand. Noch wichtiger würde er allerdings finden, wenn wir chinesisch lernen würden. Das wäre zwar schwer aber möglich. Bernd erwiderte, während es aufstand und sich zu seiner vollen Größe von  1,96 Meter aufrichtete, dass er nicht gewillt war, die Sprache von Leuten, die nur 1,50 Meter groß sind zu lernen. Wir haben alle herzlich gelacht und machten uns auf den Rückweg. Ich schlug Bernd vor. Er könne ja schon vor gehen, denn dann könnte ich gemütlich in meinem Tempo hinterhergehen und müsste mich nicht so abhetzten. Als Bernd darauf sagte, er wäre doch schon den Hinweg extrem langsam gelaufen, bekam ich echt schlechte Laune und legte Bernd überdeutlich nahe, dass ich alleine laufen wollte, zumal auch mein Zeh irgendwie weh tat. Bernd blieb aber hart und sagte: “ Kommt nicht in Frage! Ich habe deinen Vater versprochen auf dich aufzupassen, nachdem du dich letztens so verlaufen hast. Du kannst ja vor gehen, dann bestimmst du das Tempo!“ Das widerrum wollte ich auf keinen Fall, denn dann hätte Bernd ja die ganze Zeit meinen mehr als kreativen Gang vor Augen. Als ich ihm meine Befürchtung mitteilte, erwiderte er, mittlerweile sichtlich genervt, er würde mich nicht angucken, sondern liebe die schöne Landschaft. Ich weigerte mich trotzdem und alles blieb beim Alten. Nach 300 Metern spürte ich schon am Bauchgrummeln, dass mein Toilettengang jetzt unmittelbar bevorstand und ich mir eiligst ein idyllisches Plätzchen suchen musste. Bernd hatte dafür null Verständnis, war ich doch 10 Minuten vorher erst auf dem KLo gewesen. Eilig gab ich eine Erklärung ab und wanderte dann rechts hoch in die Wallachhutten zu einem großen Strauch. Der Boden war sehr uneben und ich musste mich arg konzentrieren nicht umzukippen. Endlich hatte ich den großen Strauch erreicht. Hier lag schon jede Menge Klopapier. Kein Wunder, der einzige Strauch weit und breit. Ich legte meine Stöcker ab und hockte mich hin. Keine Sekunde zu früh. Super, Durchfall. Nach dem verrichteten Geschäft und Benutzung des geklauten Klopapiers, kam ich mühselig wieder auf die Beine. Der Schweiß stand mir auf der Stirn und eilig zog ich meine Hose hoch und band meine Stöcker wieder ums Handgelenk. Nach 2 Schritten bemerkte ich. Das war noch nicht alles. Stöcker von mir werfen, Hose runter und hinhocken war eins und nach neuerlicher verbrachter Tat kam ich noch müsamer wieder hoch und diesselbe Prozedur wiederholte sich. Ein Blick ins Tal und ich sah  Bernd dort unten warten. Selbst auf diese Entfernung sah ich seine Ungeduld. Im selben Moment merkte ich, da kommt noch etwas. Ich schrie Bernd zu: Ich muss nochmal!!!!!! und eiligst hockte ich mich wieder hin. Ach wäre es schön gewesen, wenn Bernd vor gegangen wäre. Nütze aber ja nichts, ich musste jetzt mit den Gegebenheiten klarkommen. Nach getaner Tat, kam ich fast nicht wieder hoch und mittlerweile rann mir der Schweiß in Sturzbächen vom Gesicht. Völlig ermattet trat ich den Weg zurück zu Bernd an. Der hatte sich mittlerweile auf einen Stein gesetzt und rauchte gemütlich eine Zigarette. Mit den Worten: Ich brauch jetzt auch erst einmal eine Pause setzte ich mich zu ihm. Bernd war fasziniert, wie ein Mensch dermaßen schwitzen konnte und gab mir etwas zu trinken. Kurze Zeit später marschierten wir wieder los. Bernd war sichtlich bemüht langsamer zu laufen und ich schneller. So trat ich ihn ein paar Mal, mit den Worten:“ Etwas schneller“, fast auf die Hacken. Meinen Schmerz im Zeh ignorierend, kämpfte ich mich Meter um Meter vorwärts. Nach jedem erfolgreich absolvierten Kilometer, bekam ich von Bernd etwas zu trinken. Er verzichtete, weil er der Meinung war, ich hätte es nötiger, da ich schließlich Durchfall gehabt hätte und offensichtlich mehr schwitzet als er. Das muss wirklich Liebe sein. 1,5 Kilometer vor unserer Ankunft beim Wohnmobil trank ich die letzten 200ml in einem Zug aus. Wir hatten immernoch 31 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent.Endlich waren wir da. Ich schleuderte meine Schuhe von mir, schmiss die Stöcker in die Ecke und trank einen halben Liter Cola in einem Zug. Auch Bernd hatte jetzt mächtig Durst. Dann zog ich meine Socken aus und untersuchte meinen großen Zeh. Auf der Unterseite hatte sich eine mordmäßige Blase entwickelt. An der würde ich noch etwas länger meinen Spass haben. Wir sahen noch eine Weile aufs Meer, vertilgten dabei eine Tafel Schokolade und telefonierten mit unseren Lieben. Später beim Fernsehen verdrückten wir noch fast eine ganze Tüte Flips. Schnell abnehmen soll ja wirklich ungesund sein und so machte ich noch eine Dose Pfirsiche auf und verputzte 5 Stück. Danach schlich ich zum Kühlschrank um mir noch eine Scheibe Käse zu genehmigen. Gott sei Dank schlief ich dann ein.

Letzter Tag in unserer Bucht

Nun hieß es Abschied nehmen und wir waren richtig melankolisch. 8 Tage hatten wir hier gestanden und uns so wohl gefühlt, dass wir schon an eine Überwinterung hier gedacht hatten. Wie uns ein portugiesisches Ehepaar, welches auch mit ihrem Wohnmobil hier stand  mitteilte, wird es hier im Winter aber definitif zu kalt. Ca 12 Grad nur und das ist ja fast wie in Deutschland. Sowieso hatten wir anscheinend echtes Glück mit dem Wetter gehabt, denn üblicherweise wird es im Oktober schon kälter und die Durchschnittstemperatur liegt bei 21 Grad. Wir hatten aber nie unter 27 und oft auch 30 Grad. Heute an unserem letzten Tag schien die Sonne 11 Stunden bei 31 Grad und warmen Wind. Ein gute Gelegenheit unsere Wäsche zu waschen. Sie würde schnell trocknen und ab morgen war erst einmal Regen angesagt und die Temperaturen würden auf 18 Grad fallen. Wir wussten allerdings nicht, ob es der Generator wirklich schaffen würde die Waschmaschine mit Strom zu versorgen. Da half nur eins: Ausprobieren. Gleich nach dem Frühstück machten wir uns an die Arbeit. Ich befüllte die Waschmaschine und zog die Betten ab und Bernd fuhr das Wohnmobil mittels Hubstützen in Schräglage, damit falls irgendetwas schief geht und die Maschine ausläuft, das Wasser nach draußen läuft und nicht in unsere Garage. Dann schmiss Bernd den Generator an und ich die Waschmaschine. Alles klappte prima. Dank des lauten Atlantiks und des Windes war der Motor kaum zu hören und keiner unseren 2 neuen Nachbarn fühlte sich gestört. Während die Waschmaschine lief säuberte ich den ganzen Platz nebst Dünen. Wir haben hier solange und umsonst, mitten im Naturschutzgebiet gestanden, dass es mir ein echtes Bedürfnis war, mich an der Natur zu revanchieren. Gunnihandschuhe wurden angezogen und alles was nicht dorthin gehörte entorgt. In den Dünen lag unzählig viel Klopapier und bei jedem Bücken merkte ich meinen Wahnsinnsmuskelkater von der gestrigen Wanderung. Nach 70 Minuten war alles sauber und die Wäsche fertig. Bernd und ich hingen sie gemeinsam auf und nach 20 Minuten auch gemeinsam wieder ab. Klasse, der Stromgenerator hatte anstandslos gearbeit und wir wussten nun, dass wir, sofern wir genug Wasser an Bord hatten völlig autak sein würden. Danach gingen wir noch ein letztes Mal zum Strand, sonnten uns und tobten in den Wellen herum. Die waren heute entschieden größer als in den letzten Tagen, aber wir waren anscheinend mutiger geworden, denn wir trauten uns schon bis zur Brust rein. Das Wasser war herrlich erfrischend. Nach 20 Minuten hatten wir uns dann genug verausgabt und Bernd ging alsbald zurück zum Wohnmobil um wieder irgendetwas nachzusehen und zu reparieren. Ich ließ mir noch 20 weitere Minuten die Sonne auf den Pelz scheinen und machte mich dann auch den beschwerlichen Weg die Düne hoch zu unserem Wohnmobil. Natürlich war ich bei der Ankunft mal wieder voller Sand, also ab unter die Außendusche. Herrlich!!!! Und die Natur freut sich hier sicher auch mal etwas Wasser zu bekommen, denn geregnet hat es hier seit geschlagenen 6 Monaten nicht mehr. Erfrischt und sauber machte ich mich dann wieder an die Arbeit. Wir hatten Hunger!!! Es war ja nun auch schon hast 17 Uhr und seit dem Frhstück hatten wir nichts mehr gegessen. Das einzige was wir noch an Essen hatten war tiefgekühlter Kabeljau. Ich nehme jedenfalls an, dass es Kabeljau war, denn die Beschriftung war auf portugiesisch und dieser Sprache bin ich ja, wie ihr mittlerweile wissen solltet, nicht mächtig. Dazu wollte ich das letzte Gemüse machen und die letzten 6 Kartoffeln. Letztere waren schon vor dem Kochen so weich, dass man das Gefühl haben konnte, sie wären schon fertig. Iiih Baah! Der Fisch war eine einzige Katastrophe. Keine Ahnung, was ich falsch gemacht habe, aber er war von Anfang an knochenhard und wie Gummi. Verkocht konnte er auf keinen Fall sein und 3 Mal studierte ich die Packung, ob es vielleicht doch Calamaris waren. Aber Calamaris sieht doch nicht aus wie Fisch,oder???? Die Soße bekam ich einigermaßen hin, aber alles andere war echt ekelig. So ekelig, dass ich es auf keinen Fall essen wollte. Bernd ist da schon schmerzloser. Er probierte, kaute lange auf dem Stück rum und studierte dann ersteinmal die Packung. Vielleicht war der olle Fisch schon abgelaufen??  War er nicht und Bernd aß alles auf. Zwischendurch horchte er aber immer wieder in sich hinein. Man würde doch schmecken, wenn der Fisch nicht mehr gut war, oder?? Ich war mir da gar nicht mal so sicher. Denn wenn es so wäre, wieso bekamen dann Leute eine Fischvergiftung??? Um es vorweg zu nehmen; Es ist jetzt 7 Uhr des Folgetages. Bernd schläft zwar noch, hat aber überlebt und nicht einmal gebrochen und ich habe tatsächlich 600 Gramm abgenommen. Na, wenn das kein Anfang ist. Nach dem Essen haben wir dann noch eine Runde gescrabbelt. Bernd hat haushoch gewonnen. War aber nicht so schlimm, da ich die beiden vorherigen Tage gesiegt hatte. Danach wusch ich ab, verstaute alles sicher im Wohnmobil und Bernd fuhr die Hubstützen ein und wehmütig und voller Abschiedsschmerz machten wir uns auf den Weg nach Sines. Vor einem großen Supermarkt gab es eine Entsorgungsstation. Wir kannten sie ja schon von der Hinfahrt. Mittlerweile war es dunkel geworden, aber wir machten uns trotzdem an die Arbeit. Zwar wollten wir hier auch übernachten, aber wer weiß was morgen hier los ist. Nun hatten wir alle Zeit der Welt, ließen alle alten Flüssigkeiten ab und tankten frisches Wasser auf. Das Wohnmobil wurde dann auch noch von außen gewaschen, ebenso von innen. Zu guter Letzt wurden mal wieder alle Teppiche rausgeschmissen und abgebürstet und danach war unser Wohnmobil wie neu. Bernd suchte noch ein Ziel für morgen aus und dann war es tatsächlich 24 Uhr und wir gingen ohne fern zu sehen ins Bett. Ich schlief sofort ein. Was wird der morgige Tag bringen?? Wohin wird es uns verschlagen??? Wir wissen es nocht nicht. Was wir aber wissen ist, dass wir unbedingt morgen einkaufen müssen!!!!!Hoffentlich finden wir den Lidl!!

 

 

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

5 Gedanken zu „Portugal Sines und die Buchten bis Porto Covo 07.10.2017- 16.10.2017“

  1. Liane sagt:

    Hallo hallo,
    wieso geht es nicht weiter? Ich vermisse die Berichte.
    Bis bald
    Liane

  2. Liane sagt:

    Hallo,
    wo steckt ihr? Wieso berichtet ihr nicht weiter? Wir sind doch gespannt!
    Liebe Grüße
    Liane

    1. Ines & Bernd Hoormann sagt:

      Hallo Liane, irgendetwas war schief gegangen. Obwohl ich geschrieben habe ist nichts angekommen. Ich hoffe aber das nun alles sichtbar ist. Daaaanke für deine Korrekturen.Liebe Grüße. PS Deine Marmeladen sind jetzt leider alle.

  3. Susi und Jörg sagt:

    Hallo Ihr Lieben und Grüsse aus dem nun recht kühlen Bonn.

    Was ist bei euch passiert? Es gibt ja gar keine lustigen Tagesgeschehen mehr.
    Grüße Susi und Jörg

    1. Ines & Bernd Hoormann sagt:

      Sorry, komisch,ich habe jeden Tag geschrieben, ist aber wohl nicht rausgegangen. Hoffe jetzt ist alles paletti. Ganz liebe Grüße

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