Womo

Conil de la frontera 28.10.2017-05.11.2017

Endlich ist der 1. November und wir haben wieder Internet. Seit nunmehr 5 Tagen stehen wir bei Dagmar, Bernds Studienkollegin, auf dem großen Parkplatz vor ihrem wunderschönen Haus.

Bernd ist gerade dabei die drei Schrammen, welche wir uns hier beim Einparken zugezogen haben weg zu polieren. Die Äste eines großen Baumes waren im Weg und die drei Schrammen ziehen sich nun auf der rechten Seite komplett von vorne bis hinten. Ratet mal wer die Schuld hat??? Richtig!!! Ich natürlich!!! Nach 2 Stunden Polierarbeit seitens Bernd, hält sich der Schaden aber in Grenzen, oder vielleicht ist einfach nur fett Poliermasse auf dem Alu und beim nächsten Regen alles beim Alten. Lassen wir uns überraschen.

Apropos Regen. Bisher hatten wir noch keinen, aber laut Wetterapp soll es nun morgen und übermorgen soweit sein. Die Spanier, sowie auch die Portugiesen erwarten ihn sehnsüchtig. Wir aber sind begeistert vom Wetter. Es ist Anfang November und noch immer haben wir am Tag um die 23 Grad und nachts 17. Dagmar und ihr Mann Anton haben sich ein kleines Häusschen direkt auf den Klippen, unweit von Conil mit Blick auf den Atlantik gebaut und Bernd und ich haben fast jeden Abend dort auf der schönen Terasse mit dem Wahnsinnsblick verbracht.

Das Haus, ist der absolute Traum . Zusätzlich dermaßen geschmackvoll eingerichtet, dass man nur staunen kann. Die beiden haben auch ein Gästezimmer, in denen wir hätten schlafen können, aber wir lieben ja unser Womo und mögen es nachts nicht alleine lassen. Dagmar ist die gastfreundlichste Person dieser Welt und sehr sehr nett. Wir durften sogar unsere Wäsche bei ihr waschen, was wir auch gnadenlos ausnutzen. An Tag zwei unseres Besuches besichtigten wir ihre Pferdefarm, welche sich noch um Aufbau befindet.

Dagmar sattelte ihr Pferd und wir machten uns nützlich und harkten die Weiden und sammelten die Pferdeäpfel ein. Es war wahnsinnig warm, machte aber Riesenspass und nach 2 Stunden sahen wir aus wie Sau.

Zeit ans Meer zu gehen und uns in die Fluten zu stürzen, dachten wir und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg, der nur 25 Minuten dauerte. Rein in die Badeklamotten und runter zum Meer. Es war herrlich und erfrischend. Bevor wir dann hoch zu Dagmars Haus gingen um zu duschen, dösten wir noch etwas vor uns hin und vertieften unsere Bräune.

Nach fast 6 Wochen bei ausnahmslos schönem Wetter hat sogar Bernd braune Beine und ist mächtig stolz darauf. Überhaupt bekommt ihn das Aussteigerleben verdammt gut. Mir auch. Außer Nico und Claudia, mit denen wir so tolle Tage verbracht haben vermissen wir nichts und machen uns fast jeden Tag bewußt, wie gut wir es doch haben. An Tag drei haben wir mit unseren Rädern Conil erkundet. Bernd hat endlich sein Fahrrad reparieren lassen und ist nun wieder mobil. Früher war ich schon etliche Male in Conil gewesen. Das letzte Mal aber vor ungefähr 20 Jahren und ich bin echt erstaunt, wie riesig der Ort geworden ist. Trotzdem gefällt er mir immer noch, denn es gibt hier keine, anders als am Mittelmeer, Bettenburgen. Sprich Hotels. Der Strand ist kilometerlang und das Wasser hat immernoch seine 23 Grad. Conil selbst ist sehr gebiergig und Bernd und ich strampeln pustent und schwitzend die Gassen hoch. Die Steigungen sind hier echt enorm und ich erkenne sogar ein paar alte Plätze wieder. Ganz oben finden wir einen Supermarkt und machen einen Großeinkauf. Damit ist unsere Radtour allerdings beendet, denn wir haben auch Hühnchen im Gepäck und dieses muss schnellstens in den Kühlschrank. War ja mal wieder gut von uns durchdacht. Abends sind wir wieder bei Dagmar zum Grillen eingeladen und es schmeckt mal wieder wunderbar. Wo bitteschön, soll das gewichtstechnisch nur hinführen??

Auch am nächsten Tag satteln wir wieder unsere Räder und treffen uns mit Chris und Monika. Die beiden hatten wir vor ein paar Wochen in Torquemada (Spanien) kennengelernt und sie haben ihr Quartier auf einen Campingplatz ca. 8 Kilometer von uns aufgeschlagen. Zufällig treffen wir sie als sie gerade vom Strand kommen und spontan laden sie uns ein mit auf den Campingplatz zu kommen. Der Platz umfasst 1000 Plätze und nirgends ist etwas los. Nur ganz hinten, 600 Meter vom Eingang, im FKK Bereich stehen ein paar Wohnmobile. Ihres auch. Kaum angekommen, steigen die beiden aus ihren Klamotten und um nicht so anstellerisch zu wirken, tuen Bernd und ich es ihnen nach. Ich lasse nur meine Turnschuhe an, weil ich sonst auf dem Boden nicht laufen kann und fühle mich sehr sehr merkwürdig. Bernd ergeht es ähnlich und wir sind froh, beim Abschied wieder in unsere Klamotten steigen zu können. Unser Fazit: Nichts für uns, so nackt herumzusitzen, obwohl so eine nahtlose Bräune natürlich auch etwas für sich hat.
Wir setzen unsere Radtour fort Richtung Roche. Ein kleiner gepflegter Ort, in dem nichts, aber auch wirklich gar nichts los ist. Beim Kreisverkehr biegen wir dann ab und fahren nun wieder aufwärts Richtung Atlantik. Ganz oben auf den Klippen finden wir dann einen Superstellplatz mit Meerblick. Hier stehen schon 4 Wohnmobile und ich klopfe bei einem mit deutschen Kennzeichen an die Tür um zu fragen, ob es hier erlaubt ist, frei zu stehen. Das Pärchen, er mit langen zotteligen Haaren an die 50 Jahre und sie mit kurzen Haaren an die 30, beide sehr nett, bejahen unsere Frage und uns ist klar, dass das unser nächstes Ziel sein wird. Der Blick ist mal wieder traumhaft und sofort sind wir mit den beiden im Gespräch. Auch sie sind Musiker und wohnen mit ihren beiden niedlichen Kindern, 9Monate und knapp 3 Jahre, welche sie unterwegs bekommen haben, im Wohnmobil. Ihnen gefällt das Leben aber nicht mehr so gut wie uns, weil es für 4 Personen und einer dicken Katze zu beengt ist. Darum sind sie dabei sesshaft zu werden, wissen aber noch nicht genau wo. Fast eine Stunde tauschen wir uns aus, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

Bei Dagmar und Anton angekommen duschen wir uns den Staub vom Körper, essen und machen uns bereit für einen Stadtbesuch. Dagmar und Anton wollen in einer Kneipe Fußball gucken und wir schließen uns an. Es spielt England (Tuppenham?) gegen Spanien (Real Madrid) und alle bis auf Anton, der Engländer ist, sind für Spanien. Bei Tappas und einigen alkoholischen Getränken genießen wir den Abend. Leider gewinnt England 3:1 und Bernd, der zwischenzeitlich zu England gwechselt hat und Anton freuen sich. Anschließend geht die Fahrt mit Antons Auto zurück und wir lassen den Abend gemütlich im Innenhof ihres Häuschens ausklingen.

Wie schon seit Tagen schlafe ich herrlich und wache erst kurz vor 10 Uhr auf. Bernd hat schon liebevoll den Tisch gedeckt und sogar Eier gekocht. Gut gelaunt lassen wir es uns schmecken und anschließend machen wir uns an die Arbeit. Das Wohnmobil wird endlich einmal wieder auf Vordermann gebracht und als das vollbracht ist,wird es Zeit endlich einmal wieder Blog zu schreiben. Da wir bei Dagmar am Strom hängen, kann ich dieses draussen machen. Als Dagmar vorbei kommt lädt sie mich ein meinen Blog auf ihrer  Terasse zu schreiben und hier sitze ich jetzt. Ihr könnt euch diese Aussicht nicht vorstellen, so traumhaft ist sie!!!!! Was haben wir es mal wieder gut!! Gerade im Augenblick kurven Paragleiter über mich hinweg. Sie sind so nah dran, dass wir sogar einige Worte miteinander wechseln können. Unbeschreiblich. Lea und Carla, Daggis beiden Hunde leisten mir Gesellschaft und ich habe mal wieder das Gefühl im Paradies gelandet zu sein. Für heute Abend haben uns die beiden zum Essen eingeladen und spontan, wie ich nun einmal bin, verschiebe ich meine dringend notwendige Diät, auf unbestimmte Zeit.

Essen bei Dagmar und Anton

Abends um 21 Uhr gehen wir die paar Meter zu Dagmar und Anton. In Spanien ist es ja üblich spät zu essen. Sowieso haben die Spanier einen ganz anderen Tagesablauf als wir in Deutschland. Fast alle Geschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet, dafür aber meist von 13 Uhr bis 17 Uhr geschlossen. Ich finde das sehr vernünftig, denn dann haben auch die Geschäftsleute etwas vom schönen Wetter und müssen nicht in der Hitze schuften. Generell machen die Spanier nachmittags Siesta und nur die bekloppten Touristen aalen sich in der Mittagssonne am Strand. Am Abend sind es noch 19 Grad und so essen wir draußen im Patio. Zuerst gibt es einen Tomaten-Mozarelle-Advokadosalat. Bisher war ich immer der Meinung, ich würde keine Advokados mögen, aber nun werde ich eines Besseren belehrt. Mmmmhh, so etwas von lecker!!! Ich hätte mich dort reinsetzen können und weiß, dass diese Frucht ab sofort zu meinen Topsellern gehören wird. Gott sei Dank, mag Bernd sie aber immer noch nicht und genüsslich picke ich die Reste von seinem Teller. Natürlich ist auch mir schon zu Ohren gekommen, dass diese Früchte sehr fetthaltig sind. Genau aus diesem Grund war ich ja auch immer so verwundert, dass ich sie nicht mochte. Ich mag doch sonst immer alles, was dick macht und jetzt auch Advokados. Dagmar erklärt mir aber, dass in Advokados nur die guten Fette stecken und man sie deshalb mit gutem Gewissen essen darf. Da bin ich ja mal sehr gespannt. Die Idee, eine Advokadodiät zu machen ist sofort geboren und wartet jetzt nur noch darauf in die Tat umgesetzt zu werden. Ich werde über die Ergebnisse berichten! Anschließend gibt es leckere Garnelen mit Salat und als dritten Gang Fisch, den Anton persönlich und a la minute zubereitet. An dieser Stelle muss ich jetzt unbedingt Natalie unsere Freundin aus Lingen grüßen, der auch schon aufgefallen ist, dass wir ständig am essen und trinken sind;-) Bernd und Dagmar schwelgen in gemeinsamen Studienerinnerungen und so vergeht der Abend rasant schnell. Für meinen Vater muss ich jetzt mal anmerken, dass ich nur Wasser getrunken habe, Ständig bekomme ich von ihm whats app Nachrichten. Orginalwortlaut von ihm :“ Sauf nicht so viel“. Mach Dir keine Sorgen Papa, ich bemühe mich einen antialkoholischen Tag pro Woche einzulegen oder zwei;-) Um 24 Uhr gehen wir zurück ins Wohnmobil.

Wie immer, schlafen wir fantastisch und wachen erst gegen halb 10 Uhr auf. Heute soll es regnen und darum beschliessen wir gleich nach dem Frühstück in die Stadt zum Einkaufen zu fahren. Mit etwas Glück hält sich das Wetter noch etwas. In der Stadt herrscht ein emsiges Treiben. Gefühlsmäßig ist ganz Conil auf den Beinen und macht Wasserhamsterkäufte, denn aud irgendeinem Grund ist das Wasser in ganz Conil abgedreht worden und die Leute haben ihre liebe Not die Klospülung zu bedienen. Bernd und ich sind davon aber unberührt, haben wir doch unseren eigenen noch gut gefüllten Wassertank im Wohnmobil. Nicht desto trotz macht mich das Gewusel und der Verkehr echt nervös. Ich bin eben ein richtiges Landei. Wer mich kennt, weiß wie gerne ich einkaufe;-).  Für alle anderen sei gesagt, dass ich einkaufen hasse. Endlich ist aber auch das erledigt und zur Entspannung und Runterkommen setzten Bernd und ich uns kurz in die kleine Kirche, aber dafür nicht weniger imposante Kirche, in Conil.

Meine Lebensgeister kehren schnell zurück und wir machen uns trockenen Fußes auf den Heimweg. Dort werden die Einkäufe verstaut und anschliessend gehe ich noch mit Lea und Carla Gassi. Die beiden pinkeln um die Wette und eine von beiden, macht dabei immer einen Handstand. Sprich, sie hebt nicht nur ein Hinterbein, sondern alle beide. Sieht sehr lustig aus. Die andere, die hinterher geht und natürlich schnüffelt, bekommt die ein oder andere Ladung über ihren Kopf, bevor sie auf exakt dieselbe Stelle pinkelt. Nach einer dreiviertel Stunde gebe ich die Hunde wieder ab. Nun fängt es auch endlich an zu regnen und Bernd und ich machen es uns im WOMO gemütlich.

… das lang ersehnte Regenwasser vom kleinen Gewitter läuft die Windschutzscheibe in Sturzbächen herunter … zum Glück ist alles dicht und es dringt kein Wasser ein!

Bernd lernt neue Lieder auf der Gitarre, wir spielen Scrabble und sehen fern. In der Nacht regnet es immer einmal wieder sehr heftig und auch am nächsten Morgen kommt noch zweimal ein ordentlicher Guss. Jetzt allerdings, wo ich dieses schreibe, es ist gleich 10 Uhr, ist der Himmel schon wieder blau und es verspricht ein schöner Tag zu werden.

Unser letzter Tag in Conil

Ja, so schön es hier auch ist, morgen soll unsere Reise weitergehen. Vorher müssen wir uns allerdings noch mit genügend Lebensmitteln eindecken, denn wir möchten nach Roche und da gibt es keine Geschäfte. Jedenfalls haben wir noch keine entdeckt. Da Bernds Angst am Hungertod zu sterben noch nicht abgenommen hat, ist also Großeinkauf angesagt. Das beläuft sich meist auf 45 Euro, weil wir unmöglich mehr Lebensmittel im Womo und Kühlschrank verstauen können. Bernd hat heute einige Sachen bei Amazon bestellt und Dagmar, die nach Deutschland reist, bringt es uns dann mit. Hierher nach Conil und Dagmar liefern geht leider nicht, denn die bestellten Sachen verschwinden unterwegs immer auf ominöse Weise, wie Dagmar uns mitteilte. Also werden wir über kurz oder lang noch einmal hierher zurückkehren um die Sachen abzuholen. Bestellt hat Bernd irgendetwas zum Abdichten des Daches , denn vor 2 Wochen war unser Himmel im Schlafzimmer plötzlich nass. Dabei hatte es nicht einmal geregnet und wir waren echt etwas verstört. Die ganze Zeit in Deutschland war immer alles trocken und zwar bei Dauerregen und nun soetwas. Da muss natürlich etwas unternommen werden, sonst fängt die Bude an zu muffen und das wollen wir natürlich nicht. Letzte Woche war Bernd noch mit unserem Campingkumpel auf dem Dach und die beiden haben irgendetwas mit Klebeband abgedichtet. Fragt mich bitte nicht was und wo, aber seitdem war das Dach trotz gestrigem Regens trocken. Bernd traut aber den Frieden nicht so recht und hat deshalb Materialien, die auf Empfehlung von Nico beruhen, bestellt. Die Schrammen, die Bernd in stundenlanger Arbeit weg poliert hat sind bis jetzt nicht wieder aufgetaucht.Toi Toi Toi. Nun wartet er gerade die Heizung. Dort muss Glykol (wie wird das geschrieben?) nachgefüllt werden, sonst geht sie womöglich kaputt. Die Heizung ist hinter meinen Kleiderschrank verstaut und als Bernd sich dran machte, meine Klamotten aus dem Schrank zu holen, dachte ich tatsächlich, er wolle ihn aufräumen. Leider falsch gedacht. Gestern habe ich mal wieder Großputztag gehabt. Da krieche ich tatsächlich durch jeden Winkel. Keine Ritze wird vergessen. Die Teppiche rausgeschmissen, abgebürstet und anschließend gesaugt. Alle Borten und Fächer im Bad abgeräumt, gesäubert und wieder einsortiert. Fenster werden auch geputzt, allerdings nur von innen. Von außen ist Bernd zuständig. Der hat es auch schon ein, zweimal gemacht. Meine Putzorgie dauerte 2 Stunden. Ganz blödes Timing, denn danach kam ich auf die Idee zu kochen. So richtig mit Liebe und Ausdauer. Natürlich gleich für 4 Tage, denn Kochen gehört noch immer nicht zu meinen größten Leidenschaften. Diesmal hatte ich mich allerdings selbst übertroffen und selbst mir schmeckte es irre gut. Bernd war auch hin und weg und machte sogar ein Foto von seinem gefüllten Teller. Man war ich stolz.

Das hielt solange an bis Bernd auch ein Foto von der Küche machte. Die sah zwar nicht so schlimm aus wie üblich, denn ich hatte ehrlich schon sehr viel von den benutzen Sachen wieder abgewaschen und weggeräumt, aber trotzdem schlimm genug.

Nach dem Essen war dann nocheinmal 2 Stunden Putzen angesagt. Ja, so kann ein Tag auch vergehen, aber was soll´s, so schön war das Wetter ja nicht und Beschäftigung braucht der Mensch. Heute allerdings ist das Wetter wieder traumhaft und Bernd und ich wollen gleich mit Dagmars Hunden einen langen Spaziergang machen.

Ansonsten sind wir sehr faul und genießen nur das schöne Wetter.

Achja, Bernds Haare waren ja mittlerweile ziemlich lang geworden und irgendwie sah er mittlerweile aus, wie Doc, von zurück in die Zukunft. Hier war jetzt mein Einsatz von Nöten. Übrigens schon zum dritten Mal seit unserem Ausstieg. Damals aber immer nur die Spitzen. Heute sollte richtig etwas ab. Im Dunkeln und nur mit der Außendämmerbeleutung machte ich mich quasi blind ans Werk. Ich schnitt sozusagen nach Gefühl. Was soll ich euch sagen??? Es ist fantastisch geworden. Bernd hatte zwar die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl und ich konnte seinen Angstschweiß geradzu riechen, aber ich habe mich selbst übertroffen. Wieder 12 Euro gespart!! Bernd war sehr erleichtert. Das hätte auch ganz anders ausgehen können.  ->  das Ergebnis könnt Ihr demnächst auf den Fotos sehen, auf denen Bernd dann zu sehen ist … aber meist macht er die Fotos und fast nie ein Selfi 🙂

Ankunft in Conil auf einem Parkplatz … leider dürfen hier nirgends Wohnmobile stehen, so dass wir auf Daggis Privatparkplatz ausgewichen sind.

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

8 Gedanken zu „Conil de la frontera 28.10.2017-05.11.2017“

  1. Natalie sagt:

    Hey Ihr,
    diättauglich scheint das Aussteigerleben wirklich nicht zu sein. Ständig werdet ihr zum Essen eingeladen und genießt feucht-fröhliche Runden…. 🙂
    Das Wetter in Lingen ist inzwischen sehr herbstlich. Ich friere ja ständig und habe deshalb bereits meine Winterjacke herausgeholt.
    Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt (der kleine auf dem Universitätsplatz) wird Anina Klavier spielen. Es war ja klar, dass unsere Kinder Bernds Job irgendwann übernehmen 😉
    Wir werden auf jeden Fall mit Glühwein auf euch anstoßen!
    Weiterhin alles Gute wünschen Mario und Natalie
    P.S.: Ich habe vor einiger Zeit eine Mail geschrieben. Ist wohl nicht angekommen?

    1. Ines & Bernd Hoormann sagt:

      Liebe Natalie,
      Ja, Diät geht hier gar nicht, aber da wir nur einen kleinen Spiegel im Womo haben, stört es nicht so sehr. Das Wetter in Deutschland kennen wir ja zur Genüge, denn dort hatte ich von September bis Mai stets und durchgängig kalte Füße. Hier nie. Heute und morgen soll es hier allerdings regnen. Das ist aber auch mal notwendig.Mit dem Weihnachtsmarkt ist ja klasse. Da würden wir uns gerne mal kurz hinbeamen, um Anina zu hören.In Gedanken stoßen wir aber auch mit euch an, aber wahrscheinlich nicht mit Glühwein;-)Die Einladung steht und wir würden uns total freuen ,wenn ihr mal kommt!!!!! Die lange e-mail von dir ist angekommen und darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut. Ich habe auch geantwortet, aber technische Geräte versagen bei mir regelmäßig. Vielleicht kommt sie dann irgendwann im nächsten Jahr an. Bernd und mir geht es fantastisch und wir bereuen nichts und können uns momentan ein Leben in einem Steinhaus gar nicht mehr vorstellen. Wie gefällt es Thorben in der Fremde??? Und wie ist es zu dritt??? Ganz liebe Grüße von uns beiden.

  2. Liane sagt:

    Hallo Ihr beiden,
    ich muss immer erst auf der Karte gucken, wo Ihr genau seid. Soooo weit weg!.Na, das ist ja super, mit der Studienkollegin. Diese Besuche bei Freunden oder Bekannten, die in dem entsprechenden Land wohnen, sind einfach unbezahlbar. Da bekommt man dann die besten Auskünfte, Vorschläge oder Ratschläge. Ihr habt es soooo gut, genießt weiter jede Minute. Ich habe mir auch gerade ein paar Kratzer in mein schönes Auto gefahren, unten am Trittbrett und am Lack an der Tür. Das Trittbrett ist wieder einigermaßen ok, für die Kratzer an der Tür habe ich Lackstift bestellt und werde Blümchen drauf kleben. Habe sowieso Blümchen am Auto, dann kann ich das ja fortsetzen. Wahrscheinlich habe ich die Blümchen schon in weiser Vorahnung hinten hingeklebt, damit ich nun überall da weitermachen kann, wo es nötig ist und evtl. wird!!! Ein Pfosten in der Tiefgarage war im Weg, ein Auto war weit und breit nicht zu sehen, daher meinte ich wohl, ich könnte mit weniger Aufmerksamkeit zurücksetzen. Tja – aber vorher habe ich noch schön Skat gespielt und hinterher bin ich essen gegangen!!!
    Liebe Grüße aus dem Gauerbach
    Liane

    1. Ines & Bernd Hoormann sagt:

      Hallo Liane,
      Ja, wenn erst einmal ein paar Kratzer im Auto sind, regt man sich hoffentlich über die folgenden nicht so sehr auf. Mit den Aufklebern darüber ist eine gute Idee. Prima, dass du dir davon nicht die Suppe versalzen lässt. Man kann eh nicht ungeschehen machen, was passiert ist. Ich sehe das auch ganz genauso, nur Bernd benötigt noch etwas Übung. Morgen werden wir weiterfahren, aber vorraussichtlich nur 14 Kilometer. Ganz liebe Grüße und danke danke danke fürs korrigieren. Ich hoffe es hält sich in Grenzen.

      1. Liane sagt:

        Hallo Ines,
        ich habe noch keine Möglichkeit bekommen, irgend etwas zu korrigieren. Ich bin unschuldig! Es hat sich noch keiner mit mir in Verbindung gesetzt.
        Nur zur Information – lieben Gruß
        Liane

        1. Ines & Bernd Hoormann sagt:

          Hallo Liane, irgendwie scheint das technisch wohl nicht möglich zu sein. Egal, dann bleiben die Fehler halt drin.Wir haben nämlich nicht soviel Datenvolumen um sie alle zu korrigieren, denn dann muss ich zu oft in den Blog.Aber vielen Dank für dein liebes Angebot.

  3. Dagmar sagt:

    Es war schön mit Euch als Nachbarn! Morgens vor der ersten Gassirunde ein Pläuschen , Hundis mit Knoten in den Beinen, weil es mal wieder länger wird… tagsüber auf der Terrasse….. und abends wie in alten Studententagen Flaschenbier (Brandy Cola für wen wohl?) und viele Geschichten! Wir freuen uns auf das nächste Treffen. Ich denke mal zur Übergabe der verschiedenen Dichtungsmassen, Adapter und Mückenmilch 🙂 gute Fahrt
    Anton und Dagmar mit Carla und Lea

    1. Ines & Bernd Hoormann sagt:

      Liebe Dagmar
      Wir können es nur so zurückgeben und wünschen dir erst einmal einen guten Flug und eine schöne Zeit in good old Germany.Pass schön auf meine Lea auf;-) und vielen vielen Dank für alles!!!!

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