Womo

Noch einmal San Jose 26.03.- 31.03.2018

Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch. Es ist 7 Uhr und ich bin erst seit 2 Stunden wach, habe aber sehr gut geschlafen. Wir werden  diesen wunderschönen Ort am 01.04.2018 verlassen und ganz langsam Richtung Deutschland fahren. Ich weiß schon jetzt, dass mir der Abschied sehr schwer fallen wird und freue mich bereits auf August, wenn es wieder gen Süden geht.
Hier in San Jose kann man herrlich wandern und gestern war ich sogar im Mittelmeer schwimmen.

WOW, Ines ist hart im Nehmen … bei der Wassertemperatur müssen die Kilos doch purzeln ?!

An die 20 Minuten habe ich ausgehalten und obwohl der Strand wegen der Osterferien hier sehr gut besucht war, war ich die einzige. Das lag wahrscheinlich daran, dass die Wassertemperatur bei nur 15 Grad liegt. Kälter als der Atlantik!! Der hat nämlich jetzt schon 18 Grad. Ich denke aber, dass das Wasser schnell wärmer werden wird, denn hier ist plötzlich Sommer. Mittlerweile haben wir  an die 20 Grad bei strahlendsten Sonnenschein und die Sonne ballert enorm.

Ich habe die Funktion des „Bademeisters“ übernommen und alles aus sicherer Entfernung beobachtet 🙂

Man sollte ja meinen, dass unsere Haut nach den ganzen Monaten im überwiegenden Sonnenschein resistent ist, dem ist aber nicht so und wir müssen Sonnencremes verwenden, um uns keinen Sonnenbrand einzufangen.
Heute, morgen und übermorgen wird Bernd in einem der Restaurants hier Gitarre spielen. Mal sehen, wie Countrymusik dort so ankommt. Die Spanier haben nämlich ihre ureigenste Musik und hören nicht einmal die Charts. Ich vermute, dass der Restaurantbesitzer nach dem heutigen Abend sagen wird, dass ein Abend Country genug ist, aber warten wir mal ab…… Daumen drücken!!

Auf jeden Fall gibt es in Andalusien auch Cowboys … diese habe ich uf unserem Stellplatz getroffen und es gab ein Gruppenfoto. Welch eine Ehre: Der Cowboy links drückte mir sogar seinen Revolver in die Hand 🙂 🙂

Ansonsten gibt es hier nichts neues zu berichten, außer vielleicht, dass ich mal wieder eine Diät mache. Bevor wir wieder in Deutschland eintreffen, müssen zumindest die 5 Kilo, die ich mir hier angefressen habe, wieder runter, sonst platze ich bald. Meine Schwester, die dasselbe Problem mit ihrer Figur hat wie ich, ist gerade in Polen im Urlaub. Dort machen sie irgendwelche Anwendungen, lassen sich massieren und gehen täglich essen. Die blöde Kuh hat natürlich nichts besseres zu tun, als täglich ihr Essen zu fotografieren und mir zu schicken. Das hat zur Folge, dass ich jetzt Tag und Nacht an Pizzen , Pommes und Hamburger denke. Gerade wo ich dieses schreibe knurrt mein Magen, aber ich werde durchhalten!!! Hoffentlich…….. Bisher habe ich 3 Kilo runter, aber seit 2 Tagen stagniert mein Gewicht und ich bin schon wieder sehr demotiviert. Der Chips- und Schokoladenfressene Bernd ist auch nicht gerade sehr hilfreich. Blödmann!!! Momentan ist meine einzige Motivation euch die Vorher –  Nachherbilder zu senden. Ich brauch mal ein paar Durchhalteparolen!! Ganz liebe Grüße von mir und meinen knurrenden Magen.

31.03.2018

Ja, es sind einige Tage vergangen seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Das lag daran, dass wir kaum noch Datenvolumen haben. Morgen gibt es neues, Juchhu!!!

Gestern Morgen hatten Bernd und ich uns etwas in den Haaren und ich bin dann bei Windstärke 12 und strahlendblauem Himmel ganz alleine 3,5 Stunden gewandert. Dabei wurde ich vom Wind fast die Berge hochgeschubst und auf dem Rückweg habe ich jede Menge Staub geschluckt. Trotzdem war es schön und überraschenderweise hatte ich sogar eine Entsorgungsstation gefunden. Super, denn unsere Tanks sind fast randvoll. Dafür haben wir fast kein Wasser mehr.
Als ich zurück zum Wohnmobil kam, war Bernd nicht da, dafür lag aber ein Zettel auf dem Tisch auf dem stand: „Bin auf der Promenade. Love you!“  Aha, wir hatten uns also wieder lieb. Wie schön!! Zusätzlich war eine Gitarre aufgemalt, was hießen sollte, dass Bernd dort spielte. Klar machte ich mich sofort auf den Weg. Es waren auch nur ca. 100 Meter. Als ich bei Bernd ankam, flogen gerade 2 Stühle durch die Luft. Bernd konnte einen aufhalten, verlor dabei aber sein Cappy und seine Sonnenbrille, die sofort wegflogen. Ich konnte geistesgegenwärtig den zweiten Stuhl stoppen und lief dann Bernds Utensilien hinterher. Welch ein Sturm und das bei dem Himmel! Unglaublich. Trotzdem aßen die Leute zum großen Teil draußen, weil die Innenplätze alle belegt waren. Die Pizza wurden fast vom Teller geweht, aber den fröhlichen Spaniern konnte das nichts anhaben. Auch die Promenade war gut besucht. Klar, es war Osterwochenende und viel waren extra hierhergereist um die Feiertage in diesem ausgesprochen hübschen Ort zu verbringen. Was macht da schon ein bißchen Wind? Bernd hatte sehr gute Laune, schickte sich dann aber an erst einmal Feierabend zu machen, zumal er ja abends noch in einem Lokal spielen sollte. Fröhlich gingen wir zurück zum Wohnmobil und ich kochte für mindestens 3 Tage vor. Bernd stellte unterdessen sein Abendprogramm zusammen und dann war es auch schon soweit. Ich half Bernd sein Equipment

zum Lokal zu tragen und dann baute Bernd alles auf. Derweil ging ich zurück zu unserer fahrenden Kiste und räumte mal wieder die Schränke auf. 2 Minuten vor 21 Uhr kam Bernd angerannt, um sich noch schnell in sein Country-Outfit zu schmeissen, dann düste er auch schon wieder ab, denn eigentlich begann seine Show um 21 Uhr. Egal, wir sind ja hier in Spanien und da ist üblicherweise keiner pünktlich. Wir haben uns schon sehr gut an die Geflogenheiten angepasst und sehen das alles ganz locker. Ich ging dann 35 Minuten später ebenfalls rüber. Bernd war voll in seinem Element und spielte was das Zeug hielt.

Das Restaurant war gut besucht und ich fand so gerade eben noch einen Platz an der Theke. Die Spanier kennen kaum englische Musik und Bernd kaum spanische und trotzdem war die Stimmung außerordentlich gut. Nach jedem Lied erntete Bernd donnerden Aplaus und auch der Wirt strahlte. Bernd hatte sichtlich Spaß und ich bestellte mir ein Glas Rotwein. Mag ich ja eigentlich überhaupt nicht, dachte aber, dass hat am wenigsten Kalorien. Ach ja, meine Diät habe ich für 2 Tage auf Eis gelegt. Nachdem ich jeden Tag nur 6 Tomaten gegessen hatte und trotzdem 300 Gramm zugenommen hatte, hatte ich erst einmal die Schnautze voll und auch echt Hunger. Bernd jedenfalls spielte echt toll und ich war mal wieder megastolz auf ihn. Ach, wie ich ihn doch liebe!!!
Die Zeit verging wie im Fluge und ruck zuck hatte Bernd auch schon wieder Feierabend. Wir tranken dann noch ein Getränk zusammen und gingen anschließend die paar Meter zurück zum Wohnmobil. Dieses Mal brauchten wir die Sachen nicht zurück zu schleppen, da Bernd hier morgen noch einmal spielen wird. Todmüde fielen wir in einen tiefen Schlaf. Wir sind es gar nicht mehr gewohnt nach 24 Uhr ins Bett zu gehen. Alte Leute halt.

Am nächsten Morgen schliefen wir tatsächlich bis kurz vor 9 Uhr und gleich nach dem Frühstück machten wir eine wunderschöne Wanderung. Mein Gott, ist es hier schön!!!!

… die schönsten Frühlingswiesen und das Ende März !!!
In diese Kaktus-Kecke möchte ich lieber nicht fallen… Autsch !!

Nach gut 2 Stunden waren wir wieder zurück und gönnten uns einen Kaffee in einem netten Lokal. Am Nachmittag gingen wir dann sogar noch einmal Pizza essen. Man war die lecker!!!

Nach dem Essen gigen wir dann zum Strand, der gut besucht war und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Plötzlich klingelte Bernds Handy. Es war meine Freundin Veronika die sich mit ihrem Mann Hannes soeben ein Wohnmobil gekauft hatte und jetzt überglücklich ist. Liebe Veronika: Wir freuen uns ganz doll mit euch und erwarten Fotos von eurem Flair !!! Demnächst sind wir dann hoffentlich mal im Convoi unterwegs!!! Bernd verließ dann den Strand eine Stunde vor mir um sein Abendprogramm zusammenzustellen. Jetzt, wo ich es schreibe, ist er schon wieder im Restaurant am Spielen und ich werde mich jetzt etwas aufhübschen und ihm Gesellschaft leisten. Morgen werden wir San Jose verlassen. Frohe Ostern liebe Leser!!!

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*