Womo

Lingen unsere alte Heimat 25.04-28.04

Lingen, unsere alte Heimat begrüßte uns mit Regen und bedecktem Himmel. Unser alter Platz am Dieksee existierte noch und so nahmen wir ihn wieder in Besitz.

Zuvor fuhren wir aber noch an unserem alten Haus vorbei und da Katharina zuhause war, durften wir sogar einen Blick hineinwerfen. Oh, was hatte es sich verändert, aber die beiden neuen Besitzer hatten ganze Arbeit geleistet und es sah wirklich toll aus. Auch der Garten sah komplett anders aus, gefiel uns aber sehr gut. Wir waren extrem froh, dass wir diese Arbeit nun nicht mehr machen müssen.
Nun statteten wir unseren alten Nachbarn Willi und Elisabeth einen Besuch ab. Da die beiden nicht zuhause waren, klebten wir einen Zettel mit Telefonnummer an die Haustür und fuhren zum Hammer Markt. 2 unserer Fenster sollten neue Gardinen bekommen und wir wollten uns ein bißchen inspirieren lassen. Veronika, unsere Freundin hatte schon angeboten uns welche zu nähen. Wenn irgend möglich wollten wir sie aber nicht unbedingt damit belasten. Der Kostenvoranschlag von Hammer kam 2 Tage später und belief sich auf 1100 Euro. Hallo?????? Für 2 kleine Fenster???? Das konnte doch nicht deren Ernst sein! War es aber! Bernd meinte, für das Geld könne er mehrere Nähkurse besuchen, Stoffe satt kaufen und ne Nähmaschine wäre auch noch drin. Das machen wir dann aber doch nicht, sondern nehmen lieber Veronikas Angebot an. Daaaanke Veronika!!!!!! Da kommt nun Arbeit auf dich zu, aber wir machen das wieder gut!!!

Am späten Nachmittag kamen dann Elisabeth und Willi zu uns an den Dieksee. Elisabeth hatte eine große Tasche mit jeder Menge Bier und Alster dabei, mit deren Vernichtung auch sofort begonnen wurde. Es gab viel zu berichten, denn wir hatten uns ja ewig nicht gesehen und so verging die Zeit wie im Fluge.  Die beiden haben auch ein Wohnmobil, wollen sich aber demnächst ein etwas größeres zulegen. Wir drücken ihnen die Daumen, dass sie schnell etwas passendes finden. Als es anfing zu dämmern, machten sie sich mit ihren Fahrrädern und dem Leergut auf den Rückweg. Wir hatten uns sehr gefreut die beiden wieder zu sehen.

Die ARU wird 10 Jahre

Ja, das Ingenieursbüro, welches Bernd aufgebaut hatte, hatte 10 jähriges Jubiläum und natürlich musste Bernd dabei sein. Der offizielle Teil war bereits gestern gewesen. Mit Bürgermeister, Zeitung und Tam Tam. Ich blieb zuhause, denn es war ja Bernds Firma. Bernd ließ sich von einem ehemaligen Kollegen abholen, denn es regnete wie aus Kübeln und später auch wieder herbringen. Natürlich war es toll die alten Arbeitskollegen zu treffen, aber richtig Zeit zum Quatschen gab es nicht, dass wurde aber heute nachgeholt.
Heute wurde nämlich noch einmal gefeiert. Dieses Mal auf privater Schiene. Alle Mitarbeiter konnten ihre Partner und Kinder mitbringen und es war richtig toll. Als Location wurde das Kanu-Camp in Lingen ausgewählt. Und das war wirklich eine ganz tolle Idee. Man konnte dort natürlich Kanu fahren, aber auch an einem Bogenschießen Parcour teilnehmen. Bernd und ich wählten das Bogenschießen und hatten sehr viel Spass. Bernd traf von Anfang an in die Mitte.

Na, endlich sieht man hier mal, dass mein Sternzeichen „Schütze“ ist.

Bei mir dauerte es ewig, bis ich in der Lage war, überhaupt  den Bogen zu spannen. Als ich das aber raus hatte, klappte es von Pfeil zu Pfeil besser.

Anschließend wurde gegrillt und danach versammelten sich groß und klein ums Lagerfeuer und hier war dann auch ausreichend Zeit für jede Menge Plaudereren. Es war wirklich ein toller Tag und ging bis in die Nacht. Unser Saloon stand gleich nebenan, so dass wir dann nur noch ins Bett fallen mussten. Da ich blöderweise aber 3 Fritz Cola mit besonders viel Coffeein getrunken hatte, machte ich die ganze Nacht kein Auge zu.
Während ich also am Folgetag bis Mittags im Bett blieb, verlegte Bernd in unserem Wohnmobil einen neuen Bodenbelag. Den hatte wir auch bei Hammer gekauft. Eigentlich hatten wir uns schon für einen neuen Teppich entschieden, aber dann wollten wir sehen, wie PVC darin aussehen würde und Bernd kaufte ein großes Stück zur Probe. Den hatte er zum Teil schon gestern verlegt und heute kam der Rest dran. Da ich im Bett lag, konnte ich auch nicht im Weg rumstehen und Bernd ging die Arbeit zügig von der Hand. Wär hätte gedacht, dass Bernd soetwas kann??? Wirklich ein Allroundtalent!! Als Bernd fertig war, war es halb eins. Zeit für mich aufzustehen. Der neue Bodenbelag in Holzoptik sah klasse aus und Bernd hatte ihn 1A verlegt.

Auch unser Bad bekam einen neuen modernen Fußbodenbelag verpasst.

Ich überschüttete ihn mit Lob und Bernd badete erst einmal eine Weile darin. Anschließend folierten wir noch unseren Kühlschrank gemeinsam. Auch das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das langweile Weiß war verschwunden und ein leuchtendes Rot, brachte nun Farbe in unseren „Saloon“. Wir fanden es toll, unser Kühlschrank anscheinend weniger, denn kurze Zeit später stellte er mal wieder den Betrieb ein. Gott sei Dank, ist aber kaum etwas drin und so machen wir uns keinen allzu großen Kopf.

Veganes Essen  28.04.2018

Gegen 17 Uhr fuhren wir zu Natalie und Mario. Mit den beiden hatten wir einmal in einer Doppelhaushälfte gewohnt und nach einem unglücklichen Start, bei dem unser Dackelmischling ihren Hamster tot biss, wurden wir beste Freunde und sie später sogar unsere Trauzeugen. Damals aßen sie noch Fleisch, Gummibären und Kinderriegel. Das ist aber lange her, denn nun sind sie schon seit Jahren Veganer. Heute hatten sie uns zum veganen Essen eingeladen. Ich war schon sehr gespannt und Bernd ebenso. Hunger hatten wir auf jeden Fall genug mitgebracht. Zuerst aber freuten wir uns gewaltig über das Wiedersehen. Was gab es doch viel zu berichten!! Bernd und ich hatten uns ganz fest vorgenommen, diesesmal erst einmal die beiden zu Wort kommen zu lassen. Wir gaben uns richtig Mühe und erfuhren so dann allerhand Neues aus Lingen. Es dauerte aber nicht gar so lange und Bernd und ich kämpften in alter Manie um Gesprächsanteile. Diesmal gewann Bernd eindeutig. Ich hatte nicht einmal den Hauch von einer Chance. Nun kamen auch die beiden Kinder. Zuerst Thorben, dann Annina. An den beiden sehen Bernd und ich immer wie die Zeit vergangen ist. Vor noch nicht allzu langer Zeit noch kleine süße Kinder und heute fast erwachsen. Thorben längst ausgezogen und am Studieren und Anina eine hochbegabte junge Dame, die fantastisch Klavier spielt. Die Kinder bekamen dann von Papa Geld und durften Pizza essen gehen und Natalie, die scheinbar den ganzen Tag in der Küche verbracht hatte tischte uns dann auf. Etwas vorsichtig pirschten wir uns an die vegane Küche heran. Sprich, es wurde erst einmal wenig auf die Teller geladen. Bereits nach einem Biss waren wir begeistert. Man, war das lecker!!!! Wenn ich so kochen könnte, würden wir auch Veganer werden. Es schmeckte geradezu himmlisch und Bernd und ich aßen, als gäbe es kein Morgen mehr. Ganz ehrlich? Mir hat lange nichts mehr so gut geschmeckt und dann ist es auch noch gesund!!! Ich werde mich auf jeden Fall jetzt mehr mit dem veganen Thema beschäftigen. Es war wirklich unglaublich lecker und keinen Augenblick hatte man das Gefühl, dass Fleisch fehlen würde. Es wurde ein richtig schöner Abend mit den beiden. Natürlich mussten sie zum Schluss auch noch eine Fotosession über sich ergehen lassen. Wie gerne würden wir die beiden mal bei uns haben, wenn wir wieder in Spanien sind. Gegen 22 Uhr verabschiedeten wir uns. Unser Mobil stand nur ein paar Meter weiter und wir fielen augenblicklich in einen tiefen Schlaf.

29.04.2018

Am nächsten Morgen ging es ohne Frühstück los. Erste Station war das Speicherbecken in Geeste. Dort wollten wir 2 Stunden verharren, bis wir uns auf den Weg nach Papenburg zu Bernds Bruder Ludwig und seiner Frau Claudia machen wollten. Mit den beiden waren wir für halb eins verabredet. Zeit genug also. Kaum in Geeste angekommen, klopfte ein Mann an die Tür, die geöffnet war und rief fröhlich Hallo. Ich erwiderte ebenso fröhlich den Gruß und sagte sogleich: Komm doch rein. Ich dachte, es wäre ein Bekannter von Bernd, denn ich hatte ihn noch nie gesehen. Dachte ich zumindest! Wie sich dann aber herrausstellte, hatten wir aber am Playa Genovesis in Spanien einen Tag mit unseren Wohnmobilen neben einander gestanden und uns sogar länger unterhalten. Mit meiner Gesichtererkennung ist es echt ein Kreuz!! Nun wo wir wussten, woher wir „Horst“ aus Meppen kannten, gab es erst einmal ein großes Hallo und jede Menge zu erzählen. Ratz Fatz waren die 2 Stunden um und wir mussten los, wenn wir denn pünktlich in Papenburg ankommen wollten.

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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