Womo

Polen, Usedom und Rügen

22.06.2018

Gegen 20 Uhr landeten wir auf Usedom. Da wir aber morgen als erstes einkaufen mussten, blieben wir gleich auf einem Aldiparkplatz stehen und übernachteten dort.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Einkauf nach Kamminke. Dort waren meine Eltern mehrmals mit ihren Enkelkindern und ebenfalls mit dem Wohnmobil gewesen. Seinerzeit waren sie dort die ersten und sie stellten sich einfach an den Strand des kleinen beschaulichen Fischerdörfchens. Kamminke liegt am Stettiner Haff und ist nach wie vor sehr ursprünglich.

Hier ein paar Fotoeindrücke vom Platz am Wasser und von dem verträumten Örtchen:

hier stehen wir auf dem „Deich“ … links ist dann das Meer

Sonnenuntergang in Kamminke … fast so schön wie in Andalusien 🙂

Hier gibt es keinen Massentourismus und man kann tolle Fahrradtouren machen. Umsonst dort stehen ist allerdings vorbei. Heute steht dort ein Kassenautomat und die Übernachtung kostet 10 Euro, leider ohne Ver- und Entsorgung.

Das Hotel am Platze mit Eingang zur Rezeption !! 🙂

Das Stettiner Haff (das Meer)ist sehr flach und damals, als ich meine Eltern dort besuchte (ich wohnte ja nicht allzu weit entfernt), verbrachten wir einmal einen ganzen Tag im Schlauchboot auf dem Wasser. Mein Vater war der Kapitän und wenn eins der Kinder in dem kleinen Schlauchboot über Bord ging, war niemals Gefahr in Verzug, denn selbst die kleinsten konnten dort stehen. Pausenlos stimmte mein Vater Lieder an und alle sangen sehr lautstark mit. Meine Mutter, die das Wasser ja nicht so liebt, bereitete dann schon immer Tee und Leckereien zu, so dass, wenn wir mit Bärenhunger an Land kamen, uns sofort an den gedeckten Tisch setzten konnten. Danach wurde dann oft noch Ball über die Schnur gespielt. Eine vereinfachte Form des Volleyballs. Die Kinder hatten immer einen Mordsspass und auch bei schlechtem Wetter wurde es ihnen nie langweilig, denn mein Vater hatten ihnen Skat und Schach beigebracht. Wirklich erstaunlich, was Kinder so in jungen Jahren alles lernen können. Jeden Tag gab es Leibgerichte , also ständig abwechselnd Spaghetti Bolognaise, Pfannkuchen und Kartoffelpuffer. Weil das Wohnmobil für 4 Enkelkinder zum Schlafen zu klein war, hatten meine Eltern ein Zelt dabei. Dort sollten 2 Kinder schlafen. Diese hatten aber soviel Schiss, dass kurzerhand die Garage frei geräumt wurde und in ein perfektes Schlafdomizli verwandelt wurde.

Viel verändert hatte sich nicht in Kamminke.Bernd hat einen Spaziergang (besser gesagt 2, da er zuerst das Handy fürs Fotografieren nicht mitgenommenhatte) durch den Ort gemacht und ein paar Fotos geschossen:

Der Ortskern liegt auf einer anhöhe und so hat man von dort einen imposanten Ausblick!!

Zwar standen hier jetzt immer mindestens 5-6 Womos, aber ansonsten war sogar die Fischbude noch am alten Platz.

Wir suchten uns ein schönes Plätzchen, direkt auf dem Deich und machten zuerst einmal eine Radtour nach Polen. Das waren nur ein paar Kilometer, denn Usedom ist zweigeteilt.

Die Grenze, bzw. der „ehemalige“ Grenzbereich.

Ein Teil gehört zu Deutschland und der ander zu Swienemünde in Polen. Dort besichtigten wir zuerst einmal den Hafen.

Hier gibt es sogar Verbotsschilder dür Eselskarren (und Dethleffs-WoMos) 🙂

Anschließend machten wir einen kleinen Stadtbummel, bei dem wir ein Schuhgeschäft entdeckten.

Bernd brauchte unbedingt neue Sandalen und so traten wir ein. Hammer was das für Preise waren!! Bernd bekam ein Paar wirklich tolle Sandalen für umgerechnet 11 Euro.

Machts gut Ihr alten Schlappen … ihr habt mich meilenweit getragen!

Nun wurde noch Fenistil, gegen den Juckreiz meiner unzähligen Mückenstiche gekauft. Auch das war hier mindestens 2 Euro billiger als in Deutschland. Bevor wir uns auf dem Heimweg machten, kehrten wir noch in ein kleines Cafe ein und hauten das ersparte Geld auf den Kopf. Ich hätte stundenlang in den Geschäften stöbern können, aber da wir morgen noch einmal hier durch fahren wollten ,wurde es vertagt.

Jede Menge Hochhäuser im polnischen Swinemünde … schöner wohnen!

Leider war aber am nächsten und übernächsten Tag das Wetter so schlecht, Sturmböen jagten mit mehr als 90 Km/h und es regnete immer wieder, dass daraus dann doch nichts wurde. Überhaupt war das Wetter so bescheiden, dass ich tatsächlich nur einmal Schwimmen gehen konnte und auch die Fernsehantenne blieb vorsichtshalber unten.

Aus diesem Grund fuhren wir am dritten Tag weiter nach Rügen.

Die Brücke zum Festland … hier passierten gerade ein paar Boote und so musstenwir vor der Klappbrücke kurz warten.
Zwischen Insel und Festland fährt man an diesem Sumpfgebiet vorbei … das Ambiente ist für jeden Horrorfilm geeignet!

Unterwegs hielten wir in Hanshagen, denn dort hatte ich auch schon einmal 9 Monate gewohnt und ich wollte Bernd unbedingt zeigen wo. Hanshagen ist ein Kaff, wenn auch sehr schön. Dort ist absolut nichts los und damals waren die Einwohner sehr wessifeindlich. Ich hatte mich dort nie wohl gefühlt und so sind wir seinerzeit nach Griebenow gezogen. Auch heute war kein Mensch auf der Straße und in Ermangelung eines Parkplatzes, parkte Bernd mal kurz auf dem Gehweg. Wir stiegen aus und besichtigten das alte Haus, welches ich tatsächlich sofort fand.

Anschließend ging es wieder am Wohnmobil vorbei, denn ich wollte Bernd noch den alten Ortskern zeigen. Soweit kam es dann aber nicht, weil der einzige Autofahrer und Mensch weit und breit neben uns anhielt und befahl, das Wohnmobil wegzufahren. Bernd meinte höflich, dass wir das in 3 Minuten tun würden und uns nur noch schnell den vor uns liegenden Ortskern ansehen wollten. Da hatte er die Rechnug aber ohne den alten Herren im Auto gemacht. Der setzte uns davon in Kenntnis, dass wir es sofort zu tun hätten und er unser Mobil schon fotografiert hätte. Er würde jetzt das Ordnungsamt informieren und im übrigen wäre er hier der Bürgermeister. Super, dachte ich und rief ihm zu: „Ich habe hier mal gewohnt, allerdings nur kurz, denn die Leute waren hier so bescheuert und das hat sich ja wohl anscheinend nicht geändert!“ Der Blödmann fuhr dann zum Ordnungsamt. Mal sehen was da jetzt auf uns zukommt.“ Der Kerl war früher sicher mal bei der Stasi“, entfuhr es mir noch, doch das hörte er Gott sei Dank nicht mehr.

Wir verließen diesen ungastlichen Ort und fuhren weiter Richtung Rügen. Wir hatten Glück, die große Brücke, die Stralsund mit Rügen verbindet, war fast leer und wir fuhren schnurstraks zum Stellplatz nach Sellin.

Der war aber so schrecklich eng und häßlich, dass wir uns dort nicht lange aufhielten. Durch unsere Park 4 Night app fanden wir dann ein kuscheliges Plätzchen an einer großen Wiese nur 4 Kilometer vom Stellplatz entfernt. Hier war es herrlich und wie Bernd feststellte nur 200 Meter weg von der Ostsee. Schnell packten wir ein paar Sachen und verbrachten herrliche Stunden am wunderschönen Strand.

Außer einer Handvoll Nackedeis hatten wir diesen für uns ganz alleine.

23.06.2018

Mit dem allerletzten Wasser wurde am Morgen Tee gekocht und ein letztes Mal die Klospülung bedient. Gleich darauf fuhren wir los. Bernd hatte schon allerhand Stell- und Campingplätze herrausgesucht und die wollten wir jetzt anfahren, denn Wasser brauchten wir unbedingt. Den ersten Stellplatz fanden wir bereits nach 7 Kilometern und der Betreiber war sehr nett. Der Stellplatz, auf einer großen Wiese, verfügte über jeder Menge freier Plätze und kostete 10 Euro. 10 Euro war super und wir wollten schon bleiben, als wir erfuhren, dass es kein Wasser gab. Damit war uns nicht gedient und wir fuhren weiter. Als nächstes fuhren wir 2 Campingplätze an. Die hatten zwar Wasser, wollten uns aber nichts davon verkaufen. Wasser gäbe es nur in Kombination mit einer Übernachtung wurde uns mitgeteilt. Diese sollte stattliche 32 Euro kosten und das fanden wir wirklich etwas viel.Ich bot ihnen 10 Euro für 200 Litern, aber auch darauf ließen sie sich nicht ein. Nun gab es nur noch einen einzigen einfachen Stellplatz. Dieser lag genau zwischen dem Greifswalder Bodden und der Ostsee und war ein Surferstellplatz. Und wirklich waren dort jede Menge Surfer, denn es tobte ein unglaublicher Wind dort am letzten Zipfel von Rügen. Ich versuchte auch hier mein Glück und zwar genauso erfolglos. Die blöde Kuh an der Kasse sagte süffisant, Wasser gäbe es nur gegen Übernachtung, schließlich würden hier die allerbesten Surfbedingungen herrschen. Ich erklärte ihr, dass surfen das Letzte war, was wir wollten und deshalb den kalten Wind auch nichts abgewinnen könnten und nur Wasser bräuchten. Keine Chance!!! 28 Euro oder kein Wasser. Das fand ich für diesen extrem einfachen Stellplatz eine Frechheit und ging zurück zu Bernd. Der sah mich erwartungsvoll an, aber ich schüttelte nur den Kopf. Meine Laune war echt im Keller und ich hatte die Schnautze vom Osten hier gestrichen voll und wollte am Liebsten diese scheiß Insel verlassen. Bernd allerdings nicht und so fuhren wir zurück zum allerersten Stellplatz, wo jedenfalls der Betreiber sehr nett war. Dort angekommen erklärte ich eingehend unser Dilemma. Wir wollten ja gerne auf seinen Stellplatz, aber ohne Wasser würde es nicht gehen ud ich bettelte um ein paar Gießkannen voll, die wir selbstverständlich auch gut bezahlen würden. Er ließ sich erweichen und die nächsten 20 Minuten frequentierten wir die Spülküche des Bauwagens, der für gastronomische Zwecke auf dem Gelände stand. Wir bezahlten für gut 100 Litern Wasser sehr gerne 4 Euro, konnten wir doch nun endlich einmal wieder duschen. Nach vollbrachter Tat lösten wir das 10 Euro Ticket und suchten uns einen einigermaßen geraden Platz.

(noch) nichts los hier … unser einziger Nachbar … kein Kuschelcamping …Schade 🙂

Das war wichtig, weil die Steuerung unserer Hubstützenanlage ja ihre Funktion aufgegeben hatten.

Wir wurden fündig und tranken erst einmal aus lauter Dankbarkeit einen Kaffee bei der Stellplatzbude. Da unsere Dankbarkeit keine Grenzen kannte, aßen wir dort etwas später auch noch :-).

Mittlerweile war es Nachmittag. Wir hatten tatsächlich den halben Tag auf der Suche des kostbaren Nass verbracht. Nun riss endlich der Himmel auf und Bernd und ich marschierten zum Strand. Dort konnten wir dann noch 2 Stunden verbringen, dann wurde es zu kühl und wir gingen zurück.
Abends , nach der dringendst notwendigen Dusche war dann Fußball angesagt und das war richtig spannend. Wer hätte nach dem ersten grottenschlechten Spiel unserer 11 gedacht, dass wir gegen Schweden gewinnen würden? Ich jedenfalls nicht. Kurz danach schlief ich auch schon ein, allerdings nur bis um 3 Uhr und hier sitze ich jetzt und habe nun endlich unseren Blog auf Vordermann gebracht. Nun muss Bernd noch die Bilder reinsetzten, was mal wieder schwer wird, weil wir hier kaum Internetempfang haben.

(Sonntag, 9:00: deswegen bin ich -Bernd – jetzt mit dem PC und Handy an den Strand gegangen, da es hier LTE-Empfang gibt , habe mich in einen leeren Strandkorb gesetzt und 1 h lang gearbeitet um die Fotos einzufügen und zu veröffentlichen)

Euch liebe Leser wünsche ich einen wunderschönen Tag!

25.06.2018

Ja, wir blieben noch 2 Tage hier und stellten immer wieder fest, wie unflexibel hier alles läuft.

Bestes Beispiel aus dem langen Spaziergang von Bernd am Strand:
Es gibt am Wasser einen DLRG- Turm  mit einem Rettungsschwimmer. Leider ist von dort 200 Meter links und rechts in der Ostsee komplett alles voller Algen und kein Mensch geht in diesem Bereich ins Wasser. Das tun die Menschen dann 200 Meter weiter und anstatt den Bewachungs-Turm mal zu verrücken, heißt es nur: Das geht nicht, dass war schon immer so! Das hören wir hier übrigens immer wieder. Nicht desto trotz, war der Parkplatz auf dem wir standen ganz nett, trotzdem sind wir heute zu unserem alten Platz gefahren, an dem der Strandabschnitt schöner ist und der zudem nichts kostet.

Bernd parkte 3 mal um, bis wir Fernsehempfang hatten, denn ich wollte heute endlich einmal wieder einen Film sehen (oh, wie ich diese Umparkerei wg Fernsehen liebe 🙁  ) Zuvor gingen wir aber wieder zum Strand, denn gestern hatten wir per Fahrrad die Insel erkundet und Bernd hatte, glaube ich, nicht schon wieder Bock, die Räder vom Gepäckträger zu holen. Er wird schließlich auch älter. Trotzdem es bedeckt war, gingen wir ins wirklich arschkalte Wasser. Bernd nur 4 Minuten. Ich hielt, dank meiner Fettschicht 15 Minuten durch. (bei Ines hat es aber auch gefühlte 10 min gedauert, bis sie sich endlich in das kalte Nass gewagt hat … dann ist sie aber auch nicht mehr zu halten und schwimmt bestimmt 10.000 kcal weg!)

Na gut, dann mahe ich haltden Bademeister,,, aber wo sind denn nun die Badegäste?? Ist wohl allen zu kalt hier …nur der Punkt am Horizont, dass muß Ines sein !

26.06.2018

Heute morgen kam ein Auto an unserem Platz vorgefahren. Daraus entstieg ein Mann vom Ordnungsamt, der wissen wollte, ob wir hier übernachtet hätten. Eiskalt sagte ich nein. Darauf meinte er, seine Kollegen hätten hier gestern 4 Wohnmobilen Bescheid gegeben, dass sie wegzufahren hätten (ja ja Ines, ich spreche auch immer mit unserem „Wohnmobil“).  Ich sagte ihm, dass wir nicht dabei gewesen wären, was ja auch stimmte. Es stimmte halt nur nicht, dass wir hier nicht übernachtet haben. Gott sei Dank war Bernd nicht draußen, denn der kann ja nicht lügen. Ich sagte dann, wir wären nur für eine Bank-Überweisung hier stehen geblieben, weil es hier tatsächlich mal Internet gäbe und wir gleich verschwinden würden. Darauf meinte der Mann, dass er uns im Auge behalten würde. Ja ja, Big brother is watching you.

Wir nahmen das zum Anlass diese Insel endlich zu verlassen und fuhren nach Stralsund. Ich meine, Rügen ist ja echt schön, aber die Leute hier, machen allesamt den Eindruck als hätten sie eine ausgesprochen schwere Kindheit gehabt und müssten sich jetzt irgendwie rächen. Fürchterlich!! Sicher gibt es auch Ausnahmen, wir haben aber keine gefunden. Die Leute hier leben fast alle vom Tourismus, das merkt man denen aber in keinster Weise an. Naja, ich muss hier  jedenfalls  nicht noch einmal her!

Stralsund

Ich wollte schleunigst zurück in den guten alten Westen. Da das Wetter aber endlich einmal wieder richtig schön war, hatten wir dann doch keine Lust stundenlang zu fahren und so fuhren wir nur bis Stralsund. Die Bewertungen im Internet versprachen hier einen schönen, zentrumsnahen Stellplatz für 15 Euro und wir steuerten diesen nun an.

Groß war er nicht, aber 20 Mobile fasste er und wir hatten Glück, es war noch etwas frei. Kaum eingeparkt hatten wir schon Kontakt zu unseren Nachbarn, die einen Pössl geliehen hatten und nun für 14 Tage damit unterwegs waren.

Der Pössl von Thorsten und Iris … kann uns zum Glück nicht wirklich die Sonne wegnehmen ! 🙂 🙂

Sofort stimmte die Chemie und wir setzten uns gleich zu den beiden. Sie kamen übrigens aus dem Ruhrpott. Wir waren so froh mal wieder unter Menschen zu sein, dass Bernd und ich mindestens eine halbe Stunde um Gesprächsanteile kämpften, bis wir auch einmal die beiden zu Wort kommen ließen. Das fiel uns wahrlich extrem schwer. Thorsten und Iris durften dann auch mal 10 Minuten aus ihrem Leben berichten, dann waren wir schon wieder dran. Da wir uns sooo viel zu erzählen hatten, beschlossen wir spontan gemeinsam zu grillen. Hier auf dem Stellplatz gab es nämlich einen mit Liebe angelegten kleinen Grillplatz mit einem Schwenkgrill.

Auf dem Platz kann man bei schlechtem Wetter sogar kostenlos diese „finnische Grillkota“ nutzen … wow, aber wir freuten uns natürlich das die Sonne schien.

Wir gut, dass wir heute einkaufen waren, so stand dem Grillen nichts im Wege. Das Fleisch würde für alle reichen und Salate hatten wir auch. Thorsten und Iris besorgten dann noch Bratwürste und die Kohle. Während die beiden unterwegs waren, lernten wir dann noch ein Pärchen aus der Uckermark kennen. Mike und seine Frau. Die beiden hatten vor die Schnautze voll von Deutschland und sind mit ihren 3 Kindern vor 11 Jahren nach Schweden ausgewandert. Dies war damals echt hart, zumal niemand die Sprache verstand. Sie haben sich aber durchgebissen und mittlerweile die schwedische Staatsangehörigkeit. Das geht tatsächlich soweit, dass sie sogar beim Fussball für Schweden sind. Trotzdem sind die beiden wirklich total nett und schnell war abgemacht, dass die beiden ebenfalls mit uns grillen.
Sobald Iris und Thorsten mit der Kohle da waren, wurde der Grill angeschmissen und wir alle hauten mächtig rein.

Danach saßen wir auf den Bänken um den Schwenkgrill und Bernd und Thorsten spielten Gitarre.

Wir anderen sangen lautstark mit und die Stimmung war natürlich ganz toll. Später gesellte sich noch eine ebenfalls wahnsinnig nette Schweizerin zu uns und gemeinsam hatten wir irre viel Spass. Der lustigste Vogel war Mike. Er konnte auch wirklich gut singen, vor allen Dingen aber auch laut. Wenn er Texthänger hatte, dachte er sich rasend schnell irgendetwas aus. Die Resultate waren so witzig, dass wir anderen gar nicht aus dem Lachen rauskamen.

Schade, dass die beiden schon für morgen die Fähre zurück nach Schweden gebucht hatten. Wir, die eigentlich vorhatten Stralsund zu besichtigen, beschlossen spontan noch einen weiteren Tag hier zu bleiben. Dann konnten wir immer noch nach Stralsund und auch mal etwas Kultur schnuppern, was ja bei uns immer viel zu kurz kommt. Übrigens, den positiven Bewertungen im Internet zu diesem Stellplatz können wir nur zustimmen. Er ist wirklich nett angelegt. In dem Preis sind sogar Duschen inclusive und zwar solange wie man will! Herrlich!!! Die Duschräume sind sauber und ordendlich. Der absolute Hammer aber ist, dass sich jeder hier am Morgen 2 frische Brötchen seiner Wahl von der Rezeption holen kann. So etwas gab es ja noch nie und wir sind echt von den Socken und extrem begeistert. Wenn das nicht kundenorientiert ist, was dann?

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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