Womo

Kaltenkirchen und Hitzhusen 02.- 05.07. 2018

02.07.2018 Kaltenkirchen

Hurra, unser neuer Kühlschrank ist drin und funktioniert!!! Es hat zwar etliche Stunden gedauert, in denen Bernd und ich auf dem gegenüberliegenden Betriebsgelände einer Bonbonfabrik spanisch gepaukt und natürlich gescrabblet haben, aber das Wetter war der Traum schlechthin und so fiel uns das warten nicht allzu schwer. Mein Sohn David schien uns irgendwie sehr zu vermissen, denn er besuchte uns unverhofft schon wieder.  Dieses mal mit seinem Kumpel Phillip. Beide waren unterwegs zur Ostsee und machten einen Abstecher zu uns. Gemeinsam fuhren wir dann mit Davids Auto zur Einkaufsmeile nach Kaltenkirchen.

Erlebnisse an einem Imbiss

Eigentlich wollten wir in einem Restaurant gemütlich etwas trinken, aber wir fanden nur einen Imbiss. Zum Glück war es nicht ein reiner Stehimbiss, sondern hatte noch eine Bierzeltgarnitur zum Sitzen. Diese wurde natürlich sofort von uns in Beschlag belegt. Während sich die Jungs mit einer Cola begnügten, bestellte Bernd sich eine Krakauer. Eigentlich wollte ich heute meine Diät beginnen, aber natürlich konnte ich nicht wiederstehen und bestellte mir eine Pommes bei der total unfreundlichen Bedienung. Da ich noch nicht gefrühstückt hatte und es mittlerweile 14 Uhr war, konnte ich es geradeso noch so vertreten. Wir sollten uns schon mal setzten und sie würde rufen, wenn es fertig wäre, blaffte uns die Imbissfrau an. Nun gut, das taten wir. Es dauerte geraume Zeit, da schrie sie dass die Krakauer fertig sei. Da Bernd sich nicht in derselben Sekunde in Bewegung setzte, schrie sie gleich nocheinmal. Wow, die hatte echt ein wahnsinns Organ. Kaum hatte Bernd mit seiner Wurst seinen Weg zurück zu uns gefunden, es waren ca. 3 Meter, schrie sie erneut in unsere Richtung. Sofort sprang ich auf, um meine Pommes in Empfang zu nehmen. Was sahen meine Augen denn da? Da lag doch tatsächlich noch eine Currywurst mit auf dem Teller. Ich sagte dann, dass ich nur eine Pommes bestellt hätte, aber sie ließ sich auf keine Diskussionen ein und war sich absolut sicher, dass ich beides bestellt hätte und das nun auch nehmen müsste. Bezahlt hatten wir schon und Bernd forschte in seinem Gedächnis, wieviel er der unfreundlichen Dame gegeben hatte. Derweil flehte ich die beiden Jungs an, etwas von meinem Teller mit zu essen, denn ich wollte doch nicht soviel. Plötzlich kam ein Mann,den hatten wir vorher noch nicht gesehen, denn die ganze Zeit waren wir ganz alleine an dem Imbiss. Er hatte aber scheinbar schon vor uns bestellt und wollte nun sein Essen abholen. Er bekam eine Portion Pommes mit Mayo und vermisste schmerzlich seine bestellte Currywurst. Nun ja, die hatte ich und sie war auch schon fast verputzt. Nun ging der Verkäuferin ein Licht auf und erbost sagte sie, dass es nicht mein Essen gewesen sei. Ich stimmte ihr zu und erinnerte sie dran, dass ich ja gesagt hatte, ich hätte nur eine Pommes bestellt, sie aber darauf bestanden hatte, dass ich auch die Wurst nehmen sollte. Ihr Kommentar: Dann bekomme ich noch das Geld für die Wurst! Da hatte sie die Rechnung aber ohne mich gemacht. Ich sagte ihr nämlich, dass meine Diät jetzt Geschichte ist und ich das ihr ganz allein zu verdanken hätte und bestimmt nicht auch noch dafür zahlen würde. Bernd meinte dann noch sehr freundlich zu ihr, dass es bei dem Andrang schon mal passieren könne. David und sein Kumpel Phillip brachen fast zusammen vor Lachen, denn der Andrang bestand ja lediglich aus drei Essen. Fakt war, dass ich die Currywurst dann tatsächlich nicht zahlte.

Nach dem Essen ging es dann zurück zu der Werkstatt und die Jungs dort waren auch gerade fertig geworden. Nun wurde ausprobiert, ob auch alles funktionierte und als es so aussah, konnte die Fahrt weitergehen nach Hitzhusen, abermals zu Nico und Claudia um geliehenes Werkzeug zurückzugeben.

… bei Claudia & Nico zuhause

Die beiden waren schwer im Stress, weil Nico am Folgetag nach Bermuda (Bermuda ist ein britisches Inselterritorium im Nordatlantik, das für seine rosafarbenen Sandstrände wie Elbow Beach und Horseshoe Bay bekannt ist) fliegen wollte, um an einer gewaltigen Segelregatta von Bermuda bis nach Hamburg !!!! mitzuwirken. Zuvor musste noch alles Geschäftliche up to Date gebracht werden, so dass Claudia, die Firma in den 4 Wochen, in denen Nico weg ist alleine schmeißen konnte. Nico hat es echt gut und er wird wissen, was er an seiner Claudia hat, denn die muss nun arbeiten für 2.
Bernd und ich machten uns sofort nützlich und machten rund ums Haus sämtliches Unkraut den Gar aus.

So sieht eine Garageneinfahrt nach „emsländischer“Gründlichkeit aus 🙂
Der liebe „Baily“ als Kontrolleur immer in unserer Nähe !

Am Folgetag mähte Bernd dann noch die riesige Rasenfläche

So, nun holen wir gleich erst mal unsere Golfschläger raus. Wie war auch gleich nochmal mein Handycap???

und zeitgleich mit Nico fuhren wir gegen Mittag dann weiter.

Unser Ziel war wieder Kaltenkirchen, denn dort war eine Premiumpartnerwerkstatt von der Firma Goldschmitt aus Süddeutschland, die sich am Donnerstag um unsere kaputten Hubstützen kümmern wollten. Der Stellplatz in Kaltenkirchen in der Nähe der Holsten-Therme war umsonst und recht hübsch. Kaum, dass wir unsere Stühle draußen hatten bekamen wir auch schon Besuch von dem äußerst kommunikativen Philosophen, Dichter und Denker Frank Poscher, der uns sofort zum Kaffee einlud. Es gab unglaublich viel Gesprächsthemen und so aßen wir dann noch gemeinsam seinen wirklich hervorragenden Blumenkohleintopf, gepaart mit unseren zubereiteten zähen Schnitzeln. Als seine Frau um 21 Uhr 30 von der Arbeit kam, saßen wir noch immer beisammen und so leistete auch sie uns Gesellschaft.
Am nächsten Tag gingen wir zu Fuß zu einer 1 Kilometer entfernten riesigen Kieskuhle. Das Wetter war durch nichts mehr zu übertreffen und die Kieskuhle einfach nur toll.

Natürlich stand ein Betreten verboten Schild dort, aber das störte weder uns noch die anderen 20 Sonnenanbeter und Badegäste. Der Weg runter zum Wasser war allerdings sehr abenteuerlich, denn es ging steil bergab. Runter kein Problem, aber wie sollte ich denn bloß durch den Treibsand wieder rauf kommen?

Egal, erst einmal war ich froh unten am Wasser angekommen zu sein. Bernd und ich verbrachten dort einen tollen Tag und zum Abkühlen wurde kräftig geschwommen. Erst gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Bernd zog mich mehr oder weniger den ganzen Berg hoch und war, als wir endlich oben angekommen waren, endlich einmal genau so kaputt wie ich. Den letzten Kilometer ging Bernd dann vorraus, denn ich wollte mich nicht hetzten lassen und entspannt und ohne Schnappatmung beim Wohnmobil ankommen.

05.07.2018 Werkstattbesuch wg. unserer Hubstützenanlage in Kayhude

Heute war das Wetter nach langer Zeit bedeckt. Das störte uns in keinster Weise, mussten wir doch eh zur Werkstatt. Wir wollten uns gerade auf den Weg machen, da klingelte das Handy. Es war schon wieder David, der uns schon wieder besuchen wollte. Wir verabredeten uns dann mit ihm bei der Werkstatt und trafen fast zeitgleich dort ein. Dort gab es Kaffee und Wasser satt und so verbrachten wir die nächste Stunde draußen, gemütlich an einem Tisch sitzend, das braune Gebräu immer vor uns.

Wieviele starke Mitarbeiter da wohl im Keller stehen und unser 6,5 + xy to schweres Mobil anheben??

Nach der besagten Stunde kam ein Mitarbeiter und berichtete, wie es um unsere Hubstützenanlage bestellt war. Definitiv war die Systemsteuerung kaputt. Leider gibt es das alte Modell nicht mehr und hatten sie keinen Ersatz Vor-Ort und müssten die neue Steuerung erst bestellen. Da aber zwecks Einbau kein Termin vor Mitte August frei war, entschieden Bernd und ich uns, dieses erst auf den Weg Richtung Spanien im Hauptwerk dr Firma Goldschmitt machen zu lassen. Denn dann müssten wir eh Richtung Süden und es wäre nicht ein gar so großer Umweg. Außerdem war die Reparatur dort 200 Euro günstiger, nämlich „nur“ 2200 Euro. Bis dahin würde ich halt in Schräglage kochen müssen. Egal, einfach wäre ja auch langweilig. Wir durften dann noch 3 Stunden auf dem Firmengelände stehen.
(An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Herrn Schuldt … dass der Werkstatttermin an uns nicht berechnet wurde!)
Bernd besuchte unterdessen nach 14 Jahren seine ehemaligen Schwiegereltern , die dort in der Nähe wohnten und ich scrabblete mit David. Ich gewann mit „einem“ sagenhaften Punkt, was David etwas ärgerte.
Kaum war Bernd zurück, fuhren wir in einen nahe gelegten Wald und spielten bis 21 Uhr ramschen (keine Angst, „Ramschen“ ist ein harmloses Kartenspiel 🙂 ).

Welche 2 Karten soll ich jetzt zurück in den Skat legen??

Dann musste David los und auch wir starteten nach Buxtehude.  Der kleine Stellplatz war schon geschlossen und wir übernachteten auf einem großen Parkplatz direkt an der Elbe. Ganz geheuer war es uns dort nicht. Neben einer Gruppe junger Deutsche, die Musik hörten und Alkohol tranken, kamen auch immer wieder Ausländer, die noch lautere Musik machten und noch mehr tranken.  Unsere Angst um unseren SALOON war aber unbegründet, denn die gröhlende Meute zog gegen 1 Uhr von dannen und wir schliefen fest ein.

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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