Womo

Westerstede 10.07.- 16.07.2018

10.07.2018

Um 21 Uhr 30 kamen wir in Westerstede an. Erstes Ziel war der Campingplatz. Wir waren gerade fertig mit Entsorgen und Frischwasser auffüllen, da war es 22 Uhr und das Wasser wurde abgereht. Nun ging es ab zum Albert- Post- Platz hinter der Kirche. Dort ist ein riesiger Parkplatz mit 5 kostenlosen Stellplätzen direkt hinter dem Rathhaus. Man steht dort wirklich total stadtnah und auch zum Hotel meines Bruders ist es nicht weit. Mein Arzt ist ebenfalls gleich um die Ecke, was praktisch ist, denn ich muss ihm mal wieder einen Besuch abstatten, um weitere Restless Legs Tabletten für unsere Überwinterung zu horten. Last but not least gibt es hier sogar kostenloses W-lan. Also das rundum sorglos Paket. Was will man mehr. Bernd und ich sahen noch einen Film und schliefen super bis zum nächsten Morgen.

11.07.2018

Gefrühstückt hatten wir heute im Hotel Voss und auch die Wäsche wurde dort gewaschen. Mein Bruder und meine Schwägerin sahen wir aber noch nicht, denn sie hatten ein großes außer Haus Event und waren schon seit Stunden bei der Vorbereitung. Nun begann mein Marathon. Meine Schuhe mussten abgeholt werden. Die hatte ich vor 3 Wochen gekauft und sie benötigten noch eine spezielle Sohle. Meine Enttäuschung war groß, als ich erfuhr, dass sie erst morgen fertig sein würden. Nun ging es zum Sanitätshaus. Dort sollten meine Orthesen angepasst werden. Die waren immerhin eingetroffen und ich durfte sie gleich ausprobieren. Das Laufgefühl war der Hammer. Ich hatte damit einen fast normalen Gang und wie einfach das Laufen plötzlich war. Echt irre!!! Leider drückten sie nur ganz erbärmlich und Hannes, der Sanitätsmensch schliff und feilte an meinen ebenfalls neuen Einlagen. Irgendwie aber erfolglos. Nach 2 Stunden hatte ich echt die Nase gestrichen voll. Immer raus aus den Schuhen und wieder rein. Außerdem war ich der Meinung, die Schmerzen waren erträglich und so verständigten wir uns dann darauf, dass ich sie zuerst einmal einlaufen sollte und bei Bedarf morgen wieder kommen sollte. Nun ging es zum Essen ins Hotel. Dort sahen wir dann endlich auch Bernd und Tanja. Die beiden sahen schon etwas abgekämpft aus und mein Mann bot ihnen an, dass ich ja bei dem außer Haus Event mithelfen könne. Ja, Bernd ist immer darauf bedacht, dass bei mir keine Langeweile aufkommt und er hat scheinbar auch gerne mal seine Ruhe im Wohnmobil. Aber ganz ehrlich? Ich hatte auch total Lust mal wieder zu arbeiten. Dankbar wurde Bernds Angebot angenommen und so holte mich Tanja um 17 Uhr 30 ab, um mit mir nach Bad Zwischenahn zu fahren, wo 220 Leute auf ihr Essen warteten. Ich bezog Stellung in der Bierbude und zapfte was das Zeug hielt. Meine Orthesen drückten dermaßen, dass ich sie kurzerhand auszog. Die Veranstaltung ging super über die Bühne und mein Bruder und ich machten um kurz vor 22 Uhr Feierabend. Er kam noch mit zum Wohnmobil und kurze Zeit später kam auch Tanja. Endlich konnten wir uns einmal in Ruhe unterhalten und genossen den Abend. Bernd war während meiner Abwesenheit auch fleißig gewesen und hatte tatsächlich den Blog weitergeschrieben. Es passieren tatsächlich noch Zeichen und Wunder. Und wie schön er das gemacht hat…  Dann kamen auch noch Bernds und Tanjas beiden Kinder Jorick und Kathleen und es wurde richtig lustig. Gegen 24 Uhr verabschiedete sich dann die ganze Bande. Sie alle hatten einen langen Tag gehabt und waren rechtschaffend müde. Bernd und ich gingen auch schlafen.

12.07.2018

Meine Schuhe waren endlich fertig und mit ihnen ging es wieder zum Sanitätshaus. Der für mich zuständige Mitarbeiter war aber nicht da und so musste ich es später noch einmal versuchen. Heute drückten die Orthesen noch viel viel schlimmer als gestern und ich war wirklich genervt. Auch die Einlagen, waren nicht annährend so gut wie meine alten. Ich hatte irgendwie das Gefühl, sie wären von einem anderen Kunden. Nach einer Stunde versuchte ich mein Glück noch einmal und siehe da, er Mitarbeiter war nun endlich da. Der merkte auch gleich wie frustriert ich war und versprach Abhilfe zu leisten. Er würde tatsächlich die Einlagen noch einmal machen und an den Orthesen irgendetwas wegschleifen. Na, da bin ich ja mal gespannt. Morgen darf ich dann noch einmal dorthin um sie anzupassen. Ich habe ein wirklich schlechtes Gefügl, denn mit den Dingern hatte ich das Gefühl, meine Füße säßen in Schraubklemmen und irgendwie glaube ich nicht, dass es weggeht, wenn er dort etwas herumschleift. Aber ich will mich gerne positiv überraschen lassen. Anschließend ging es dann zum Arzt, wo ich anstandslos eine 100 Packung von meinen Tabletten verschrieben bekam. Super, jetzt habe ich Vorrat für 9 Monate. Fehlen aber leider immer noch 3, denn unser Plan ist es im nächsten Jahr erst im Juli wieder hier zu sein. Nach unserer Überwinderung wollen wir im Mai nicht nach Deutschland, sondern nach Irland fahren. Hoffentlich komm ich da dann irgendwie an meine Droge, denn hier in Deutschland bekomme ich jetzt erst im nächsten Quartal wieder ein Rezept und da sind wir nicht mehr hier. Bernd hatte sich das Auto meiner Eltern geliehen und besuchte seinen Freund und Bandkollegen Erwin. Mit 3 neuen Mundharmonikas kam er am frühen Nachmittag wieder zurück. Ebenfalls am Nachmittag kam dann schon wieder. Er scheint echt Sehnsucht zu haben, aber wir haben uns natürlich tüchtig gefreut. Mit ihm zusammen fuhren wir dann zu meinen Eltern. Dort durften wir duschen.  Wohlrichend und hungrig nahmen wir später am Tisch platz und vertilgten den perfekt, von meinem Vater, zubereiteten Fisch. Anschließend kam das Doppelkopfspiel auf den Tisch und wir kloppten Karten. Danach fuhr uns David zurück zum Saloon und Bernd übte für Westerstede a la carte Gitarre, wo er ja 4 Tage in Folge spielen würe. David und ich legten uns derweil hinten ins Bett und sahen einen Film über Netflix. Coole Sache dieses Netflix. Über Davids Account können wir uns jetzt immer wenn wir w-lan haben, einloggen. Echt stark, dann können wir endlich einmal Filme unserer Wahl anschauen. Es hat wirklich große Vorteile, wenn man einen Sohn hat.

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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