Womo

Emden 08.08. -13.082017

08.08.2018  Stammtischtreffen in Emden

Gegen Abend erreichten wir Emden. Meine Schwester Elke und ihr Mann Rainer, die dort ja ein kleines Hotel haben, den „Goldener Adler“, hatten uns gestern angerufen und gefragt, ob wir nicht schon heute kommen wollten. Normalerweise wären wir erst 2 Tage später angereist, denn dann würde Emden a la carte sein und Bernd und ich hatten zugesagt dort mitzuhelfen. Heute allerdings war das monatliche Stammtischtreffen der beiden und dieses findet immer im “ Adler“ statt, so auch heute. Da viele von diesem Stammtisch unseren Blog lesen war meine Schwester der Meinung, dass die Leute uns nun auch einmal persönlich kennen lernen sollten und weil es dort heute ein 4 gängiges thailändisches Menü geben sollte, waren wir natürlich sofort bereit dazu. Beiläufig fügte sie dann noch hinzu, dass Bernd zwischen den Gängen ruhig etwas Gitarre spielen dürfe. Der war ersteinmal alles andere als begeistert, ließ sich aber schnell von mir überreden. Kurz bevor die Gäste kamen waren wir da und hatten noch 15 Minuten Zeit, uns mit meiner Schwester zu unterhalten. Rainer kochte unterdessen unermüdlich und war schon sehr nervös, denn er hatte zuvor noch nie thailändisch gekocht und im Vorweg allerhand ausprobiert. Jetzt fragt sich vielleicht der ein oder andere, warum er nicht einfach ein deutsches Menü zubereitete? Die Sache ist die, dass jedes Treffen dieses Stammtisches unter einem anderen Motto steht und dieses ausgeloost wird. Letztes Mal war zum Beispiel Bayern dran und mein Schwager musste dann ein bayrisches Menü kochen. Bei jedem Treffen darf jeder Teilnehmer seinen Vorschlag auf einen Zettel schreiben, der dann in ein Gefäß kommt. Am Ende darf dann einer, einen dieser Zettel ziehen und das was darauf steht, ist Thema des nächsten Treffens.Wie gesagt war das heutige Thema Thailand. Pünktlich um 19 Uhr trudelten die ersten Gäste ein. Den ein oder anderen kannten wir schon von früher, den anderen wurden wir vorgestellt und binnen weniger Minuten waren wir komplett. Eins muss man meiner Schwester und Rainer lassen, sie haben ausnahmslos sympathische Freunde und schnell hatten Bernd und ich das Gefühl, sie schon ewig zu kennen. An Gesprächsstoff mangelte es jedenfalls nicht und ich musste Bernd immer wieder dran erinnern, dass er zur Gitarre griff, was er dann aber bereitwillig tat. Das Essen schmeckte echt lecker. Besonders die Suppe ist mir noch sehr gut in Erinnerung, denn ich hatte das Gefühl danach Feuer spucken zu können und meine Lippen brannten wie Hulle. Mit jedem Löffel aber wurde es besser und wir haben alle viel gelacht. Sensationell war dann der Hauptgang. Keine Ahnung, was es war, aber köstlich. Das Dessert bestand aus einer halben gefüllten Kokosnuss und ich hätte mich dort wohl reinsetzten können. Nach dem Essen gab es „Kinnertön“. Das sind in Branntwein eingelegte Rosinen, die es in diesen Gefilden immer gibt, wenn ein Kind geboren wird. Helmut, ebenfalls ein Mitglied des Stammtisches und zusätzlich ein großer Blogleser war Opa geworden und ließ uns alle mit diesem Getränk daran teilhaben.  Da es noch immer sehr warm war, fand das ganze Essen auf der hoteleigenen Terasse statt. Die restlichen 3 Tische waren mit Hotelgästen besetzt. Bernd gab mal wieder alles und das kam wohl auch gut an, denn alle sangen lautstark mit und auch mit Applaus wurde nicht gegeizt. Da es unter den Hotelgästen auch ein Geburtstagskind gab, spielte Bernd noch einige Geburtstagssongs für ihn. Dieser dankte es ihm mit einem Schein. Am Nebentisch saßen ein paar Österreicher, die ihm schon vorher ebenfalls einen Schein zugesteckt hatten. Die größte Überraschung kam dann aber vom Stammtisch. Diese hatten einen Sektkühler rumgehen lassen und am Ende der Veranstaltung wurde dieser dann Bernd überreicht. Was soll ich sagen? Gaaanz viele Scheinchen!!!  Gegen 23 Uhr gingen wir dann zum Wohnmobil, welches nur ein paar Schritte von der Terasse entfernt stand und fielen totmüde ins Bett. Vielen lieben Dank an alle Stammtischmitglieder für diesen ausgesprochen schönen Abend. Ich hoffe wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!!!!!!! Leider leider habe ich total verschwitzt Fotos zu machen und so hat Bernd mal frei und muss nichts hochladen.

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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