Womo

Hirschhorn 27.08 -29.08.2018

Wir fuhren zum besagten Stellplatz nach Hirschhorn. Dort waren gerade noch 2 Plätze frei und wir parkten direkt neben einem wahnsinnig großen Concorde Liner plus ****** ein. In der Vergangenheit war unser Wohnmobil eigentlich immer das größte gewesen, neben diesem Schiff aber sah unser Saloon richtig popelig und winzig aus.

Dagegen wirkt selbst unser Schiff wie ein Zwerg 🙂 Der Liner ist über 10 m lang, 12 to schwer und 3,90 m hoch (nicht aufgeockt). Hinten hinterb der Heckklappe fährt der hauseigene PKW (hier Smart) mit.

Wie wir später feststellten wohnten die Besitzer seit 30 Jahren in Papenburg und da dies Bernds Heimatstadt ist, gab es natürlich sehr viel zu erzählen. Wir durften dann das Luxusmobil sogar besichtigen und es war natürlich supertoll und mit allen Schikanen ausgestattet. Irgendwie stimmte die Chemie und wir verbrachten den gesammten Nachmittag des zweiten Tages mit den Beiden. Es gab Sekt. Nicht lange und ich hatten einen kleinen Schwips. Lustig war es sowieso die ganze Zeit, denn die beiden, besonders er ( Komisch, wir wissen nicht einmal den Namen der zwei … doch, Ilona und Kurt ), kannten unheimlich viele Witze und was noch besser war, er konnte sie sogar richtig gut erzählen. Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus und erschrocken stellte ich plötzlich fest, dass es schon nach 18 Uhr war.

Ist sie nicht süss, Ines neue Pudelmütze?! … und der süsse Kopf darunter natürlich !!

Nun war Eile geboten, denn meine Nichte Kathlyn, die seit kurzem in Heidelberg wohnt, um dort mit ihrem Freund Christian die hisiege Hotelfachschule zu besuchen, wollten um 18 Uhr zu uns kommen. Gott sei Dank waren sie noch nicht da und schnell fing ich an, 2 Platten mit belegten Broten herzurichten und den Tisch zu decken. Ein Blick auf Bernds Handy sagte mir, dass sie schon mehrmals versucht hatten uns zu erreichen und so rief ich schnell zurück, denn das Klingeln hatten wir gar nicht gehört, da das Handy intelligenterweise im Saloon geblieben war, während wir uns mit unseren Nachbarn vergnügten. Als ich Kathlyn dann an der Strippe hatte, setzte sie mich davon in Kenntnis, dass Heidelberg nicht 20 Kilometer von Hirschhorn entfernt ist, sondern 30. Diese 30 Kilometer war aber eine schier endlos Aneinanreihung von Serpentinen und so waren die beiden tatsächlich fast eine ganze Stunde unterwegs. Wir freuten uns sehr, sie zu sehen und Kathlyn berichtete uns, dass sie nicht nur die Hotelfachschule besuchen wird, sondern zeitgleich ein Fernstudium absolvieren wird. Hut ab!!! Überhaupt konnte sie schon allerhand berichten und interessiert hörten wir zu. Auch mit Christian konnte man sich super unterhalten und ich muss sagen, da hat Kathlyn einen tollen Fang gemacht. Er natürlich auch;-) .  Die beiden hatten sich in Kathlyns Leerbetrieb kennengelernt, wo sie eine Ausbildung als Köchin absolvierte. Christian war da schon ausgelernt und da hats anscheinend irgendwie mal gefunkt. Kathlyn hatte ihre Gesellprüfung so gut gemacht, dass sie sogar eventuell ein Stipendium bekommt. Unglaublich, oder? Und das, wo doch eigentlich nur die Männer in der Familie mit den Voß-Genen kochen können. Und sie ist nicht die einzige! Meine andere Nichte Janika, die Tochter meiner Schwester Elke, kann ebenfalls kochen wie ein Weltmeister. Ich finde das sehr befremdlic;-), und frage mich, warum ich da so gar nichts von abbekommen habe. Ja ja, die Wege des Herrn sind unergründlich. Letztes Jahr waren Kathlyn und Christian ein ganzes Jahr in Australien und haben in den verschiedensten Betrieben Erfahrung sammeln können und in 5-6 Jahren werden sie dann aller Vorraussicht nach mit in das Hotel Voss in Westerstede einsteigen und meinen Bruder und meiner Schwägerin ordentlich unter die Arme greifen. Das sie das schon jetzt könnten, haben sie in den letzten 7 Monaten schon ordentlich bewiesen. So wird dann das Hotel in die vierte Generation gehen und mein Wäschewaschen dort ist gesichert;-).
Zu späterer Stunde holte Bernd dann noch die Gitarre raus und Bernd und Kathlyn konnten endlich einmal wieder zusammen singen.

Gemütliche, lustige Runde zu späterer Stunde.

Das haben sie in der Vergangenheit schon öfter erfolgreich hinbekommen, so auch heute. Ich nahm den Gesang mit dem Handy auf und schickte ihn zu meiner Tochter Kim, die war ganz erstaunt, dass es Vossens gibt, die so gut singen können. Kathlyn wird das wohl von ihrer Mutter haben, denke ich. Christian war auch ganz fasziniert von Kathlyns Gesang, denn er sah sie die ganze Zeit sehr verliebt an. Gegen 22 Uhr mussten die beiden dann los, denn morgen früh war ja Schule.

Abschließend noch ein paar Sätze zu dem kleinen Ort Hirchhorn. Er liegt direkt am Neckar und ist richtig schön.

Von der Burg aus hatte man einen tollen Blick auf die Schleuse im Neckar.

Auch wandern kann man hier ganz hervorragend. Es gibt sogar ein altes Schloss, zu dem wir hoch gewandert sind. Der Anstieg war mehr als steil und mir lief mal wieder der Schweiß in Sturzbächen vom Gesicht, zumal es mal wieder sehr warm war.

Wer hier auf der Burg heiratet und den steilen Anstieg geschafft hat, hat sich die Sache bestimmt vorher gut überlegt 🙂

Nun, wo ich dies schreibe , sind wir wieder on the road. Es geht Richtung Freiburg. Überall ist Baustelle und wir kommen nur schleppend voran. Die Landschaft hier ist aber grandios. Getankt haben wir eben auch noch und hatten richtig Glück, den Liter Diesel für 1,26 Euro zu bekommen. Scheinbar war das die günstigste Tankstelle weit und breit, denn bei alle Nachfolgenden, lag der Literpreis für Diesel zwischen 1,34 Euro und 1,39 Euro. Wie schön, dass Bernd den Rüssel (Ines meint natürlich die Diesel-Zapfpistole !!) solange reingehalten hat, bis unser Tank randvoll war.

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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