Womo

Werkstatt in Dieburg 27.08.2018

So, es ist mittlerweile Dienstag 17 Uhr und wir waren seit heute morgen um 10 Uhr in der Werkstatt in Dieburg, zwecks Austausch der Scheibe.

Das war unser „Stellplatz“ für diesen Tag … unter Dach, von der Sonne verschont aber mit Stromanschluß gratis 🙂

Die Mechaniker, 5!!! an der Zahl warteten schon auf uns.

2 von 5 Glas-Experten begutachten schon unsere Frontscheibenbaustelle

Die neue Scheibe aus Melle war auch da. So weit, so gut. Die Mechaniker rollten die gelieferte Scheibe zu unserem Wohnmobil und waren dann mehr als erstaunt, dass sie exakt die gleiche Scheibe einbauen sollten, obwohl unsere doch gar nicht kaputt war. Da das hier dieses Mal mein Projekt war und nicht Bernds, schilderte ich ausführlich den Fall. Die Mechaniker fassten sich an den Kopf und fingen dann an zu messen. Vom Ergebnis war ich in keinster Weise überrascht, denn alle 5 waren einheitlich der Meinung, dass die Scheibe, die im März eingebaut worden war, einfach zu klein war. Genauso wie die Scheibe, die davor eingebaut worden war. Da die neu gelieferte exakt dieselben Maße hatte, war sonnenklar, dass auch diese zu klein sein würde. Das alles hatte ich ja auch schon vermutet und dem verantwortlichen Menschen in Melle bei Osnabrück stundenlang telefonisch geschildert. Dieser war sich aber absolut sicher, das nur ein Einbaufehler für den Spalt infrage kommen würde. Dieser Armleu…. !! Sofort griff ich zum Telefon und klingelte bei dem Helden mal wieder durch. Da die Mechaniker von der hiesigen Werkstatt ihn auch schon kontaktiert hatten, war er bereits im Bilde und mal wieder sehr kleinlaut. Ich musste mich unglaublich zusammenreißen, ihn nicht zu fragen, ob der Blick auf die Sterne nicht grandios wäre, bei dem offensichtlichen Dachschaden. Lässt der doch wirklich diesselbe Scheibe liefern und begründet es dann auch noch damit, dass er uns nur helfen wollte. Man man man, auf so eine Hilfe konnten wir wirklich verzichten. Nun hängen wir hier seit Tagen rum und was hat es uns gebracht? Rein gar nichts. Naja, stimmt so nicht ganz. Die Mechaniker haben die alte Scheibe rausgeholt und dann wieder eingesetzt.

… hereinspaziert, der „Saloon“ ist geöffnet!!
Die „Projektleiterin“ Ines hat alles im Griff und überwacht die „Montagearbeiten“. Derweil erledige ich mal die „wiederkehrenden Haushaltsaufgaben“ und schäle die in Buchen gesammelten Äpfel um ein leckeres Apfelmuß für meine 3 aufgesparten Kartoffelpuffer zu bereiten. Ines hat ihren Job echt gut gemacht !!!! 🙂

Jede Menge Dichtungsmaterial untergesprüht und mit Gummis ummantelt. Momentan sieht man auch keinen Spalt, aber das war ja die letzten 4 Monate genauso. Es ist nun einmal Fakt, dass es über kurz oder lang immer wieder passieren wird. Hoffentlich über lang.
Ansonsten haben wir das Beste aus diesem Tag rausgeholt. Als erstes klemmten wir uns an das Stromnetz, da wir unter einem Dach standen und so keine Möglichkeit hatten unsere Solarpanele aufzuladen. Dann wusch ich eimerweise Wäsche und zwar in der Teeküche der Werkstatt. Anschließend kam alles in unseren Trockner, denn wie gesagt, wir hatten ja Strom satt. Netterweise durften wir dann sogar noch unseren Wassertank auffüllen, was wir gnadenlos ausnutzen. Damit es sich auch richtig lohnte, duschten wir vorher noch. Als wir pikobello sauber waren, kam das Wohnmobil dran und zu guter Letzt schickte ich Bernd (zu Fuß 1,5 km zum nächsten Lidl)  zum Einkaufen. Wir hatten nämlich nur noch Licht im Kühlschrank. Hähnchen sollte es heute geben, wunderbar zubereitet im Backofen, den wir nun benutzen konnten, weil wir an der Steckdose hängen. Über eine Stunde lag der Hahn dortdrin und drehte sich permanent um die eigene Achse. Der Duft, der durchs warme Wohnmobil zog, war betörend und genau wie es roch, schmeckte es dann auch. Danach noch fix in der Teeküche abgewaschen und dann war es endlich 17 Uhr und wir konnten losfahren. Zwar war die Scheibe schon lange drin, aber sie musste danach noch 4 Stunden trocknen. Nicht die Scheibe, sondern die Dichtungsmasse natürlich. Nicht das Bernd nachher wieder in blauer Schrift korrigiert;.) … muß ich ja nicht korregieren, da Ines mich im Vorfeld gefragt hatte, wie das Material genannt wird 🙂 
Unser Ziel ist Hischhorn im Odenwald am Neckar, 20 Kilometer von Heidelberg entfernt und dort wollen wir einen Tag bleiben, um A) zu sehen wie die Scheibe sich verhält und B) das angesagte gute Wetter ausnutzen. Morgen soll es nämlich wieder warm werden, im Gegensatz zu heute. Da war es nämlich lausig kalt und die Heizung lief den ganzen Tag. Auf Strom;-) So liebe Leute, das war ein kleiner Zwischenbericht unseres heutigen Tages.

Noch 16 Kilometer und wir sind am Ziel angekommen. Der Stellplatz soll direkt am Neckar liegen und sehr schön sein.

Die Gegend hier ist traumhaft und Bernd und ich haben allerbeste Laune und wenn die Scheibe noch bis Juli durchhält, (dann gibt es nämlich die passende, wurde soeben per e-mail bestätigt), bleibt das auch so. Sollte allerdings die Scheibe wieder Maleschen machen, müssen wir noch in Deutschland bleiben und mindestens eine Woche auf eine Neue warten. Das wäre echt scheiße, denn wir wollen los in den europäischen Süden!!!!

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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