Womo

Getxo im Baskenland in Nordspanien 03.09-04.09.2018

03.09.2018

Nachdem wir aus Capbreton (FR) erst um 18 Uhr losgefahren waren, hatten wir erstmal Schwierigkeiten einen Stellplatz zu finden. Es wurde schon dunkel, als wir endlich ein Nachtquatier gefunden hatten. Direkt an der Strasse, bei einer Brücke.

Auch mal ein schöner Blick aus dem Küchenfenster, oder? Da steht man(n) doch gerne in der Küche 🙂

Leise war es zwar nicht gerade, aber wir schliefen trotzdem einigermaßen. Am nächsten Morgen ging es dann noch vor 9 Uhr weiter und zwar nach Getxo im Baskenland.

Dort war laut unserem Freund Nico ein Parkplatz mit einen traumhaften Blick auf den Atlantik. Da es nur ca. 200 Kilometer waren, trafen wir noch vor dem Mittag dort ein. Nico hatte uns den Standort als Foto geschickt, aber trotzdem landeten wir auf einem anderen Parkplatz. Der war auch nicht schlecht und so machten wir uns auf, um die Umgebung in Augenschein zu nehmen. Dabei fanden wir auch den von Nico angepriesenen Stellplatz und parkten unseren Saloon um. Der Blick war wirklich der Hammer.

Alles war so unendlich grün und ich konnte mich überhaupt nicht satt sehen.

Unser Strand für heute, mal wieder direkt vor der Haustür.

Hier konnte man auch tolle Spaziergänge machen und wenn man soviel Muckis in den Beinen hat wie Bernd, kann man hier sogar Mountain-bike fahren, was er dann auch tat. Außer uns, standen hier auch 2 andere Mobile und jede Menge Bullis. Die Besitzer waren ausnahmslos junge Leute, die allesamt ihre Surfbretter dabei hatten. Ein junges deutsches Pärchchen war auch dabei, sonst nur Spanier. Während ich noch einen kleinen Abendspaziergang machte, musizierte Bernd mit einer Gruppe junger Leute.

Da es hier wirklich schön war, blieben wir noch einen kompletten weiteren Tag. Ich machte nochmals eine ausgedehnte Wanderung. Mir rann der Schweiß nur so über mein Gesicht und wie jetzt immer bei längeren Märschen, hatte ich meine Stelzen (Orthesen) angebracht.

Orthesen angeschnallt, gelbes Sicherheitsshirt an und auf gehts zum “ I walk alone-trip“

Irgendwie sind die Dinger echt auffällig, das war sogar schon Bernd letzte Woche aufgefallen. Die Leute können ihren Blick kaum abwenden. Ich finds großartig, denn zuvor war immer nur meine Oberweite im Focus. Also, ich hatte also die Dinger um und außerdem meine schluderigsten Klamotten an, die zum Wandern einfach nur genial sind. Irgendwann setzte ich mich auf eine Bank, um die scheiß Orthesen wieder zu richten, denn sie drückten mal wieder kollosal, da sehe ich aus den Augenwinkeln einen jungen Mann, der nicht weit von mir eine Pause eingelegt hat und zum Strand runterschaut. Nachdem meine Schuhe nun etwas weniger drücken, setzte ich mich wieder in Bewegung. Der junge Mann ebenfalls. Plötzlich spricht er mich an. Ich verstehe kein Wort, weiß nicht einmal was für eine Sprache das sein soll. Da fragt er mich auf englisch, wo es hier zum Strand geht. Hallo??? Was für eine dumme Frage, denn kurz zuvor, hatte er ja zum Strand geschaut und es war absolut offensichtlich, dass er nur den Weg weiter hätte gehen müssen um zu eben diesen zu gelangen. Ich weise ihm trotzdem freundlich den Weg, da fragt er mich doch tatsächlich, ob er mit mir gehen könne und als wäre das nicht genug, schickt er noch ein:“ you looks so pretty !“ hinterher. Will der mich verarschen??? Der ist doch höchstens 28 Jahre alt, was will der von mir?? (na Ines ist doch klar, dem sind natürlich auch deine tollen Orthesen aufgefallen und er wollte bestimmt nur wissen, wie es sich damit so wandern lässt !?) Mir wird bewusst, dass ich im Gesicht aussehe wie ein schwitzender hochroter Puter und ansonsten wie ein Mastschwein auf Urlaub. Ich antwortete  sehr höflich mit: No thank you, my husband is waiting for me. Dabei krampfen sich meine Hände um meine Nordic-walking-Stöcke, um im Falle eines Falles ihm mit diesen einen rüber zu braten. Er sieht aber nur enttäuscht aus und geht weg. Gott sei Dank in eine andere Richtung. Ich mache mich dann eiligst auf den Weg zurück zu Bernd. Dort angekommen, frage ich ihn erstmal, wie ich aussehe.“ Toll, wie immer“, antwortet er.

An den steilen Küsten hier sieht man immer wieder viele Para-glider. Der hier hat zum Fliegen gleich seinen Schlafsack mitgenommen… sieht gemütlich aus.

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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