Womo

Heimweh! Und die Familien-Weihnachtslieder-Challenge

23.12.2018

Gestern feierte meine Familie, wie jedes Jahr ihre gemeinsame Weihnachtsfeier in Westerstede. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten so eingebürgert, weil meine Geschwister jeweils ein Hotel haben und von daher Weihnachten immer ganz tüchtig arbeiten müssen. Alle Kinder mit Partnern, Enkel und Urenkel, treffen sich am 22.12. Meist sind es um die 14 Personen. Zuerst gibt es Sekt, dann Puter oder Maispoulade mit Reis, Kartoffeln, Currysoße und gebratenen Früchten. Danach werden Weihnachtslieder gesungen und der Weihnachtsmann verteilt Geschenke. Anschließend geht es zum gemütlichen Teil über, der bis exakt 24 Uhr dauert. Dann gibt es wieder Sekt, denn meine Mutter hat am 23.12. Geburtstag.
Auch auf diesem Wege alles Liebe und Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag, liebe Mama!!  Anschließend wird das Chaos beseitigt und alle verabschieden sich, denn meine Mutter bekommt bereits um 11 Uhr an die 20 Gäste, die mit ihr ihren Geburtstag feiern wollen.

Wir saßen gestern Abend gemütlich mit Timo und Aurelia im weihnachtlichen Saloon und spielten Tic Tac Bumm. Dabei bekamen wir ständig per whats app, von meiner Familie gesungene Lieder von der Feier auf unser Handy. Die Stimmung dort war sehr ausgelassen und ich bekam richtig Heimweh. Der Gesang klang so richtig schön schrecklick. Man merkt wirklich, dass wir miteinander verwandt sind. Mein Bruder hatte dieses Jahr meinen Part übernommen und sang am Lautesten und am Schrägsten.
Von Lied zu Lied wurden sie aber besser, was wahrscheinlich an Joricks Freundin Jennifer lag, die den Gesang auf Klavier ganz toll  begleitete. Zum Schluss sangen dann noch die musikalischten aus der Familie ganz allein und das konnte sich echt hören lassen. Erstaunlich, bei den Genen!
Wir unsererseits kamen nun auch so richtig in Weihnachtsstimmung und fingen  ebenfalls an Weihnachtslieder zu singen, die wir aufnahmen und widerum per whatsapp zu unserer Familie schickten. Was soll ich sagen? Dadurch, dass ich das Handy hielt und dadurch meine Stimme am lautesten zu hören war, klang es unfassbar grausam. Ich traf wirklich nicht einen richtigen Ton!! Wahnsinn!! Bernd regte sich so richtig schön auf und ordnete an, das Handy in die Mitte zu legen, weit weg von mir und gab mir die Anweisung gefälligst leiser zu singen. Ich tat wie mir geheißen und siehe da, es klang gleich viel besser. So gingen die Lieder hin und her und zum Schluss telefonierten wir noch über Facetime. Es war fast so, als säße man mitten drin.
Ich glaube, nächstes Jahr fliegen wir über Weihnachten tatsächlich mal nach Deutschland!

Gegen 24 Uhr gingen wir ins Bett. Der Mond schien so sehr, dass es draußen fast taghell war. So ähnlich stelle ich mir den Mittsommer in Schweden vor. Es war schon am Abend beeindruckend gewesen. Die Sonne ging unter und fast gleichzeitig erschien ein riesengroßer hell leuchtender Vollmond.

Über dem Meer der fantastische Abendhimmel und auf der anderen Seite dieser unglaubliche Mond.

Übrigens haben wir trotz Vollmond super geschlafen!!!

 

So, und nun wünsche ich Euch (wir Euch) noch ein weiteres Mal ganz ganz tolle Weihnachten. Vertragt Euch alle schön und lasst Euch reichlich beschenken!!!

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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