Womo

Mal wieder in El Soto 16.01. 2019 bis -24.01.2019

Ja, liebe Leser, seit einigen Tagen sind wir wieder bei unseren besten Freunden in El Soto. Hier gibt es ja immer viel zu tun und so kann keine Langeweile aufkommen. Bernd hat mit Alex das „Eier-Lege-Haus“ für die Hühner gebaut.

Am Anfang steht für den Ingenieur (a.D.) die Planung auf dem Papier und daraus wird dann der Einkaufszettel für den Baumarkt erstellt.

Der Stall war ja schon fertig. Hühner brauchen angeblich zwingend ein Haus zum Wohlfühlen und Eierlegen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Und nun heißt es für die Hühner wachsen, vermehren und Eier legen, damit „irgendwann“ die Investitions- und Arbeitskosten wieder raus sind (Return of invest)! 🙂 … ob ich dann noch lebe??

Das zweite kleine Häuschen haben wir dann auf diesen Baumstumpf angebracht! Ist schon fast ein Kunstwerk.
Ein Blick in das „Ein-Zimmer-Appartement“ durch die „Eierentnahmeklappe“

Heute wollen  die Beiden die Toilettenhäuschen in Angriff nehmen. Auf dem Stellplatz hier sollen nämlich noch Toiletten, eigens für die Camper, aufgestellt werden. Welch ein Luxus!!! Überhaupt solltet ihr hier mal vorbeikommen, es ist wirklich ein Traum. Egal ob mit Bulli oder Wohnmobil, hier werdet ihr euch wohlfühlen. An alle, die weder das eine noch das andere besitzen, sei gesagt, dass es hier auch tolle Ferienwohnungen zu mieten gibt. Das Meer ist zwar 15 Minuten entfernt, aber hier gibt es einen Pool und zum Relaxen eine Liegewiese. Kinder und Hunde sind willkommen!!! Schreibt einfach eine mail, ich rücke dann die Kontaktdaten raus und Sarah macht euch einen guten Preis!!! Bilder gibt es jaschon zuhauf in unseren vorherigen Berichten, da will ich den Bernd, der übrigens noch immer pennt, ausnahmsweise nicht mit belasten. ( Er ist für das Fotografieren, Ablegen, Ordnen, Hochladen und Kommentierung der Fotos zuständig).

Ach ja, Tischtennis-, Basketball- und Fußballspielen könnt ihr hier ebensogut machen, wie ausgedehnte Spaziergänge in der schönen Natur. Ansonsten ist hier der absolut traumhafte Platz, um die Seele baumeln zu lassen.  Beim Geklappere der zahlreichen Störche, Beobachten der Geier und Adler, kommen auch Vogelliebhaber auf ihre Kosten. Natur pur halt!!! Falls ihr Kinder habt, sind sie bei dem zweifachen Vater Alex sehr gut aufgehoben. Ihm fehlt nämlich ständig jemand, der mit ihm Fußball, Basketball oder Tischtennis spielt. Habt ihr keine Kinder, möchtet aber welche, seit ihr hier ebenso richtig, denn die Störche machen es möglich!! Aber Vorsicht, es können leicht Zwillinge dabei rauskommen!! (Übrigens; wir sind jetzt 1,5 Jahre unterwegs und in dieser Zeit sind nun schon 4 Pärchen, die wir unterwegs kennengelernt haben, schwanger geworden!!! … aber ich habe da nichts mit zu tun!!   🙂  )
Apropos Zwillinge. Unsere Beiden, beziehungsweise, die von Alex und Sarah sind schon wieder krass gewachsen und haben einen enormen Sprung gemacht. So können sie jetzt richtig schön lachen, ihre Köpfchen halten und erzählen. Bernd und ich sind immer ganz hin und weg. Mittlerweile werden auch die Nächte entspannter und Sarah und Alex wandeln nicht mehr wie die Zombies durch die Gegend. Die Koliken werden auch weniger und die beiden sind wirklich meist sehr entspannt (Also Ines schreibt/meint auch hier die beiden Babys!). Was nicht heißen soll,dass sie nicht auch richtig schreien können. Mittlerweile sind sie fast 3 Monate alt. Junge, Junge, wie die Zeit vergeht!!

Vor einigen Tagen hatte Jürg uns zu seinem Geburtstag, ins Restaurant auf seinem Campingplatz nach Conil, eingeladen. Natürlich durften Tiago und Emilio auch mit. Emilio hat die ganze Zeit geschlafen. Tiago hingegen war topfit und fühlte sich auf Papas Schoß pudelwohl. Die frisch gebackene Mama durfte mal so richtig einen trinken und konnte sich später nicht mehr an die Rückfahrt erinnern. Hihihi!!! Der Geburtstag von Jürg war klasse.

Das Geburtstagskind grüßt in die Kamera. Alles Gute Jürg und nochmal Danke für den tollen Abend und das tolle Essen.

Während wir uns den Bauch vollschlugen, tanzte pausenlos eine Gruppe von älteren Campingplatzgästen aus England „Linedance“. (Sorry, aber mich erinnerte es manchmal an eine Staffel von: „The Walking Dead“; nicht aufgrund des Alters der lieben Leute, sondern aufgrund der „Körpersprache beim Line-walken“ 🙂  )
Es war richtig schwer, sie dazu zu bewegen mal eine Pause einzulegen, damit Bernd Jürg ein kleines Ständchen geben konnte. Gerade als wir loswollten, klappte es dann doch noch, sehr zu Alex Mißfallen. Dieser wollte nämlich unbedingt nach Hause, war er doch schon längst über seine Bettzeit hinaus. Es war mittlerweile schon 22 Uhr 30 und Alex legt sehr großen Wert darauf, um 21 Uhr in der Falle zu liegen. Aus diesem Grund spielte Bernd auch nur 3 kurze Lieder, bei denen Sarah und ich ausgelassen mittanzten. Nein, ich hatte keinen Alkohol getrunken, ich bin auch ohne hemmungslos! Als Bernd geendet hatte, klatschte das gesammte Restaurant Beifall und Bernd packte eiligst die Gitarre wieder ein. Nun ging es zügig zum Auto. Den Kinderwagen verstauen, die Kinder anschnallen war eins und los ging die Fahrt. Keine 20 Minuten später waren wir wohlbehalten zuhause, sahen noch einen Film und schliefen dann recht schnell ein.

Dieses Jahr wird mein „All-Terrain-bike“ 30 Jahre alt !! Heute habe ich die Lackierung etwas aufgefrischt mit der Lack-Sprühdose. I love my bike und es funktioniert noch alles, wie am ersten Tag! Qualität von der Bremer-Fahrradmanufaktur.

20.01.2019

Gestern hat es das erste Mal seit Ewigkeiten geregnet und auch heute ist das Wetter nicht wirklich besser. Uns stört es aber nicht wirklich, denn wir haben immer genug zu tun. Ich werde heute wieder einmal ausgiebig für alle Mann kochen. Vorgestern war mir mein Schweinebraten ärgerlicherweise etwas angebrannt. Zum Glück konnte man ihn aber noch essen. Das galt nicht für den Reis, den ich vor einigen Tagen in Punta Paloma im Saloon gemacht hatte. Meine Idee, diesen schon einmal aufzusetzten, während ich dann zu Bernd zum Strand ging, war nicht so gut. Zwar dachte ich pausenlos an ihn, aber kam nicht auf die Idee, dass er so schnell fertig sein würde (hier bin jetzt nicht ich, sondern der Reis gemeint 🙂  !! ). Naja, ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich auch nicht zu Uhr gesehen hatte. Jedenfalls, als ich zurück beim Mobil war, hörte ich schon von draußen den Feuermelder heulen. Ich riss die Tür auf und schwarze, stinkende Qualmwolken kamen mir entgegen. Hustend kämpfte ich mich zu dem angebrannten Topf mit dem verkohlten Reis und stellte schnell die Gasflamme aus. Nun kam auch Bernd angerannt. Er hatte jetzt ebenfalls den Feuermelder gehört und bekam fast einen Nervenzusammenbruch. Puh, da musste ich mir mal wieder so eine richtig schöne Gardinenpredigt anhören. Diese war lang, laut und ausdauernd (und hat hoffentlich seine Wirkung für die nächsten Jahre… wir wollen ja nicht, dass wir über einen brennenden Saloon schreiben müssen!) Naja, passiert mir nicht wieder, hoffe ich.
Zu meiner eigenen Verwunderung, bekam ich den Topf nach einer gefühlten Ewigkeit tatsächlich wieder sauber. Es lebe der Stahlschwamm!!!!!

So liebe Leute, das wars erstmal für heute. Wie immer wünsche ich Euch einen tollen Tag!!!

20.01.2019  Hans & Beate kommen uns in El Soto besuchen

Heute hatte ich mal wieder Curryhuhn gekocht und pünktlich zum Essen kamen auch Hans und Beate dazu. Die beiden hatten wir ja schon in La Linea, kurz vor Gibraltar getroffen und einen sehr harmonischen Nachmittag gemeinsam dort verbracht. Für alle, die nicht so regelmäßig den Blog lesen sei gesagt, dass wir vor ziemlich genau 2 Jahren unser geliebtes Womo von den beiden gekauft hatten.

Das Nachfolger-Wohnmobil von Beate & Hans mit der als Sonderkonstruktion angefertigten Plattform für Moped und Fahrräder!

Wir aßen alle gemeinsam im Wintergarten von Alex und Sarah und wie immer gab es viel zu erzählen. Hans und Beate hatten sich entschlossen mit uns noch einige Tage auf der Finca zu bleiben und dann wollten wir mit ihnen nach Roche fahren. Da sie in den vergangenes Wochen fast immer nur auf Camping- oder Stellplätzen genächtigt hatten, wollten wir ihnen unbedingt zeigen, um wieviel schöner es doch hier direkt am Wasser war.

Zuvor hatten wir auf der Finca aber noch gut zu tun. Bernd hatte nämlich versprochen, noch die beiden Holzhütten (1 x Toilettenhäuschen für den Stellplatz und 1 x Gerätehäuschen am Pool) mit Alex aufzubauen. Ein Mann, ein Wort und da Alex zum Zahnarzt und einkaufen musste, fing Bernd schon alleine an:  Pakete auspacken, einen provisorischen Boden einrichten, die ersten Seitenwände aufstellen und im Vorweg die „unzähligen Schrauben“, welche die Chinesen zusammen in einer Tüte gepackt hatten, nach Größe zu sortieren.

Zu diesem Zeitpunkt ist das Häuschen schon fast fertig und es sind noch soooo viele Schrauben übrig!

Gefühlsmäßig dauerte es etliche Stunden und ich darf jetzt schon verraten, dass zum Schluss etliche Schrauben  übrig blieben (Chinesen können nicht zählen, oder hatten ne`andere Bauanleitung !?) .
Als Alex dann wiederkam machten sich die beiden bis zum Einbruch der Dunkelheit weiter an die Arbeit.

Alex beim Posen! So macht die Arbeit zusammen richtig Spass!!

Nun stand das Häuschen, allerdings fehlte noch der die Dachpappe.

Zum Glück musste ich nicht kochen, denn wir hatten noch genug von gestern übrig. Hans und Beate machten sich einen gemütlichen Tag auf ihren Liegen. Die Ruhe wurde allerdings durch das ständige Schrauben und Hämmern an der Hütte empfindlich gestört. Die Beiden beschwerten sich aber nicht und sahen verzückt den Störchen zu, die die ganze Zeit über unsere Köpfe kreisten.

Wie süß! Pauli sitzt vor unserem neu errichteten Paletten-Zaun und plaudert mit den Caballos des Nachbarn!

Auch Lady, die Hündin der beiden hatte einen schönen Tag. Sarahs Hund Pauli und sie hatten sich angefreundet und tobten den ganzen Tag, wie die Verrückten über die Wiese. Damit war allerdings am nächsten Tag Schluss, denn Pauli und Lady waren sehr zu Beates Mißfallen in den Pool gesprungen und zwar unmittelbar vor der geplanten Radtour. Diese fiel nun für Beate aus, denn der Hund sah aus wie ein Schwein und musste ersteinmal geduscht, dann gefönt und anschließend gekämmt werden. Das dauerte fast 3 Stunden und Beate war bedient  :-). Hans machte sich allein auf die Socken. Ich ging immer mal wieder zu Sarah, um bei der Fütterung von Tiago und Emilio zu helfen, denn alleine mit zweien ist es schon ziemlich hart.

21.01.2019

Schon früh am Morgen wartete Pauli auf der Stufe vorm Wohnmobil von Hans und Beate auf Lady. Beate aber blieb hart und Pauli trollte sich irgendwann, nicht ohne jedoch immer mal wieder vorbei zu gucken, ob Beate sich es nicht doch anders überlegt hätte. Bernd machte sich an die Arbeit die Dachpappe auf das Häuschen zu bekommen.

Das war allein gar nicht so einfach. Sarah und Alex hatten sich nämlich abgeseilt (vor der Arbeit gedrückt ?). Sie mussten zum Baumarkt und auch noch andere Dinge erledigen. Die Kinder bekam ich auf“s Auge gedrückt. Ich sag euch!!!! Es war wirklich anstrengend, zumal ich gleichzeitig die Vorbereitungen fürs Essen erledigen wollte. Einer schrie immer und mit schlafen war es gar nichts. Pausenlos trug ich mal den einen, mal den anderen durch die Gegend, fütterte, wickelte und bespasste. Irgendwie gelang es mir dann aber doch in den 5 Stunden, die ich bei den Kindern verbrachte, das Nudelgericht fertig zu stellen. Gerade als ich die Auflaufschüsseln in den Backofen stellen wollte, um den Käse zu überbacken, rief Alex an und teilte mit, dass sie bald da seien, aber noch kein Hunger hätten, da sie unterwegs gegesssen hatten. Na Toll, dachte ich 🙁 . Endlich kamen sie wieder und ich überreichte die gerade mal wieder gefütterten und frisch gewickelten Kinder, schnappte mir eine der Auflaufformen und nahm sie mit zum Saloon. Dort ging der Auflauf noch einmal in den Backofen, während ich den Tisch deckte. Als alles fertig war, sagte ich Hans und Beate Bescheid und gemeinsam aßen wir in unserem Mobil.

Wer hat denn die Planung für das Toilettenhäuschen gemacht?? Na gut, im Sitzen könnte ich dort auch später pinkeln und mir dann immer gehörig den Kopf stossen. Halt die Probleme von 2-m-Menschen.

Irgendwie hatte ich aber wohl viel zu viel gemacht, denn Bernd hatte für die nächsten 4 Tage noch genügend. Wir unterhielten uns mal wieder prächtig und nachdem sie gegangen waren, bereiteten Bernd und ich uns körperlich und seelisch auf eine weitere Nacht mit den Kindern vor. Die wurden uns dann um 21 Uhr gebracht. Da beide schliefen (Ruhe vor dem Sturm), ließ Bernd das Hubbett runter und wir legten dort beide  vorsichtig ab. Um 22:30 Uhr gab es dann für beide ein Fläschchen. Anschließend schliefen sie sofort wieder ein und ich auch.
Damit ich etwas weiterschlafen konnte, legte Bernd sich auf die Sitz-Bank. Dort würde er die Kinder besser hören, meinte er. Angedacht war, dass Bernd, wie immer mit Tiago im Hubbett schlafen sollte und ich mit Emilio in unserem Bett. Da Bernd aber Angst hatte, dass Emilio wach werden würde, wenn er ihn zu mir brächte, ließ er ihn erstmal bei seinem Bruder. Das ging gut bis 00:45 Uhr. Dann meldete sich Emilio lautstark und wurde zu mir gebracht. Schlaftrunken fütterte ich ihn. Leider trank er nur 80 ml und mir war ziemlich klar, dass die Nacht kurz werden würde. Meine Vermutung bestätigte sich, denn um halb 3 hatte er wieder Hunger. Gegen halb 4 schliefen wir beide wieder ein, aber immer nur kurz, denn er verlor ständig seinen Schnuller. Um halb 5 dann ein riesiges Geschrei. Mit geschlossenen Augen tastete ich nach dem Schnuller und erst beim Feststellen, dass er noch in Emilios Mund war, registrierte ich, dass das Geschrei von Tiago war. Nicht meine Baustelle, dachte ich und schlief sofort wieder ein. Tiago schrie trotz Fütterung seitens Bernd noch ca. 10 Minuten wie am Spieß. Bernd legte den Schreihals auf seinen Brustkorb, wiegte ihn dabei leicht , stellte seine Ohren auf Durchzug und dann schlief Tiago auf Bernds Bauch auch wieder selig ein. Ich hörte aber von all dem nichts und konnte bis halb 6 schlafen. Dann war die Nacht für mich endgültig vorbei. (Tiago schlief aber prima durch;  bis nach 9:00 Uhr als Papa Alex die Kinder holte 🙂  … ja Ines, soooo macht man(n) das! ) Eine letzte Fütterung, dann noch  1,5 Stunden bespassen und es war vorbei. Alex holte die Kinder ab. Zwar versuchten Bernd und ich nun noch einmal einzuschlafen, aber irgendwie ging es nicht. Den ganzen Tag hing ich in den Seilen und war froh, als er vorbei war.

22.01.2019

Morgen wollten wir nun nach Roche fahren. Es wurde noch einmal gewaschen und alles sauber gemacht. Am Nachmittag tranken wir Kaffee und Tee mit Beate und Hans, gingen früh zu Bett und machten uns am nächsten Tag in aller Herrgottsfrühe startklar.
Gegen  10 Uhr verabschiedeneten wir uns von Sarah, Alex und den Kindern und fuhren erstmal einkaufen. Während Bernd noch tankte, schoben Beate und ich unsere Wagen zig mal durch alle Gänge und verloren uns dann aus den Augen. Nun kam auch Bernd und bekam den Auftrag seine Objekte der Begierde selber zu suchen und in den Wagen zu legen. Ich war, wie so oft, wenn es ums Einkaufen geht, im psychologischem Nebel und kurz vorm Herztod. (Leute, das müsstet ihr mal erleben … dagegen ist das Kinderhüten, inclusive Geschrei ein Kindergeburtstag!  Ich weiss nicht, wo Ines in ihren frühen Vergangenheit da ein traumatisches Erlebnis durchgemacht hat!? Ausser der Einkauf beim Lidl – wo alle Märkte gleich sind- ist es ein Graus für Ines.) Kurz bevor die Herzrhytmusstörung überhand nahm, waren wir fertig, verfrachteten alles in den Saloon und fuhren nach Roche. Hans und Beate immer hinter uns her.

10 Minuten später waren wir am Ziel und plazierten unser Wohnmobil auf  u n s e  r e n Platz.

Später wurde der Platz neben uns auch frei und Hans und Beate konnten nun direkt bei uns stehen. Das war echt klasse, denn so hatten wir von fast allen Seiten Windschutz. Das Wetter war super und Hans und Beate waren von unserem Lieblingsplatz auch total angetan. Beate machte einen leckeren Thunfischsalat, den wir uns alle schmecken ließen.

Hier sind wirschon bei Kaffee und Keksen angelangt !

Abends wurden wir dann noch zu Pute mit Gemüse und Bratkartoffeln eingeladen. Hmmmm Lecker!!! Wir verließen deren Wohnmobil, welches auch sehr schön ist( aber nicht so schön wie unseres:-)) erst, als meine Restlesss legs unerträglich wurden. Das war mal wieder ein toller Tag. Überhaupt ist es mit den beiden sehr unkompliziert!! Jeder macht sein Ding und immer mal wieder quatschen wir sehr ausgiebig.

25.01.2019

Heute war der schönste Tag seit Beginn des Winters. Die Sonne schien sagenhafte 10 Stunden und das bei 20!!!!!! Grad. Herrlich!!! Ich verbrachte den gesammten Tag in den Dünen und ging sogar ins eiskalte Meer.

Außer mir waren sogar noch 3 andere Leute drin. Es war schweinekalt. Laut App 14 Grad, aber hätte ich schätzen sollen, hätte ich auf 8 getippt. Beate und Hans machten derweil eine Radtour nach Conil und verbrachten dort einen ollen Tag. Bernd verbrachte derweil den Tag bei den Mobilen und ließ sie nicht aus den Augen. Auch lernte er sehr intensiv spanisch und düdelte auf seiner Gitarre & Blues-Harp. Das tat er auch noch, als wir alle wiederkamen und Beate und ich sangen lautstark mit. Jedenfalls die wenigen Passagen, die wir auswendig konnten.
Nach dem schönen Sonnenuntergang trennten wir uns und jeder ging in sein Mobil. Wir sahen noch einen Tatort und schliefen schnell ein.

26.01.2019

Heute wollten wir endlich mal wieder aktiv sein. Ich hatte tierische Rückenschmerzen vom Rumsitzen und wollte einen ausgedehnten Spaziergang machen. Bernd eine Mountainbiketour über den Sandstrand nach Santi Petri.

Mit dem Rad über den (fast) menschenleeren Strand … einfach klasse!
Am Playa de Barossa war richtig was los, da hier heute ein Surf-Event war.

Ziemlich zeitgleich starteten wir. Ich lief durch Roche, bog jede Stichstrasse , die zum Meer führte ab und lief sicher mehr als 10 Kilometer. Ach gab es hier tolle Häuser. Was sag ich??? Häuser??? Nein Villa!!! Und die schönsten hatten ungetrübten Blick auf den Atlantik. Traumhaft!! Jetzt um diese Jahreszeit stehen 98 Prozent leer und wenn wir reich wären, wüsste ich, wo wir irgendwann wieder sesshaft werden würden. Jaja, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Irgendwann ging ich dann runter zum Strand und zurück zum Saloon. Mittlerweile hatte ich nämlich mächtig Durst und ich wollte es auch nicht übertreiben. Schließlich muss sich mein Körper ganz langsam wieder mit der Bewegung anfreunden. Nur nichts überstürzen. Zurück beim Mobil, machten Hans und Beate sich gerade startklar für eine Einkaufsradtour. Bernd war noch nicht zurück und ich holte mein Spanischheft.
Kaum hatte ich dieses aufgeschlagen, kam unser anderer Nachbar, ein Engländer und zwang mir ein Gespräch auf. Höflich wie ich bin, ging ich darauf ein und stellte mal wieder fest, dass mein englisch grottenschlecht ist, seitdem ich spanisch lerne. Der Engländer hatte einen Carthago, den er mir nun unbedingt zeigen wollte. Eigentlich halte ich ja gar nichts von Carthagos, aber dieser hier war wirklich sehr sehr schön, war 10 Jahre alt und supergünstig gewesen. Natürlich musste der Engländer nun auch unseren Concorde bewundern. Das tat er auch und endlich kam Bernd wieder. Ich sagte ihm, er müsse sich unbedingt den Carthago ansehen und mein Plan ging auf, ich hatte den Engländer jetzt von den Hacken.

Gerade wollte ich mich wieder meinem Spanisch zuwenden, da kamen Sarah, Alex und die Kinder. Die Kinder waren so lieb wie noch nie und schliefen fast die ganze Zeit. Wir spielten währenddessen Doppelkopf. Später machte die liebe Beate Salat für alle Mann. Dazu gab es Brot und Erdbeeren. Danke dir Beate!!! War wirklich lecker!!!!! Netterweise hatten sie uns auch noch ein großes Glas Nutella vom Einkaufen mitgebracht, denn dass hatten wir doch tatsächlich vergessen. E c h t e s Nutella!!!  Bernd kann sein Glück kaum fassen. Auch dafür Danke!!!
Anschließend brieten Beate und ich unser vor 3 Tagen gekauftes Fleisch auf, denn es würde nicht mehr ewig haltbar sein. Weil ich gerade so im Kochrausch war, dünstete ich auch gleich unser gesammtes Gemüse. Super, nun muss ich wieder 3 Tage nicht kochen. Das Leben könnte nicht herrlicher sein!!!

So, Leute, das wars erstmal von uns. Wie immer wünsche ich Euch einen herrlichen Tag und nun wollte doch tatsächlich der Bernd noch etwas schreiben. Na, da sind wir doch gespannt, oder?? (Habe ich Euch schon von meinen Gewichtsproblemen erzählt? Ach ja, ich habe ja keine und so gibt es von meiner Seite her nichts mehr zu Ines ausführlichen Tagesberichten -ausser Fotos mit Kommentaren- hinzuzufügen! 🙂   )

In Roche ist sooooooo viel Platz! Dieser Spanier mit seinem Bulli steht aber wohl auf „Intensiv-Kuschel-Camping“ und hat sich gestern Nacht nur ca. 30 cm neben unserem englischen Nachbarn platziert (der Wohnmobil-Busspiegel) ragt sogar über das Dach vom Bulli!) Unverständlich !!!

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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