Womo

Feiern in Roche

Hallihallo liebe Leser,

Ja, wir stehen noch immer in Roche und haben hier viel Spaß!

Vor einigen Tagen dachte ich so bei mir, dass es toll wäre ein paar neue Leute kennnen zu lernen. Kurzerhand schrieb ich bei der Untergruppe von Facebook, die “ Leben im Wohnmobil “ heißt folgenden Text: Ist zufällig gerade jemand in Conil? Darauf meldeten sich Alf und Martina, die  auf dem Campingplatz, nicht weit von hier standen. Sie waren gerade aus Marokko zurückgekehrt und mussten mal wieder Wäsche waschen. Hat ja nicht jeder eine Waschmaschine an Bord 😉  !! Ich erzählte von unserem Traumplatz hier und am nächsten Tag gegen 13Uhr waren sie da. Direkt neben uns war ein Plätzchen frei und auch sie fanden den Platz super. Es gab viel zu erzählen und es dauerte nicht lang und die ersten Bierchen standen auf dem Tisch.

Nebenbei wurde jede Menge Pina Colada getrunken und später ging es dann über zu Kurzen. Mittlerweile hatte sich auch Richi zu uns gesellt. Ein total netter Typ, den wir schon letztes Jahr zufällig bei Sarah kennengelernt hatten. Natürlich spielte Bernd Gitarre und das war so schön, dass Alf immer wieder weinen musste. Unter Schluchzen erzählte er uns, dass ihn schöne Musik nun mal sehr sentimental machen würde. Beim Spielen während des Sonnenunterganges liefen dann die Tränen in Sturzbächen über sein Gesicht und Martina streichelte beruhigend seine Hand.

Ach, es war herrlich. So herrlich, dass wir es am Folgetag beim Sonnenuntergang gleich wiederholten. Diesmal hatte Richi noch zwei weibliche Gäste dabei und auch diese beiden fanden es klasse.

Alf hat den besten Platz und geniesst den sich nähernden Sonnenuntergang.
… natürlich mit seiner Frau Martina und einem Glas Wein.

Gestern waren wir dann endlich, nach genau 14 Tagen mal wieder einkaufen. Wasser hatten wir auch gar nichts mehr und so konnten wir beides miteinander verbinden. Während Bernd Wasser bei einer Tankstelle auffüllte, stürmte ich durch den angrenzenden Supermarkt. Wie immer mehr als hektisch. Im Kopf erstellte ich den Essensplan für die gesamte nächste Woche auf und suchte mich dumm und dämlich nach den Zutaten. Endlich kam Bernd. Der packte nun seinerseits die Objekte seiner Begierde in den Einkaufswagen. Einiges, wie Erdbeeren und Joghurt hatten wir nun doppelt und Bernd brachte alles zurück. Außer bei Lidl wird hier Obst und Gemüse noch immer selbstständig abgewogen und etikettiert. Das dauert immer eine kleine Ewigkeit, zumal nicht bei jedem Artikel die Nummer angebracht ist. Leider sind auf der Waage keine Bilder und da ich nicht wusste, was Auberginen und Brokkoli auf spanisch heißt, um es auf der Waage zu finden, musste ich ständig zur Kasse laufen, wo der nette Kassierer mir dann weiterhalf. Ihr seht, unsere Spanischkenntnisse sind noch ausbaufähig. (Wieso? Das Bier (cerveza) hatte ich auch so gefunden, mußte  nicht abgewogen werden und musste auch keinen Kassierer extra konsultieren;  war ganz einfach!)   Wie dem auch sei, es dauerte mal wieder über eine Stunde bis wir alles gefunden hatten und endlich den Carrefour verlassen konnten. Ach ja, sagte ich schon, dass ich Lidl liebe???
Nun ging es endlich zurück auf unseren alten Stellplatz amAtlantik . Den hatte netterweise Wolfgang freigehalten. Wolfgang war mit seiner Frau Dorit ebenfalls mit einem Concorde hier. Allerdings wollten die Beiden heute abreisen und hatten uns schon gestern angeboten, sich zwecks Freihaltung auf unseren Platz zu stellen, währendwir Einkaufen fahren. Das war wirklich supernett, denn wir lieben unseren Platz doch sehr. Nachdem wir uns überschwenglich bei den beiden bedankt hatten, verließen sie uns und fuhren von dannen.

Noch einmal Danke Wolfgang. Da auch er einen Concord-Charisma fährt, ist die „Standplatz-Freihalte-Tauschaktion“ wahrscheinlich niemandem aufgefallen!?

In den vergangenen Tagen war ich jeden Tag unten am Strand und habe Unmengen von Muscheln gesammelt. Die kann meine Schwester gut als Deko für ihr Hotel in Emden gebrauchen und so habe ich auch etwas zu tun. Blöderweise bekomme ich aber immer schon nach extrem kurzer Zeit beim Laufen im Sand unheimliche Schmerzen. Das fühlt sich jedes Mal an wie ein Krampf kurz über dem Hintern an. Keine Ahnung was das ist, aber es tut echt höllisch weh und so hält sich mein Bewegungsdrang doch sehr in Grenzen. Die Muscheln habe ich vorerst vor unserem Saloon plaziert. Das hat jetzt richtig etwas von einer persönlichen Note und sieht klasse aus. Wenn wir abfahren sammele ich sie wieder ein.

Das Wetter in den letzten Tagen ist irre. Es ist extrem warm und verleitet zum Schwimmen.

Zwischendurch war es heute plötzlich für ca. 2 Stunden total diesig. Aus Afrika kam hiermit jede Menge feiner Sand mit rübergeweht.

Leider sind die Wellen aber augenblicklich so hoch, dass wir uns nicht trauen. Dass das Wasser nur 15 Grad hat, würde mir nichts ausmachen, aber vor den Wellen habe ich echt Schiss. Die Nächte sind mit 4 Grad sehr kalt. Nächste Woche sind wir ja auf Teneriffa, da klappt es dann auch mit dem Schwimmen.

Ja, was gibt es noch von der Woche zu berichten??? Jürg war öfter da und brachte immer etwas zum Kochen mit. Das war natürlich prima, denn sonst hätten wir schon viel eher einkaufen müssen. Ich kochte dann nach seinen Anweisungen und wir aßen immer alle zusammen. Auch Sarah, Alex und die Kinder waren einmal da. Zum Glück hatten wir noch Spagetti Bolonese, die wir dann aber sehr strecken mussten, damit alle satt wurden.

Ach ja, zu dem Flüchtlingsboot noch ein paar Sätze. Wie Alex uns sagte, war es gar kein Flüchtlingsboot, denn die würden immer mit Holzbooten kommen. Seiner Meinung nach, war es ein Drogenboot. Das erklärt auch die Unmengen an Benzin an Bord, denn wenn die Polizei hinter ihnen her ist, müssen sie schnell weg sein und immer wieder nachtanken. Ich bin echt überrascht, wieviel man mit Drogen verdient. Da lässt man sogar ein Boot zurück. Von den Unmengen Benzin ganz zu schweigen. Muss eine ordentliche Gewinnspanne sein!!!

Unsere Heizung leckt

Schon vor Wochen war immer mal wieder Wasser im Mobil. Das veranlasste Bernd dem auf den Grund zu gehen. Zuerst dachten wir, dass, wenn es unter unserem PVC-Fussboden feucht war, dass es sich um Schwitzwasser handele. Leider war dann aber auch hinter unseren Küchenschränken alles etwas nass, was Bernd beim ausbauen eben dieser mit Erschrecken feststellte. Nun musste das Leck gefunden werden. Als einzigen Anhaltspunkt hatte Bernd, dass es sich um Frischwasser handelte und keineswegs um Brauchwasser oder Schlimmeres. Das war aber nur eine kleine Hilfe und Bernd war lange Zeit ratlos, obgleich er sich täglich auf die Suche machte und sich den Kopf zerbrach. Bernd machte richtiggehend eine Projektarbeit daraus, baute das halbe Wohnmobil auseinander, forschte im Internet und fragte unzählige Leute. Man sieht, der alte Ingenieur kam wieder durch. Schlussendlich war all seine Arbeit von Erfolg gekrönt und er fand das Leck. Hier lass ich mal Platz, damit Bernd es genau beschreiben kann.

Jürg ist auch da … schaut etwas ratlos ?! 🙂
Quelle der Ursache ist direkt der kombinierte Heizung-Warmwasserbereiter ALDE Compact 3000 (16 Jahre alt) und keine undichten Warm- oder Kaltwasserleitungen. Im äußeren Stahl-Mantel der Anlage (Beuler) , in dem das Warmwasser (ca. 8,5 ltr.) sich befindet muß es ein kleines Leck geben. 

Ein Anruf von Bernd bei der Firma Alde, dem Hersteller unserer Heizung, war schnell gemacht. Das Ergebnis allerdings war niederschmetternd. Laut deren Aussage war unsere Heizung nun ein Totalschaden. Kostenpunkt 3200 Euro zuzüglich Einbau!!!!!! Wegen eines Lochs!!!! Wir werden uns jetzt auf die Suche nach fähigen Mechanikern in Spanien machen, die hoffentlich in der Lage sind, es zu schweißen. Was die Sache erschwert ist, dass diese sich auch mit der Gaszufuhr auskennen müssen. Naja, schauen wir mal. Drückt uns bitte die Daumen.

Auch heute, am Freitag stehen die Werkzeugkoffer wieder vorm Saloon. Heute wurde aber auch dem Nachbarn geholfen und bei uns Kleinigkeiten erledigt (z.B. in der Dusche das Eckwandprofil demontiert und die lose Duschwandarmatur neu eingedichtet/befestigt)
Super, Alf ist ja ein „echter“ von der Pike an gelernter Elektriker. Da kann er ja mal gucken und messen, ob an dem alten Markisenmotor noch Spannung anliegt und ich hier meine LED-Aussenbeleuchtung eventuell anklemmen kann.

Heute kommen abermals Alex, Sarah und die Kinder und Jürg sicher auch. Das heißt, wir werden hier wieder mächtig Remmidemmi haben. Am Sonntag feiern wir hier dann alle meinen Geburtstag. Ihr seid alle herzlichst eingeladen!

Es muss nicht immer Concorde sein?! So gehts auch. Diese lieben Nachbarn aus Tschechien sind „direkt“ neben uns mit ihren Campervans. In dem blauen Van reisen: 2 Erwachsene, 2 kleine Kinder und 2 große Hunde !!!! Da fühlen wir uns mit unseren 20 qm schon wieder wie Großgrundbesitzer 🙂

Ihr seht, wenn die anstehenden Reparaturen nicht wären, wären wir wunschlos glücklich. So, ihr Lieben, lasst es euch gutgehen. Bis demnächst!!

Zum Schluß natürlich noch unser heutiger Sonnenuntergang:

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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