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Teneriffa 15.02- 22.02.2019

15.02.2019  …  ab nach Teneriffa …  der Anreisetag

Um halb 8 wollten wir losfahren und standen deshalb schon um 6 Uhr auf. Beide waren wir noch todmüde. Mit einer nur 15 minütigen Verspätung fuhren wir dann in Tonis Auto los. Dalina, Tonis Freundin,  fuhr ebenfalls mit, denn die Beiden wollten sich einen schönen Tag in Sevilla machen. Dalina und ich saßen hinten und wir unterhielten uns die ganze Zeit auf spanisch. Da sie aus Brasilien kommt, hat sie nicht diesen furchtbaren andalusischen Slang und ich konnte sie richtig gut verstehen.
Die Zeit verging so wie im Fluge, allerdings kamen wir wirklich erst in der letzten Minute am Flughafen in Sevilla an. Nun war Eile angesagt. Wie gut, dass Bernd uns schon online eingecheckt hatte. Wir stürmten zur Passkontrolle. Vor uns eine elendig lange Schlange. Es nützte alles nichts, wir mussten uns vordrängeln. Dies handelte uns einen missbilligen Blick der Kontrolldame des Bodenpersonals ein. Nachdem ich aber erklärt hatte, dass wir wahnsinnig spät dran waren, half sie uns und wir sparten noch 3 Minuten mehr ein. Ausnahmsweise einmal mussten wir nach dem Durchleuchten der Koffer, diese einmal nicht öffnen und Bernd musste auch nicht zum Drogenscreening. ( Alles schon dagewesen). Nun ging es im Eiltempo zum Abflug-Gate. Ich kam als erstes an, denn Bernd kämpfte noch immer damit, seinen Gürtel wieder umzutüdeln. Auch hier drängelten wir uns dank der Hilfe eines netten älteren Herren wieder vor und erreichten buchstäblich in letzter Minute den Flieger.
Kaum waren wir im Flugzeug, rollte die Maschine auch schon zur Startbahn und kurze Zeit später waren wir in der Luft. Der Flug war ruhig. Gott sei Dank!! Ich musste nicht einmal heulen und pünktlich landeten wir 2 Stunden später in Sevilla.
Es dauerte eine kleine Ewigkeit bis wir unser Mietauto hatten und als das endlich erledigt war, fuhren wir erst einmal zu Lidl um alles für Frühstück einzukaufen. Denn dieses wollten wir auf unseren Balkon einnehmen und sowieso war es für uns viel zu teuer jeden Tag im Restaurant zu frühstücken. Danach ging es weiter zu unserem Hotel an der Costa de Sliencio.  3 Mal fuhren wir um den Block, aber weit und breit kein freier Parkplatz. Kurzerhand parkte Bernd auf dem Bürgersteig und checkte uns im Hotel ein. Ich schlurte derweil unsere gesammten Koffer und alle Einkäufe aufs Zimmer. Dieses war wirklich schön mit Blick auf den Pool und auch das Meer konnte man sehen. Das Auto konnten wir hinter dem Hotel parken, für 3 Euro pro Tag. Frechheit!!

Breite Betten … was für ein Luxus für uns! Wir haben die beiden Betten dann aber natürlich zusammengeschoben 🙂

Schöne Begrüßung! … aber über einen Jack-Daniels hätten wir uns noch mehr gefreut; wir trinken doch keinen Wein.

Kaum waren wir in unserem kleinen Appartement klopfte es. Es war Thomas, ein RCI Timesharingverkäufer. Leider hatten wir uns vor 4 Jahren hier eingekauft und seitdem versuchen wir aus dem Vertrag wieder rauszukommen. Unser alter Verkäufer, der uns nach Strich und Faden betrogen und verarscht hatte, war natürlich nicht mehr da. Angeblich rausgeflogen. Er hatte uns seinerzeit versprochen, dass im Himmel Jahrmarkt ist und wir waren so gutgläubig, man kann es auch blöd nennen, ihm zu glauben. Allerdings waren wir wohl bei weitem nicht die einzigen, denn angeblich war er schon in Untersuchungshaft gewesen und bei RCI rausgeflogen. Das alles erzählte uns nun der neue Verkäufer. Uns egal, wir wollen nur raus aus dem Vertrag, was allerdings wohl nicht so einfach ist, denn wie Thomas uns mitteilte läuft dieser bis zum Jahr 2068. Er will aber mal sehen, was er tun kann. Uns ist natürlich klar, worauf das hinausläuft. Wir sind uns bombensicher, dass wir wieder etwas neues unterschreiben sollen, aber das werden wir auf keinen Fall tun!!!! Also Leute, unterschreibt niemals n i e m a l s etwas bei RCI!!!!!!

Nach einer geschlagenen Stunde entließ er uns vorerst und wir gingen auf unser Zimmer. Dort hatten wir W-lan, welch ein Luxus und sahen die letzten 4 Folgen einer unglaublich spannenden Serie (Glich) bei Netflix. Schon um 21 Uhr schliefen wir ein.

Beide schliefen wir herrlich und frisch und ausgeruht starteten wir in den nächsten Tag.

Guten Morgen!! Blick von unserem Balkon… im Hintergrund kann man den Atlantik erahnen.

Natürlich nicht ohne vorher in der Wanne zu baden. Welch ein Luxus!!! Auf dem Balkon wurde schön gefrühstückt und dann fuhren wir die 21 Kilometer nach Playa de las Americas. Dort suchten wir erfolglos einen Parkplatz für unseren kleinen Fiat 500. Alles war brechend voll und uns blieb nichts anderes übrig, als in der Parkgarage zu parken. Kosten 9 Euro!! Nun gingen wir zur Promenade und sahen Emilio sofort.

War das eine Freude ihn nach 3 Jahren endlich einmal wieder zu sehen. Er hatte sich überhaupt nicht verändert und freute sich ebenso wie wir.  Es dauerte auch gar nicht lange und Bernd und Emilio spielten auf der Promenade gemeinsam Gitarre. Wie gut, dass Emilio zwei Gitarren hatte. Mittlerweile hatte er sogar einen kleinen Verstärker, der mit wiederaufladbaren Batterien funktioniert. Später gingen wir dann zu Emilios Höhle, in der er lebt. Mit Blick auf la Gomera, saßen wir  gemütlich beisammen.

Hier spielt Emilio mal den „alten Mann“, der Arbeit in Deutschland sucht (Bewerbungsvideo). 🙂 Ob da was klappt? Hoffentlich nicht!

Es gab wie immer viel zu erzählen. Emilio, war als treuer Leser unseres Blogs allerdings schon über alles bestens informiert. Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und erst am späten Nachmittag ging es zurück zum Hotel.

Vorher gings aber noch in die Pizzeria und Ines bekam eine „kleine“ Calcone ! Da strahlt sie aber ….

Am nächsten Tag machten wir uns schon am Morgen auf den Weg, um nach Plätzen zu suchen, wo unser Wohnmobil stehen könnte. Diese waren rar gesäht und viel zu weitweg von dort, wo das Leben tobt und Bernd Musik machen könnte. Schon nach relativ kurzer Zeit war uns klar, dass wir hier niemals überwintern würden. Schon allein Wasser zu bekommen war hier wirklich schwierig. Wir sprachen mit einem Pärchen, die schon seit 3 Monaten hier standen. Diese erzählten uns, dass sie Wasser immer von den Strandduschen herschleppen. Bei 340 Liter Fassungsvermögen unseres Wassertanks eine Heidenarbeit. Überhaupt war hier überall alles brechend voll. Schon allein der Verkehr hier war gigantisch. Jeden Tag steckten wir im Stau. Wo kamen nur die vielen Leute her??

An diesem Tag fanden wir aber jedenfalls einen Strand in EL Medano, der nicht so gnadenlos überlaufen war und dort verbrachten wir einige Stunden.

Ins Wasser gingen wir aber nicht, weil es unzählige Steine gab. Erst gegen Abend ging es zurück.

Unser Plan einen Pooltag am nächsten Tag einzulegen, machte eine plötzlich aufkommende Bewölkung zunichte und wir entschieden uns die 12 Kilometer nach Los Christianos zu fahren, denn dort war das Wetter besser. Tatsächlich fanden wir mit viel Glück einen allerletzten Parkplatz, der ca. 1,5 Kilometer vom Strand entfernt war. Zu Fuß ging es nun dorthin. Mein Gott, war es hier voll!!!

Wir schoben uns mit den Menschenmassen über die Promenade.

Uns machten die vielen Menschen ganz nervös und wir vermissten unser Andalusien. Schnell kommen wir zu der Erkenntnis, dass wir uns in den mittlerweile fast 2 jährigen Wohnen im Saloon doch sehr verändert hatten. Früher hat uns in unserem Jahesurlaub dieser Trubel nicht gestört. Jetzt lieben wir die einsamen Strände aber viel mehr. Vielleicht werden wir aber auch nur alt?? Wir gönnen uns ein Getränk in einem überfüllten Lokal, liegen dann noch etwas am Strand und fahren zurück.

Am nächsten Tag geht es wieder zu Emilio. Etliche Dosen Bier im Gepäck machen wir uns mit dem Auto auf den Weg. Auch diesmal herrscht reger Verkehr und auch diesmal finden wir keinen Parkplatz und müssen wieder in die Parkgarage. Zuerst ist es etwas bedeckt und Bernd jault  herum, weil er seine Jacke nicht dabei hat. Dann kommt die Sonne raus und die Welt ist wieder in Ordnung. Schon nach kurzer Zeit schnappt Bernd sich Emilios Gitarre und fängt an zu spielen. Emilio begleitet ihn auf der Mundharmonika und es klingt super. Die Gitarre geht hin und her und ich finde es mal wieder richtig toll. Mittags kommt dann Wallischiri, Emilios Freundin. Sie ist Italienerin und super super nett.

Sie spricht spanisch und italienisch durcheinander, aber wir unterhalten uns prima. Sie singt genauso lautstark mit wie ich, allerdings nicht so falsch. Da hat Emilio wirklich einen tollen Fang gemacht. Überhaupt passen die beiden prima zusammen und googletranslate macht es möglich, dass sie auch mitteinander kommunizieren können, denn Emilio spricht nur wenig spanisch und italienisch natürlich auch nicht und Wallischiri spricht kein deutsch. Allerdings kann sie Emilio perfekt imitieren und ich komme aus dem Lachen gar nicht mehr raus.

Wir haben echt viel Spass mit den beiden und verabreden uns gleich wieder für übermorgen. Am Liebsten würden wir ja schon morgen wiederkommen, aber es steht das Gespräch mit dem RCI Menschen an.

20.02.2019

Bis zum Gesprächstermin um 14 Uhr durchforstet Bernd noch einmal unsere Verträge. Ich mache mich im Internet schlau und suche nach Erfahrungsberichten, wie man aus diesem Timesharingvertrag rauskommt. Wie ich relativ schnell erfahre ist das so gut wie unmöglich und meine Laune ist nicht die beste. Dann ist es soweit und wir gehen mitsammt den ganzen Unterlagen nach unten, wo wir vor dem Restaurant Platz nehmen. Thomas, lässt nicht lange auf sich warten und erklärt uns, dass wir 3 Möglichkeiten haben. 1) Alles bleibt wie es ist und wir zahlen jährlich 450 Euro Unterhaltungsgebühren und dürfen dafür eine Woche im Jahr in dieses Hotel und zwar bis zum Jahr 2068. Das wollen wir auf keinen Fall, denn da das Hotel vorhat zu renovieren, werden die Unterhaltungskosten imens ansteigen. Sowieso gefällt uns die Lage des Hotels überhaupt nicht. Viel zu weit weg von Emilio und hier gibt es auch keinen Strand. 2) Wir zahlen 2930 Euro und sind sofort raus aus dem Vertrag. So eine bodenlose Unverschämtheit!!! Schließlich haben wir schon einmal 9000 Euro für den Scheiß hier bezahlt, die wir angeblich bei Kündigung wieder bekommen sollten. Ich raste fast aus und Thomas unser neuer Verkäufer wird so nervös, dass er den Geschäftsführer holt. Der ist aber erstmal am telefonieren und lässt sich Zeit, was mich nur noch wütender macht. Bernd ist genauso sauer, versucht auch gar nicht erst mich zu beruhigen. Es tröstet uns auch nicht, dass alle alten Mitarbeiter rausgeschmissen worden sind, weil sie betrogen haben und der unsägliche Antonio, der es uns seinerzeit angedreht hat, angeblich schon in U- Haft gesessen hat. Endlich kommt der Geschäftsführer. Ein großer Mann im Anzug, der unglaublich ruhig ist und nur englisch spricht. In meinem schlechten englisch erkläre ich ihm unsere Unzufriedenheit und das wir raus aus dem Vertrag wollen und zwar umsonst. In unglaublich ruhigen Ton erklärt er uns, dass es nicht geht. Jetzt läuft Bernd zu Höchstform auf. In seinem nahezu perfekten amerikanischen englisch erklärt er dem Geschäftsführer, dass es ja wohl nicht angehen kann. Alle wissen und geben zu, dass man uns betrogen hat und dieser Antonio hat schliesslich jahrelang für dieses Hotel gearbeitet und Bernd (und ich natürlich auch) ist der Meinung, dass das Hotel schließlich auch eine Verantwortung trägt. Bernd erklärt dem Manager, dass er schließlich mal Geschäftsführer war und wenn er unzufriedene Kunden gehabt hätte (hatte er aber nicht), dann könne er ja auch nicht sagen: OK, war scheiße, tut uns leid, dass Sie Verlust gemacht haben, aber wir haben hier einen Vertrag der sagt, dass Sie abschließend noch 3000 Euro für den Mist bezahlen müssen, sonst werden wir auch weiterhin scheiße für Sie arbeiten und sie bezahelen uns dafür jährlich 450 Euro. Tendenz steigend. Bernd ist auch sehr sehr aufgebracht, aber der Manager bleibt auch weiterhin erstaunlich ruhig. Er erklärt uns, dass das Hotel verkauft worden ist und die neue Besitzerin nichts dafür kann und auch nicht erfreut über die ganzen Betrugsfälle war. Die alte Besitzerin war eine Russin, die das Hotel von ihrem Mann zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte und sich nie darum gekümmert hat und irgendwo in Russland lebt. Na prima. Der Manager macht keinen Hehl daraus, dass wir nicht kostenlos aus dem Vertrag kommen. Ich heule Rotz und Wasser und habe mich überhaupt nicht mehr unter Kontrolle. Mir ist richtig schlecht und es hätte wahrlich nicht viel gefehlt und ich hätte auf den Tisch gekotzt. Der Manager erklärt uns nun nocheinmal in seinem außerordentlich ruhigen Ton (dafür hätte ich ihm in die Schnautze hauen können) unsere Möglichkeiten. Die ersten beiden kannten wir ja schon und da uns kein anderer Ausweg blieb nahmen wir dann Angebot Nr. 3) an. Dieses sah so aus: Wir zahlen sofort 3000 Euro, haben noch 4 Wochen Urlaub in diesem Hotel, die wir in 4 Jahren abzuarbeiten haben, bekommen dafür aber ein größeres Arpartement, wo wir mit bis zu 6 Personen übernachten können, zahlen keine Unterhaltungskosten mehr und sind damit nach 4 Jahren raus aus dem Vertrag. Ach ja, dafür werden wir dann aber noch zum Essen mit dem Verkäufer Thomas eingeladen und ein Taxi zum Flughafen würde auch gesponsert werden. Da wir ein Mietauto haben, können wir diesen Punkt aber leider nicht wahrnehmen. Bei soviel Großzügigkeit haben wir  sofort wieder das Gefühl beschissen worden zu sein, aber uns bleibt ja keine Wahl. Flugs  kommt eine Mitarbeiterin und setzt den neuen Vertrag auf. Wir lassen alles Mögliche zusätzlich dort reinschreiben. Ratz fatz ist alles erledigt und es geht zur Unterschrift. Bernd sagt allerdings, dass er erst einmal alles auf Herz und Nieren prüfen will und erst morgen unterschreiben wird. Ich heule noch immer und so gehen wir auf unser Zimmer. Am nächsten Tag nimmt Bernd sich den Vertrag vor und ackert sich noch einmal dort durch. Das dauert, denn er ist teilweise auf englisch und muss erst übersetzt werden, was nur mit google möglich ist. Schnell erkennt Bernd, dass bei dem Vertrag Zahlendreher drin sind. Unser alter Vertrag der gekanzelt werden soll hat die nummer 3223. Im neuen steht aber, dass der Vertrag mit der Nummer 3232 gekanzelt werden soll. Das muss keine böse Absicht sein, aber wir vertrauen nun keinem mehr.
Ich soll in der Zwischenzeit eine Busverbindung von Sevilla nach Conil suchen, denn Toni hat uns per whatsapp darüber informiert, dass er einen Unfall hatte und sein Auto nun Schrott ist und er uns demzufolge nicht abholen kann. Da ich aber wegen des Vertrages in so einem psychischen Nebel stecke, bin ich dazu nicht in der Lage und Bernd kümmert sich dann auch noch darum. Armer Bernd!!!! Gegen Nachmittag unterschreiben wir dann den neuen Vertrag und latzen die 3000 Euro ab. Ich heule schon wieder.
Bernd spielt aus Mitleid dann 2 Runden Scrabble mit mir und lässt mich gewinnen. Ach, ich liebe ihn!!!!

Die Urlauber sonnen sich am Pool in unserer Anlage Club Marina.

Wir verbuchen diese RCI Geschichte als hartes Lehrgeld und schauen wieder nach vorne. Allerdings muss Bernd mir versprechen, dass falls wir Antonio (den Verkäufer von damals) irgendwo zufällig treffen, er mich festhalten muss, denn der würde sich sonst in Lebensgefahr befinden!!    Bei Vertragsabschluss sagen wir dann noch, dass wir das gesponserte Essen alleine zu uns nehmen wollen und keinen Bock auf irgendein RCI Verkäufer haben. Das wird uns gewährt und beschert mir ein weiteres Kilo.

Letzter Tag

Ja, so schnell geht eine Woche rum. Morgen geht es nach Hause und da unser Flieger schon um halb 7 geht, müssen wir morgen schon um halb 4 aufstehen. Heute aber wollen wir es noch einmal so richtig krachen lassen und das geht am besten bei Emilio. Wir packen alle Lebensmittel, die wir nicht mehr aufessen können in eine Tüte und nehmen sie mit zu ihm. Unterwegs ist wie immer viel Verkehr. Emilo erwartet uns schon auf seiner Bank und ich schenke uns allen Whiskey- Cola ein, den wir ebenfalls mitgebracht haben ein. Whiskey am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen und schon sind wir wieder allerbester Laune. Bernd und Emilio spielen göttlich und auch Wallischiri kommt dazu. Ich filme fast die ganze Zeit und werde mal einiges bei youtube reinstellen. Dann habt ihr eine bessere Vorstellung von unserem Tag. Gegen 1 Uhr laufen wir in ein H10 Restaurant ca. 1 Kilometer entfernt und essen alle Paella. Wallischiri lädt uns ein und dazu gibt es leckeren Sangria.

Als Absacker git es noch einen Honigrum, der unglaublich gut schmeckt. Danke noch einmal Wallischiri. Danach geht es noch ein letztes Mal zur Promenade, wo Bernd und Emilio die letzten Lieder spielen, dann geht es an die Verabschiedung. Wie immer war es toll mit Emilio und dank des neuen Vertrages werden wir uns auch bestimmt wiedersehen!!! Danke Emilio!! Du bist das Beste an Teneriffa!!!!!!!!!! Es hat mal wieder einen unglaublichen Spass mit die gemacht.

22.02.2019

Kurz vorm Weckerklingeln um halb 4 in der Frühe wachte ich von selbst auf. Zum Glück waren meine unerträglichen Kopfschmerzen, die gestern Abend aufgezogen waren vorbei. Bernd hatte mir den ganzen Abend den Kopf massiert und irgendwie scheint er magische Hände zu haben. Voller Tatendrang sprang ich ein letztes Mal in die Wanne. Diesen Luxus habe ich echt genossen!!! Anschließend wurden Sachen gepackt, gefrühstückt, Brote für unterwegs geschmiert und sich angezogen. Danach ging es ab zum Flughafen. Der Flug war ruhig und ich schlief fast die ganze Zeit. Schon um kurz vor 10 waren wir in Sevilla.

Ankunft um ca. 9:30 in Sevilla und ich warte auf Ines, da wir im Flieger getrennte Plätze hatten (Ines Reihe 8 und ich Reihe 34 !!)

Den ersten Bus fanden wir dank Bernds Recherche sofort. Wir mussten nur 10 Minuten warten und dann ging es in die Stadt von Sevilla zu einem riesigen Busbahnhof. Hier mussten wir umsteigen. Auch das war kein Problem, allerdings mussten wir 2,5 Stunden warten. Dieses verkürtzten wir mit einer weiteren Parti Scrabble.

Endlich kam der Bus und 2 Stunden später waren wir wieder in Conil de la Frontera an der Atlantikküste.
Unser Schweizer-Freund Jürg war so nett und brachte uns mit seinem Auto die letzten Kilometer zu Toni. Bei Toni tranken wir noch eine Cola und gingen sehr früh zu Bett.

Wenn ihr bei you tube Emilio Teneriffa und Bernd Hoormann  eingebt, könnt ihr sehen, was für ein Spass wir hatten!!! Allerdings erst heute Abend.

Ganz liebe Grüße an euch alle!!! Wir sind froh wieder hier zu sein, vermissen allerdings Emilio!!

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

Ein Gedanke zu „Teneriffa 15.02- 22.02.2019“

  1. Liane sagt:

    Hallo ihr Lieben, habe gerade „El Medano“ gelesen. Da haben wir 1966 unsere Hochzeitsreise hingemacht. Im Hotel Medano haben wir 2 Wochen verbracht und in Puerto de la Cruz weitere 2 Wochen. Das Hotel gibt es noch, die Terrasse war auf Pfählen ins Meer gebaut und es war noch nichts los – pure Erholung. Wir sind später zur Erinnerung nochmal dort gewesen. Damals flog man noch 9 Stunden mit einer Propellermaschine. Die Ohren dröhnten noch tagelang. In meiner Bar gibt es noch eine geschlossene Flasche Bananenlikör von damals!!! Mein Mann hat mich mit der Reise überrascht, ich wusste nichts davon und musste erst mal heimlich nachgucken, wo Teneriffa liegt! Ich wollte mich ja nicht gleich blamieren. Tja, lang ist es her …

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