Womo

Westerstede und Grabstede 16.06- 18.06.2019

Netterweise durften wir in Westerstede wieder beim Schokoladenhotel Voss meines Bruder und meiner Schwägerin stehen und dort mal wieder unsere Wäsche waschen. Bernd und Tanja, ihr seid die Besten!!!

Da Bernd in Bad Zwischenahn im Seehotel Fährhaus Musik machen musste, verbrachte ich mit den beiden und Kathlyn, meiner Nichte, einen schönen Abend in deren Wohnzimmer. Bernd kam erst gegen 24 Uhr wieder, war aber ganz begeistert von seinem Auftritt. Die Gäste dort wohl ebenfalls, denn er wird dort noch einmal spielen (am 27.07. gibt es dort noch einen öffentlichen Auftritt … also kommt alle vorbei!!) 
Am nächsten Tag ging es dann nach Grabstede, zum Ferienhaus meiner Eltern.

Toll. dass uns der Grundstücksbesitzer anbot und erlaubte, mit unserem Saloon direkt auf das Grundstück bis an den See zu fahren

Wir wollten dort noch einmal den Garten in Schwung bringen. Daraus wurde erstmal aber nichts, denn der Schlüssel lag nicht, wie üblich am geheimen Ort und so konnten wir nicht den Schuppen aufschließen und demzufolge nicht an die Gartengeräte und auch nicht an den Rasenmäher gelangen. Wie sich beim nachfolgenden Telefonat mit meiner Mutter rausstellte, hatte sie ihn versehentlich mit nach Hause genommen. Da meine Eltern wegen verschiedenster Termine erst 3 Stunden später kommen konnten, ging ich zum Ferienhäuschen meines Bruders, welches nur ein paar Schritte entfernt ist und zupfte dort Unkraut, begoss die Blumen und entfernte das Moos zwischen den Steinen.

Das Ferienhaus von Ines Bruder … hier nach getaner Arbeit und mit Bruder

Dann machte ich mich an den Kunstrasen und sammelte alles auf, was dort nicht hingehörte. Ich war noch nicht ganz fertig, da kamen endlich meine Eltern mit dem heißbegehrten Schlüssel. Ich fing an den Rasen zu mähen, wurde aber „Gott sei Dank“ von Bernd abgelöst. Dieser hatte sich in den letzten 3 Stunden mit der Säuberung des Daches unseres Wohnmobils und der Abdichtung eines Dachfensters beschäftigt und war nun endlich fertig.
Das Wetter war irgendwie viel zu herrlich, um sich den Tag weiter mit Arbeit zu versauen und so setzten wir uns mit meinen Eltern ins Rondell auf den Steg und erzählten uns etwas. Natürlich wurde es schnell wieder politsch und wir philosophierten darüber, wie man die Überbevölkerung mit nun mehr als 8 Milliarden Menschen in den Griff bekommen könnte. Das Für und Wider von Elektroautos wurde ebenfalls diskutiert und auch die Frage, ob der Ausstieg aus der Atomenergie nun richtig oder falsch ist, wurde erörtert. Mit anderen Worten es ging heiß her, da wir uns nicht immer einig waren. Einig waren wir uns dann aber wieder, dass der Birnen, Bohnen, Speckeintopf, den mein Vater zauberte fantastisch war. Gegen 20 Uhr fuhren meine Eltern dann nach Hause und Bernd und ich machten uns dann endlich an die Arbeit. Gegen 22 Uhr machten wir Feierabend und ich sprang noch einmal in den See, um zu schwimmen. Das Wasser war herrlich warm. Danach wurde geduscht und dann ging es ins Bett.

Am nächsten Morgen war ich schon um 4 Uhr wach und fegte als erstes die von neuem runtergerieselten Blätter weg. Danach saugte und wischte ich alle Zimmer der Finca und reinigte das Bad. Nun begoss ich noch alle Blumen. Da Bernd danach noch immer schlief, ging ich zum Haus meines Bruders und machte dort ebenfalls alles sauber. Danach sprang ich wieder in den See.

Ines mit Bruder Bernd am Steg (vor oder nach dem Schwimmen)

Ach war das herrlich und endlich war auch Bernd wach. Wir frühstückten gemeinsam und Bernd schnitt noch einige Zweige zurück, bevor er sich dranmachte, über die Hühnerleiter nach oben auf den Boden zu kommen, um dort ebenfalls zu saugen und die 2 Gästebetten frisch zu beziehen. Ich wäre dort nie hochgekommen und meine Eltern erst recht nicht. In dieser Zeit schrubbte ich die Plastikzäune ab. Endlich waren wir fertig und nun war faulenzen angesagt. Das Wetter war mit 30 Grad mehr als warm und wir dösten auf den Liegen vor uns hin. Nun kamen auch meine Eltern wieder. Mein Vater hatte Schollenfilets mitgebracht, aber da wir heute abend schon bei meinen Bruder grillen wollten, konnten wir ihn überreden, diese nicht zu machen. Trotzdem machte er einen extrem leckeren Salat, den wir natürlich restlos vertilgten. Hier in Deutschland abnehmen???? Unmöglich!!!! Gewicht halten??? Ebenfalls unmöglich!!! Wir waren gerade fertig mit dem Essen, da kamen mein Bruder und meine Schwägerin mit Kuchen um die Ecke. Oh man !! Noch Fragen?

Am späten Nachmittag fuhren meine Eltern dann wieder los, da mein Vater heute Skatspielen mit seinen Kumpels hatte. Mein Bruder schmiss kurze Zeit später den Grill an und schwupps waren wir wieder bei unserer Lieblingsbeschäftigung “ Essen “ angelangt. Jorick, mein Neffe und Kathlyn, meine Nichte waren ebenfalls da und später kam noch Joricks Freundin Jennifer dazu. Bernd holte sogar seine Gitarre raus und gemeinsam sangen wir etliche Lieder. Es war ein wirklich toller Tag.
Am nächsten Tag frühstückten wir alle gemeinsam. Tanja hatte einen tollen Frühstückstisch gedeckt und das Essen ging weiter.

Dann kamen meine Eltern wieder dazu und wir tranken im Rondell bei Gewitter Tee.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Kiel. Der Verkehr war bombastisch und wir brauchten für 300 Kilometer fast 5,5 Stunden. Bernd war mehr als genervt, zumal es unterwegs immer wieder schüttete und wir von einem Gewitter ins nächste kamen.

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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