Womo

Langes Wochenende in Schortens 24.05-28.05.2017

Schon letztes Jahr waren wir beim ersten Coutryfestival in Schortens als Gäste dabei und hatten irrsinnig viel Spaß. Damals lernten wir Peter und Petra kennen, die mit ihren Wohnwagen direkt neben unseren alten Wohnmobil standen. Wir verstanden uns auf Anhieb und irgendwann holte Bernd natürlich seine Gitarre raus und spielte ein paar Songs. Dieses hörte dann zufällig der Veranstalter des Festivals und ließ sich gleich eine Visitenkarte geben. Ebenso zufällig hörte es auch irgend jemand vom Fernsehen und das bescherte Bernd dann seinen 2.ten Fernsehauftritt. Mittlerweile sind es schon vier. Ja ja ,ich habe schon einen fast weltberühmten Mann und ich bin sein Groupi. Sein einziger.  Schließlich brauche auch ich meine Existensberechtigung;-)

Im Februar diesen Jahres rief dann der Veranstalter an und fragte, ob Bernd nicht Lust hätte beim 2.ten Festival zu spielen. Freitags mit der ganzen Band und Samstag als Duo mit Bennet. Natürlich hatte Bernd Lust und auch ich war schwerbegeistert. Wir kontaktierten sogleich Peter und Petra, aber die hatten ihren Wohnwagen nun fest in Pullmancity stehen und konnten leider nicht kommen. Schade, aber wir werden sie dort auf jeden Fall irgendwann besuchen.

Losfahren wollten wir schon am Mittwoch, ein Tag vor Himmelfahrt. Bernd hatte frei, aber ich armes rosanes Tier mit Kringelschwanz, musste natürlich malochen und unsere Brötchen verdienen. Ich arbeitete wie eine besessene mit einer rasenden Geschwindigkeit und putzte und wienerte mich durch die Haushalte. Um 13 Uhr hatte ich alles geschafft und fuhr mit meinem e-bike zum Lingener Hauptbahnhof. Bernd kam mit unserem frisch aufgetankten Womo 5 Minuten später dort an. Fahrrad hinten drangehängt und ab gings nach Schortens. Dort angekommen, bekamen wir einen wirklich tollen Stellplatz und hörten uns ersteinmal die Bands an. Wir kannten alle schon vom letzten Jahr und es gab erst einmal ein anständiges Hallo. Besonders waren wir den Mädels in der Bierbude in Erinnerung geblieben. Im Jahr davor war ich mit Lakritzschnaps dort abgestürtzt und sie hatten in diesem Jahr sage und schreibe 24 Flaschen nur für mich von dem Zeug bestellt. Na, das war ja mal eine Herrausforderung. Um es kurz zu machen, ich schaffte in den 4 Tagen nur eine einzige Flasche. Man wird eben älter. Am ersten Abend gingen wir früh zu Bett, brachten das Wohnmobil noch etwas zum wackeln (Das muss auch mal sein;-)) und schliefen relativ flott ein.

Am nächsten Tag war Himmelfahrt und der Campingplatz füllte sich schon recht früh. Das Wetter war herrlich. Superwarm und die Leute hatten Durst.Viel Durst! Die Mädels in der Getränkebude waren hoffnungslos überfordert und bevor die Stimmung zu kippen drohte, dass tut sie nämlich, wenn die Menschen Durst haben und nichts zu trinken bekommen, sprang ich mit den Worten: Soll ich euch helfen???? in die Bude. Mit einstimmigen Jaaaaaa war ich als Thekenkraft akzeptiert und und zapfte was das Zeug hielt. Nach 4 Stunden, gab ich mir selbst Feierabend und hatte ab diesem Zeitpunkt alle Getränke frei. Bernd, weil er 4 Stunden auf mich verzichten mußte, ebenfalls .Ich glaube aber, er war froh, dass er mal seine Ruhe vor mir hatte.

Autopflege und Männer

Freitags, stand ich wie immer in aller Hergottsfrühe auf, putze ganz leise unser fahrendes Häuschen, duschte dann, zog mich an und fing an,noch mit klatschnassen Haaren,  unser Womo von außen zu wienern. Der Capingplatz, es war mittlerweile fast halb acht, erwachte langsam. Da es aber noch nicht so viel zu sehen gab, war ich scheinbar die einzige Attraktion. Die ersten Leute mit ihren Hunden drehten ihre Gassirunden. Die Frauen murmelten ein leises Guten Morgen. Man will ja keinen wecken. Männer sind da aus einem anderen Kaliber. Der erste rief im Vorbeigehen: So ist es richtig. Mensch und Maschine müssen sauber sein. Der zweite begrüßte mich mit den originellen Worten: Mein Wohnmobil steht dahinten! Worauf ich wie aus der Pistole sagte: Wo??? Ich liebe putzen!!! Darauf er: Und ich liebe „griffige, putzende Frauen“. Ich bedankte mich für das Kompliment, war mir allerdings nicht so ganz sicher ob es eins war und kam mir irgendwie vor, wie bei carwash. Ihr wißt schon, diese Automagazine oder sind es Herrenmagazine, wo irgendwelche Mädels, scheinbar ohne Hirn, aber mit viel Oberweite (meist Implantate) spärlich bekleidet, mit frivolen Blick, Autos einshamponieren. Als der Kerl um die Ecke verschwunden war stellte ich das Putzen sofort ein und das Wohnmobil blieb dreckig!

 

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Unsere Wochenenden

Um es kurz zu machen, unsere Wochenenden sind herrlich!!!! Freitags nach der Arbeit, fahre ich mit meinem Fahrrad zu Bernd, leihe mir kurz seinen Firmenwagen um bei Lidl Großeinkauf zu machen. Dieser beschränkt sich mangels Stauraum im Wohnmobil auf 2 Plastiktüten oder umgerechnet 34 Euro. Dann zurück zu Bernds Firma, schnell noch dort die Mülleimer ausleeren und Toiletten putzen (ich bin auch dort die Putzfrau) und dann ab mit dem Rad zum Wohnmobil. In der Zwischenzeit macht auch Bernd Feierabend, trifft kurz nach mir ein und gemeinsam verstauen wir die Einkäufe. Dann mache ich das Wohnmobil von innen startklar, sprich alles wegräumen, was durch die Gegend kullern könnte und alle Klappen schließen, dabei komme ich mir immer vor, wie eine Stewardess kurz vor dem Start. Bernd fährt derweil die Hubstützen hoch und versenkt die Vordersitze, so das wir fahrbereit sind und dann geht es ab die Post. In der Woche überlegen wir schon immer wo wir hinfahren könnten. Wir haben jede Menge Ideen, fahren am Ende aber immer zum Dreiländersee nach Gronau. Bis dorthin sind es nur 50 Km, der Stellplatz ist einsame Spitze,kostet 8 Euro pro Tag und ist  nur 1 km von Holland entfernt, wo man toll Fahrrad fahren kann und dort sind immer nette Leute.Vorletzte Woche haben wir zum zweiten Mal Walter und Hanni getroffen, die uns sofort erkannten. Ein wirklich nettes Rentnerehepaar. Am nächsten Tag, kamen noch 2 Freunde von den beiden und ab 11 Uhr am Morgen, begannen sie Grog, gegen die Kälte, zu trinken. Bernd wollte die Pumpe austauschen, weil diese leckte, aber da er Musiker ist und kein Handwerker, hatte er etwas Manschetten. Wie gut, das unser anderen Nachbar einen Waschmaschinenreperaturladen zuhause hatte. Er gab Bernd ein paar Tips und wollte ihm nach einer kleinen Radtour helfen. Bernd hatte es dann aber ganz allein geschafft und war mächtig stolz auf sich. Dann kam Walter von links und brachte Bernd ein Bier, welches er im Stehen trank. Beim zweiten Bier saß Bernd schon bei den vier Grogtrinkern, die in der zwischenzeit über Bier zu Wein umgestiegen waren. Es war ja jetzt auch schon 16 Uhr. Ich gesellte mich dazu und schon brachte mir Walter einen Weinbrand mit Cola light. Mein Nationalgetränk. Er hatte es sich von unserem ersten Treffen, welches 8 Monate zurück lag, gemerkt. Anscheinend haben wir bleibenden Eindruck hinterlassen;-) Bei Bernds dritten Bier hatten sie ihn soweit und er holte seine Gitarre raus. Unsere anderen Nachbarn, die nun von der Radtour zurückkamen zurückkamen, brachten Schokokuchen mit und gesellten sich dazu. Ich holte Plastikschnapsgläser und eine volle Flasche Birnenbrand und schenkte im 5 Minutentakt ein, bis die Flasche leer war. Wir sangen lautstark mit und waren schwer von Bernds Spiel- und Gesangskunst begeistert. Gegen 20 Uhr schmiss Walter den Grill raus und jeder holte sein Grillgut aus seinem Wohnmobil. Ich machte noch einen Thunfischsalat und einen großen Topf mit Pellkartoffeln. Man war das lecker.Um 22 Uhr, es war stockfinster gingen wir alle in unsere jeweiligen Betten. Am nächsten Tag, wie gesagt, ich bin ja Frühaufsteher, traf mich fast der Schlag. Es sah draußen aus, wie nach einem Saufgelage, was es ja auch war. Ich räumte so leise, wie möglich auf, verteilte die Pfandflaschen gerecht auf, entsorgte die nicht wenigen Weinflaschen, legte die dreckigen Teller ,sortiert nach Besitzern, vor die jeweiligen Wohnmobile und ging dann wieder ins Bett. Draußen war es einfach noch zu kalt.Als ich das nächste Mal wach wurde, war schon emsiges Treiben auf dem Stellplatz. Als erstes traf ich Hanni, der ging es gar nicht gut und sie wußte nicht einmal mehr, dass wir gegrillt hatten. Mir ging es auch nicht so toll und ich verkündete Bernd, dass ich heute auf keinen Fall Alkohol zu mir nehmen würde. Dann kam Walter und brachte mir zum Dank fürs Aufräumen ein großes Glas Weinbrand mit Cola light. Na fabelhaft. Ich trank das Glas über den ganzen Tag verteilt. Nur nichts umkommen lassen und Lebensmittel werden nicht weggeschmissen. Dann probierten wir noch unsere eingebaute Waschmaschine zum ersten Mal aus. Wie gut das wir Achim hatten, der die ganze Zeit ein Auge auf die Waschmaschine hatte.Bernd hatte nämlich unwahrscheinlich Angst, dass das ganze Wasser aus der Maschine in die Garage auslaufen könnte und dort stand Bernds gesammte Musikanlage. Am Anfang leckte sie etwas, aber das war nach 3 Minuten vorbei und wir entspannten uns.Ich hatte vorher im Handbuch gelesen, dass sie etwa 55 Liter Wasser brauchen würde. Wir hatten noch 110, also reichlich. Im Betriebsbuch vom Wohnmobil stand, der Wasserstand sollte nicht unter 35 Litern kommen, weil sonst die Pumpe kaputt geht. Das wäre sehr ärgerlich, weil sie ja niegelnagelneu war. Und dann wusch die Waschmaschine und wusch und spülte und wusch und spülte, pumpte ab, wusch, spülte usw. Es nahm kein Ende und Panik machte sich breit, denn das Waschprogramm war noch lange nicht durch, wie man unschwer am Rädchen sehen konnte. Bernd nahm den 20 Liter Kanister und raste mit dem Rad zum Wasserautomaten. Als er wiederkam, hatten wir noch 36 Liter. Also schnell Wasser in den Wassertank und wieder los und nochmal. Danach hatte ich die Schnautze voll und habe das Programm vorgedreht und endlich kam der letzte Schleudergang und kurze Zeit später, war der Spuk vorbei. Man waren wir erleichtert.Den Abend verbrachten wir ruhig und in trauter Zweisamkeit und am nächsten Tag mussten wir leider wieder nach Hause. Ich meine nach Lingen an den Dieksee, weil wir ja am nächsten Tag wieder arbeiten mussten.

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Alltag in unserem Wohnmobil

Morgenroutine im Wohnmobil

Jetzt wohnen wir schon 4 Wochen im Wohnmobil und unser Tagesablauf hat eine gewisse Routine entwickelt. Ich bin Frühaufsteher und stehe meist zwei Stunden eher auf als Bernd.So cirka halb fünf. Ich versuche möglichst leise zu sein, muss aber Bernd jeden Morgen, wenn ich aufstehe, mit den Worten, zieh mal eben die Beine an, kurz wecken. Denn sonst komme ich nicht aus dem Bett raus, weil ich hinten am Fenster liege. Mittlerweile geht das bei Bernd aber vollautomatisch und ich glaube ,er merkt es nicht einmal mehr. Dann gehe ich erst einmal zur Toilette, natürlich ohne zu spülen, weil die Wasserpumpe, die über Nacht immer ausgeschaltet ist, zwecks Stromsparen, ein Mordsradau macht.Danach schalte ich die Heizung an, damit Bernd es beim Frühstück schön mollig hat. Anschließend ziehe ich mich gaaaanz leise an. Die Sachen lege ich immer schon abends auf unser Sofa, damit ich keine Schränke, was ja auch nicht geräuschlos möglich ist, öffnen muss. Dann schnapp ich mir eine Flasche Cola light von Lidl, einen Block und einen Kugelschreiber, schließe möglichst leise die Tür auf und gehe die drei Stufen runter nach draußen, dabei wackelt das ganze Wohnmobil. Das liegt erstens an meinen Gewicht und zweitens an meiner Gangstörung. Ach ja, die hatte ich ja noch gar nicht erwähnt. Ich kann dank eines Gendefektes,(Danke Papa) beim Laufen nicht abrollen und so kann ich die Stufen nur runterknallen. Bernd hat immer Angst um unsere elektrische Eingangsstufe, sieht mich wenn er mich beim Aussteigen beobachtet, meist sorgenvoll an und konnte es sich die ersten drei Wochen nicht verkneifen zu sagen: “ Wie lange die wohl hält?“  Worauf ich jedes Mal ausgeflippt bin. Seit einer Woche verkneift er es sich. Das Reinkommen gestaltet sich bei mir noch viel schwieriger, denn ich kann keine Treppe raufkommen, ohne mich am Geländer hochzuziehen, weil meine Nerven in den Beinen bis zu den Knien gelähmt sind.

Armmuskeln, wie ein Preisringer

Das positive daran ist, dass ich echt schlanke Waden habe,(das einzige übrigens, was bei mir schlank ist) das negative, das ich Armmuskeln, wie ein Preisringer habe und einen echt sehr merkwürdigen Gang. Mein Freund Jens sagte einmal zu mir, ich könnte nie eine Bank überfallen, weil jeder mich, troz Maske, sofort daran erkennen würde. Als ich Bernd zum ersten Mal getroffen habe und wir irgendwann einen kleinen Spaziergang machten, fragte er als erstes: Läufst du immer so? Ich sagte ja und damit war das Thema durch. Naja, fast. Ein paar Jahre später, wir saßen gemütlich auf unserer Terasse, meinte er völlig unvermittelt, ich könne ja bei den Paralympics (schreibt man das so?) mitmachen.So ein Blödmann, aber ich liebe seinen Humor. Zurück zu Thema.

Das gute alte Fahrradschloss …

Nachdem ich mich also morgens rausgewuchtet habe, setze ich mich auf die Stufe vor dem Wohnmobil und rechne zum 500000sten Mal unsere Finanzen durch. Das dauert dann so eine Stunde und ich bin völlig durchgefroren, weil es saukalt ist. Dann schließe ich mein Fahrrad auf, welches vorne am Wohnmobil, mit einem Zahlenschloss angekettet ist. Das ist jeden Morgen meine persönliche Challenge, weil erstens ist es noch ziemlich dunkel und zweitens vergesse ich jedes Mal meine Brille im Wohnmobil. Ich muss also in die Hocke gehen, weil das Zahlenschloss extrem kurz und mit 5 extrem kleinen Zahlen versehen ist, die dann auch noch auf dem Kopf sind. Meist dauert es um die 15 Minuten, bis ich das Scheißding auf habe und dann kommt drittens und das ist die Krönung. Ich muss aus der Hocke wieder hochkommen. Das gelingt mir nie und entweder ich falle nach hinten auf den Hintern, der bei diesem Frühling voller Matsche ist, oder ich gehe gleich auf die Knie, die dann auch voller Matsche sind und ziehe mich von dieser Position an der Stoßstange hoch. Wenn ich also das Fahrrad endlich vom dem Schloß befreit habe, bin ich so fertig, wie mein Bruder nach seinem Marathon. Natürlich habe ich auch schon versucht, mir die Sache einfacher zu machen, indem ich nur die letzte Zahl vom Zahlenschloss verdrehe, aber das wird von Bernd sofort bemerkt und er hält mir dann einen Vortrag, dass das Fahrrad teuer war und das Leute, die es klauen wollen, es dann erheblich leichter haben und so verdreht er es dann sicherheitshalber komplett. Dann quäle ich mich ins Wohnmobil, suche den Akku für das Fahrrad, poltern wieder die drei Stufen runter, ramme den Akku ins Rad und wieder rein ins Wohnmobil um mich zu waschen. Spätestens jetzt ist Bernd wach, verweilt aber noch gemütlich im Bett, bis ich mit dem Bad durch bin um dieses dann zu frequentieren. Ich mache ihm derweil das Frühstück, packe zeitgleich meinen Rucksack, mit meinen Putzutensilien und wenn mein geliebter Mann aus dem Bad kommt, mache ich mich mit meinen e-bike auf den Weg zu meinen Putzjobs.

Feierabend muss sein

Feierabend habe ich immer vor Bernd, außer Mittwochs, da hat er frei, weil er noch so viel alten Urlaub hat. Ich komme also nach Hause und kette ersteinmal mein Fahrrad an. Dann mach ich mir meist 2 Scheiben Brot und esse ersteinmal. Danach wasche ich ab und tue ersteinmal eine Stunde nichts. Manchmal koche ich dann etwas. Meist soviel, dass es für 3 Tage reicht und dann mache ich Hausputz. Wenn Bernd von der Arbeit kommt, erzählen wir uns das Neueste vom Tage und Bernd macht Papierkram, zu dem ich absolut keinen Bock habe. Wie zum Beispiel aktuell die Steuererklärung. Manchmal übt er dann noch etwas Gitarre und ich studiere die Fernsehzeitung und gebe Bernd 3 Filme zur Auswahl, von denen wir dann einen ansehen. Meist schlafe ich gegen 22 Uhr ein und Bernd macht irgendwann den Fernseher aus. So  oder so ähnlich läuft es in der Woche bei uns ab. Und das wird sich bis zum 30 Juni, an dem unser letzter Arbeitstag ist wohl auch nicht ändern. Am 1.Juli machen wir noch eine Abschiedsfete für alle Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte und dann starten wir unsere Reise.

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Endlich ist es soweit !!!! 14.April 2017 Wir wohnen jetzt im Wohnmobil !!!

Ich dachte schon, die Zeit, bis wir endlich ins Wohnmobil ziehen, würde nie vorbei gehen. Wir hatten soooo viel zu tun. Mein Gott mußten wir vieles wegwerfen. Jedes Ding, ob groß ,ob klein wurde von einem Schrank in den nächsten gestopft und als alle Schränke und Kommoden verkauft waren, in Kartons gelagert. Zuletzt begaben sich aber all diese, ehemals geliebten Sachen, auf die selbe Reise, nämlich zur Mülldeponie. Schluchz !!! Aber was sollten wir tun ? Am 14.April 2017 war die Hausübergabe an die neuen Besitzer. Bennet und Carina fanden sich morgens um 11 Uhr ein (mehr oder weniger pünktlich;-) )um noch einmal; ein allerletztes Mal gemeinsam in unserem Haus zu frühstücken. Wir waren noch mittendrin, da kamen schon die Neuen. Frühstück wurde abgebrochen und gemeinsam gingen wir durch alle Räume. Strom, Wasser und Gas wurde abgelesen, Schlüssel abgegeben und die beiden verschwanden wieder.Am nächsten Tag, wollten sie mit der Renovierung beginnen und wir begannen damit, die allerletzten Sachen ins Wohnmobil zu tragen. Eigentlich dachten wir, es wären nur noch ein paar Dinge, aber es nahm und nahm kein Ende. Plötzlich waren Dinge, die in der Garage als Müll abgestempelt und aussortiert waren, wieder lebensnotwendig und mußten nun doch unbedingt mit. Ebendso erging es uns mit Klamotten, die schon im Altkleidersack verstaut worden waren. Und hatten wir wirklich genug Geschirr mit??? Was wenn alle Kinder auf einmal zu Besuch kämen und zusätzlich meine Eltern und Geschwister??? Also doch noch schnell ein paar Teller und Tassen mehr eingepackt.Das klingt einfacher als es war, denn das Wohnmobil platzte aus allen Nähten. Gefühlt wogen die Essensvorräte, aus unserer Küche im Haus, mindestens eine halbe Tonne. Bernd bekam fast einen Nervenzusammenbruch. Dabei hatten wir, nur wegen ihm, immer soviel auf Vorrat. Wenn ich es nicht besser wüßte, hätte ich schwören können, er hätte beide Weltkriege miterlebt. Abends um 7 Uhr waren wir endlich fertig. Wir schlossen ein letztes mal unser Haus ab und fuhren zum Dieksee. Luftlinie 200 Meter von unserem Haus. Dort war ein kostenloser Parkplatz,direkt an einem See, den wir schon eine Weile beobachtet hatten. Außer ein paar Joggern und Leuten, die dort mit ihren Hunden spazieren gingen, war dort nichts los und wir würden bestimmt nicht stören. Wir schliefen herrlich in unserem neuen zuhause und am nächsten Tag fuhren wir nach Westerstede zu meinen Eltern um endlich deren neuen Pavillon zu bewundern und uns lecker bekochen zu lassen. Nasigoreng hatte ich mir gewünscht und niemand bekam das so gut hin wie mein Vater. Lecker lecker. Geschlafen haben wir natürlich im WOMO und am nächsten Tag fuhren wir zur Ponderosa. So heißt das Ferienhäuschen meiner Eltern, in Grabstede. Dort stand auch der oben erwähnte neue Pavillon, direkt auf dem Steg am See. Mein Vater hatte lecker Kuchen gebacken und meine Mutter hatte schon alles eingedeckt und Kaffee und Tee gekocht. Dann kam noch mein Bruder Bernd und meine Schwägerin Tanja, nebst Sohn Jorick und Tanjas Mutter. Wir saßen gemütlich im Pavillon, der wirklich toll ist, und aßen mal wieder viel zu viel. Unter 1.5 Kilo mehr auf den Hüften, ging kein Besuch bei ihnen ab und deshalb bin ich wirklich froh, dass wir nicht in Westerstede wohnen. Ich wäre sicher schon geplatzt. Um 16 Uhr 30 hieß es Abschied nehmen und wir fuhren zurück nach Lingen an den Dieksee. Wir schliefen wieder prima und am nächsten Tag fuhren wir von dort aus zur Arbeit.Ich mit dem Rad, Bernd mit dem Auto. Denn arbeiten mußten wir ja noch 10 Wochen.

 

 

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Die Zeit vergeht einfach nicht und ich muss abnehmen!

Wir haben immer noch Februar und mittlerweile hält uns nur noch die Schwerkraft hier. Noch 7 Wochen, bis wir endlich ins Wohnmobil ziehen und noch etwas mehr als 4 Monate, bis unsere Europatour endlich beginnt. 5 Tage die Woche, beginnen wir mit den Worten: Ich habe heute überhaupt keinen Bock auf Arbeit. Bernd ist so gestresst, wie selten zuvor. Im Büro läuft alles auf Hochtouren. Jeden Tag Besprechungen und schulen der Mitarbeiter.Und zuhause ist ja auch noch so viel zu tun. Jeden Tag erzählt er mir, woran er überall denken muss.Nicht nur ein bisschen putzen, so wie ich. HA HA HA. Mittlerweile kommt es mir so vor, als ob seine sehr ausgeprägten Stirnfalten Sixpacks vom ganzen Denken sind. Natürlich habe ich auch Stress, aber den fress ich in mich rein. Ich bin soweit von meinem Idealgewicht entfernt, wie selten zuvor und mittlerweile echt froh, dass der Spiegel beschlägt, wenn ich aus der Wanne komme. Ich muss unbedingt abnehmen und theoretisch weiß ich natürlich auch, wie es geht. Weniger essen, abends möglichst nichts, was im Moment unmöglich ist. Und Sport wäre auch nicht schlecht. Für das Fitnesscenter ist die Zeit zu knapp und kostet ja auch Geld und da ich eine Gangstörung habe, sieht joggen bei mir aus, wie Sterbehilfe mit Anlauf, außerdem regnet und stürmt es hier seit Tagen. Jeden Tag, wenn ich mit meinem e-bike von einer Putzstelle zur nächsten habe, bin ich mindestens 3 mal, völlig durchnässt und darf mich dann wieder trockenarbeiten. Heute ist Samstag und da es mal wieder nur schüttet, wollen wir mal etwas relaxen und in die Sauna gehen. Da wird es dann so offensichtlich, wie selten zuvor, dass ich mindestens 20 cm zu klein, für mein Gewicht bin.  Mein Gewicht ist Staatsgeheimnis Nummer 1 und das soll auch so bleiben, was nicht immer einfach ist. Vor ziemlich genau einem Jahr, hatte ich eine Gehirnhautentzündung und wurde als akuter Notfall, mit dem Krankenwagen, ins Krankenhaus transportiert. Bernd fuhr mit dem Auto hinterher. Dort angekommen, stellte die Schwester, erst einmal die üblichen Frage. Welche Krankenkasse, Größe und dann die unvermeidliche Frage, nach dem Gewicht. Ich röchelte nur: Kann ich nicht sagen, mein Mann ist hier. Bernd hatte dafür, in dieser, wirklich ernsten Lage, überhaupt kein Verständnis, die Schwester schon. 😉  Ich hatte so unerträgliche Kopfschmerzen und war absolut sicher, sterben zu müssen, zumal es an einem Freitag war und ja hinreichend bekannt ist, dass Ärzte Freitags nichts machen. (Da sieht man mal, was ich von Ärzten halte). Weinend sagte ich zu Bernd: Ich sterbe und ich wollte doch so gerne noch mit dem Wohnmobil weg. Ich war so überzeugend, dass auch Bernd glaubte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen und ebenfalls zu weinen anfing. Letztendlich, habe ich dann wider erwarten, doch überlebt.Ob es nun an Bernd lag, der als wirklich guter Katholik, einen direkten Draht nach oben hat, oder doch an den Ärzten, kann ich aber nicht sagen. Fakt bleibt aber, dass ich nun abnehmen muss!!!

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Unser neues Wohnmobil Concorde Charisma integriert

Unser neuer Concorde Charisma
Unser neuer Concorde Charisma
von vorne
von vorne
von innen mit den Nachbarn
von innen,mit den Nachbarn
Die Küche
Die Küche
Blick ins Schlafzimmer
Blick ins Schlafzimmer

Ich liebte unser altes Wohnmobil. Bernd zwar auch, aber irgendwie sah er sich immer noch im Internet nach anderen um. Irgendwie war es ihm zu klein und da er ja auch glücklich sein sollte, suchten wir wieder gemeinsam und alles begann von vorne. So ganz hatten wir unseren Traum vom Ami noch nicht ausgeträumt, aber die Nachteile waren immer noch dieselben und dann lernten wir auf einen unserer zahlreichen Wochenendtrips, Leute kennen, die einen Clouliner hatten. Sie hatten ihn komplett neu ausgebaut und er sah ziemlich cool aus und er stand, wie Bernd meinte auf großen Füßen. Das scheint für Männer sehr sehr wichtig zu sein. Mir hingegen war es völlig wumpe, wie ein Wohnmobil von außen aussah. Innen musste es mir gefallen. Der Clou sah aber toll von innen aus und wir wollten jetzt auch so einen. Nach einigem Suchen, fanden wir auch einen und wir fuhren zur Besichtigung. Von außen sah er ja klasse aus, aber von Innen kam er für mich überhaupt nicht in Frage. In so einem Ding würde ich mich nie zuhause fühlen, egal was er von außen hermachte. Die Suche ging weiter und zum Schluß, waren wieder bei Concorde gelandet. Ich fand einen, der mir von innen gefiel und er war 9,10m, also würde er Bernd auch gefallen.Denn sein Motto war, je größer, desto besser. Wir fuhren nach Aachen, um ihn uns anzusehen. Von außen, mochte Bernd ihn gar nicht. Mir war, wie gesagt, außen völlig egal. Von innen sah er einfach klasse aus. Blaues Leder, eine weiße Küche, ein richtiges Klo und sogar eine Waschmaschine mit integriertem Trockner. Ein wahnsinns Raumgefühl und auf einmal war es uns völlig egal, dass es ein integrierter war, der hinten das Schlafzimmer hatte. Es war genau so einer, den wir nie haben wollten. Das gute Stück war 13 Jahre alt, top gepflegt und sollte 625000 Euro kosten. Das war mehr als wir geplant hatten, aber egal. Wir wollten es unbedingt. Kaum zuhause, rief ich den Besitzer an um ihm mitzuteilen, dass wir es gerne kaufen würden, uns der Preis aber viel zu hoch war und ob wir uns nicht auf 55000 einigen konnten. Konnten wir nicht. Sein Angebot waren dann 60000. Meins 56000. Seins 58000 und nachdem ich noch etwas gebettelt hatte, bekamen wir es für unglaubliche 565000 Euro, inclusive Fahrradgepäckträger und Vorzelt. Letzteres liegt jetzt bei uns in der Garage und gammelt vor sich hin. Wir wissen jetzt schon, dass wir es nie aufbauen werden, weil es mindestens 20 Kg Gestänge hat, somit zu kompliziert und auch zu schwer für uns ist. Außerdem brauchen wir den Platz in der Garage für Bernd´s Musikequickment. Jetzt mussten wir zügig unseren ersten Concorde verkaufen, denn sonst konnten wir den neuen nicht bezahlen können. Es war November, keine gute Zeit, für den Verkauf eines Wohnmobils. Wir leisteten erst einmal eine Anzahlung über 3000 Euro für unser neues und setzen dann den alten bei mobile.de rein. Es dauerte 8 Wochen bis wir es mit 300 Euro Gewinn an einen wirklich total misstrauischem, komplizierten und anstrengenden Rentner verkaufen konnten. Der Typ hat uns echt Nerven gekostet und wir waren drauf und dran, ihm zu sagen, wir wollen ihn als Käufer nicht und er soll andere Leute auf den Sack gehen. Am Ende waren wir aber alle 3 happy und auch seine Frau rief uns an, um uns zu sagen, dass sie froh wäre, dass ihr Mann endlich fündig geworden ist und nun wieder eine Aufgabe hatte. Er war insgesamt 11000 Km gefahren und hatte Unmengen von Mobilen besichtigt, konnte sich aber nie entschließen. Jetzt hat er eins. Ich weiß zwar nicht, wie er und besonders seine Frau,sie hatte 2 künstliche Hüftgelenke, in den Alkoven kommen wollten, aber das ist ja auch nicht mein Problem. Wir waren es jedenfalls los und konnten dann im Januar unser neues Wohnmobil abholen. Wir fuhren mit dem Zug nach Aachen und der Vorbesitzer wies uns mehrere Stunden in das neue Wohnmobil ein. Ich sollte alles mitschreiben, aber es war dermaßen kalt, dass nicht mal mehr der Kugelschreiber funktioniert und ich dann, die glorreiche Idee, hatte, Bernd solle alles mit dem Handy filmen. Was er auch tat. In der Zwischenzeit schickte uns meine Mutter 3 Nachrichten in denen sie uns mitteilte, nur ja nicht zu fahren, weil es überall spiegelglatt war. Bernd traute sich bei diesen Witterungsverhältnissen auch nicht zu, ein ihm völlig fremdes, riesengroßes Fahrzeug heil nach Hause zu bekommen und so war es eine wirklich, sehr gute Idee, von mir gewesen, vorsichtshalber ein Oberbett von zuhause mitzuschleppen. Ja, ich bin schon sehr intelligent, oder?;-) So verbrachten wir dann, früher als erwartet, unsere erste Nacht im neuen Wohnmobil und waren schwer begeistert. Am nächsten Tag, fuhr uns Bernd, dann sicher und ohne nennenswerte Zwischenfälle zurück.Er hatte meine tiefste Bewunderung, Zuhause erwartete uns dann schon unser Nachbar Willi,der Bernd half, dass Wohnmobil auf der Rasengitterspur einzuparken. Gut das wir Willi hatten, denn im Einweisen bin ich so etwas von schlecht. Wie soll das bloß werden,wenn wir unterwegs waren?? Wir konnten doch Willi nicht mitnehmen.Kommt Zeit kommt Rat.

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Mietersuche zweiter Versuch, Krankenkasse und Geldanlage

Nachdem unsere ersten Fastmieter abgesprungen waren, mussten neue her und so gab ich, bei einer Immobilienuntergruppe von Facebook, ein neues Inserat auf. Keine 5 Minuten später, klingelte auch schon das Telefon und so ging es den ganzen Tag weiter. Sage und schreibe 22 Interessenten bewarben sich um unser Haus und am Folgetag war schon die erste Wohnungsbesichtigung. Ein sehr sympathisches junges Pärchen, beide geschieden und mit insgesamt 3 Kindern. Sie wohnten noch getrennt und suchten händeringend, ein gemeinsames Häuschen. Sie wollten unbedingt einen 3 Jahresvertrag, was uns sehr entgegenkam und flehten und bettelten, dass wir doch bitte sie nehmen sollten. Mir war es sehr recht, denn sie wollten unsere Garderobe und Wohnzimmerregale übernehmen und ich hatte auch echt keinen Bock, auf 22 weitere Besichtigungen. So sagten wir ihnen zu. Der einzige Nachteil, für Bernd war war, dass sie unbedingt, schon am 15.März, einziehen wollten, wir aber noch bis zum 1.Juli arbeiten mussten.Ich sah darin nun überhaupt gar kein Problem. Ziehen wir halt schon vorher in unser Wohnmobil. Mir konnte es gar nicht schnell genug gehen. Dann hätten wir weniger Stromkosten und Gaskosten und würden uns die Grundsteuer und auch die Wasserkosten komplett sparen. Vor allen Dingen aber, musstte ich dann den Garten nicht mehr frühlingsfertig machen.Bernd flippte fast aus, als ich mit meinen Argumenten kam. Er wäre Geschäftsführer und kein Penner und überhaupt, wie sollte er es seinen Mitarbeiter erklären, dass wir in einem Wohnmobil lebten? Die wussten bis dato immer noch nichts von unserem geplanten Ausstieg. Lediglich sein Gesellschafter war involviert, bat aber noch um Stillschweigen, um keine Unruhe im Betrieb aufkommen zu lassen. Mein Gegenargument lautete, dass sie ja nicht zu wissen bräuchten, denn schließlich besuchte uns von denen eh nie einer. Bernd war aber der Meinung, so etwas kommt immer raus und er wollte nicht wie ein Penner leben. Hallo!!!!!! Tickte der nicht mehr richtig??? Wir hatten ein so tolles Wohnmobil, ein anderes mittlerweile. Wie es dazu kam erzähle ich euch im nächsten Beitrag und Bernd verglich uns mit Pennern. Der hatte sie ja nicht mehr alle. Diesmal setzte ich mich durch und wir gaben den zukünftigen Mietern die Zusage, und gingen auf all ihre Wünsche ein. Das hatte zur Folge, dass sie in den kommenden 2 Wochen fast täglich, bei uns auf der Matte standen und alles ausmaßen und sich gedanklich schon einrichteten. 3 Wochen nach der Zusage, unterschrieben sie den 3 jährigen Mietvertrag, den sie ja unbedingt haben wollten. Die junge Frau, hatte inzwischen einen Nachmieter,für ihre Wohnung gefunden und zog nun, mit ihrer 6 jährigen Tochter zu ihrem Freund, in die, für 5 Leute, viel zu kleine Wohnung. Und wir fingen an, unseren gesamten Hausstand, bei ebay zu verscheuern. Schließlich hatten wir nur noch 8 Wochen , bis wir aus unserem Haus raus mussten und die Zeit rannte.Nach 2 Wochen hatten wir kein Bett und auch keinen Kleiderschrank mehr.Diverse Schränke, unser Lowboard und eine Kommode, waren auch schnell verkauft und bei uns sah es aus wie bei Hempels unter dem Sofa. Denn alles, was ehemals in den Schränken war, flog nun im ganzem Haus rum. An Ordnung war nicht mehr zu denken und es wurde recht unwohnlich bei uns. Deshalb kam uns unser, schon seit Monaten gebuchter und redlich verdienter Urlaub, nach Teneriffa, gerade recht. Wir ließen also erst einmal alles hinter uns und flogen voller Vorfreude und mit den Gefühl, alles im Griff zu haben, los. Als Bernd, nach der Landung sein Handy wieder aktivierte, hatten wir eine Nachricht von unseren Mietern, mit der Bitte, sie doch einmal anzurufen. Wir sahen uns an, und dachten beide: Ach du Scheiße, die springen bestimmt ab. Und so war es dann auch. Das 2 wöchentliche zusammen leben der Beiden, hatte die Beziehung nicht verkraftet und sie hatten sich getrennt. Na, toll!!! Die zweiten Mieter weg und wir standen wieder ganz am Anfang, nur dieses Mal ohne Möbel. Ich hatte so etwas von die Schnauze voll, aber nützte ja nichts. Im Hotel angekommen, schrieb ich als erstes, wieder bei Facebook Immobilien. HAUS ZU VERKAUFEN!!!!!! Ich wollte keine Mieter mehr und Bernd auch nicht. 20 Minuten später kam eine SMS von Thomas und Anne. Ein nettes Paar, mit zwei ganz süßen Kindern,bei denen ich jeden Donnerstag putzte. Deren Cousine und ihr Mann, suchten schon so lange ein Haus und wollten nun unseres. Sie besichtigten das Haus, als wir wieder zuhause waren. 2 Wochen später wurde der Vertrag beim Notar unterschrieben. Sehr zu Bernd´s Freude, wollten die beiden, erst zum 1.Mai einziehen und wir durften noch etwas, in unserem total ungemütlichem Haus ,verweilen. Na super. Das Gute war allerdings, dass wir noch bis Juli, also der Tag unserer Abreise ,in unserem Wohnmobil, noch neben unserem Haus stehen  bleiben durften.Dafür hatten wir, bezüglich Hausverkaufspreis mit uns handeln lassen. Das war schon einmal eine Sorge weniger. Es blieb aber noch genug zu tun. Ich hatte den Auftrag, mich bei der Krankenkasse zu informieren, wie hoch denn unser Beitrag wäre, welchen ich auch gewissenhaft ausführte. Monatlich waren wir zusammen, mit round about, 200 Euro dabei. Das war weniger als wir dachten. Dann rief ich beim Arbeitsamt an. Zwar hat man keinen Arbeitslosengeldanspruch, wenn man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, aber trotzdem sollte man sich auf jeden Fall arbeitslos melden, da man sich somit 4 Jahre seinen Anspruch sichert. Wer weiß denn jetzt schon, ob wir es  auch wirklich, über 4 Jahre, auf so engem Raum, miteinander aushalten, und ob uns das Vagabundenleben tatsächlich gefällt. So steht man auf der sicheren Seite und Bernd hatte schließlich 35 Jahre in die Arbeitslosengeldkasse eingezahlt und auch nicht gerade wenig. Ich bekam sowieso nichts. Dann brauchten wir noch ein neues Konto und zwar ohne Kontoführungsgebühren und mit möglichst kostenlosen Bargeld Abhebungen im Ausland. Wir tendieren zur IKB Bank. Als nächstes die Überlegung unserer zukünftigen Meldeadresse, denn ohne Meldeadresse in Deutschland, keine Krankenkasse. Meine Eltern erklärten sich bereit, uns provisorisch aufzunehmen und auch, sich um unsere Post zu kümmern. Dann brauchten wir unbedingt einen günstigen Handyvertrag und Internet. Darum will sich mein Sohn, er arbeitet bei der Telekom, kümmern. Nächste Frage, wo legen wir unser Geld vom Hausverkauf an?? Wir stecken ja gerade in so einer beschissenen Niedrigzinsphase. Meine Tendenz ging zu einem Auszahlplan, bei dem man 1,4 Prozent bekommt.Nicht gerade rosig, aber nur durch Weltsparen zu toppen. Unsere hart verdiente Kohle ins Ausland zu transferieren, machte uns aber kein gutes Gefühl und so werden wir dies, auf keinen Fall tun. Dann gab es da noch meinen Bruder, er heisst auch Bernd, wie auch mein EX-Mann und mein Mann. Ich hätte mir den Namen ruhig tätowieren lassen können. Mit seinem einzigartigem, sehr gut laufenden und tollen Schokoladenhotel Voss in Westerstede,welches er von meinen Eltern vor über 20 Jahren übernommen hatte und mit meiner Schwägerin Tanja betrieb, konnte er eigentlich immer Geld gebrauchen. Denn er baute ständig um und an, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ich bot ihm unser Geld für 2 Prozent an. Sein Kommentar: das ist ja Wucher und ich benötige im Moment auch nicht. Beim nächsten Anruf bot ich ihm 1,85 Prozent an. Das selbe Resultat. Beim letzten Telefon, bei 1,7 Prozent hat er dann zugeschlagen und wir wissen unser Geld in den allerbesten Händen. Hoffentlich bleibt er weiterhin gesund und munter;-)

Womo

Unser erstes Wohnmobil

Wohnmobil Concode Charisma mit Alkoven

    Wohnmobil Concorde Charisma mit Alkoven

Wir hatten ja schon immer vor, mit einem Wohnmobil quer durch Europa zu fahren und wir hatten alles mindestens 1000 mal durchgerechnet,  um immer wieder zu dem selben Ergebnis zu kommen. Vor dem Jahr 2020 unmöglich zu schaffen, trotz der ganzen Knausereien. Einfach frustrierend. Wer weiß denn, ob man so lange lebt und als wir dann im November 2015 einen tollen Urlaub auf Teneriffa hatten, und gar nicht wieder nach Hause wollten, fragte Bernd mich, ob es nicht doch irgendwie machbar wäre, unser Ziel eher zu erreichen . Ich überlegte hin und her und dann hatte ich die Lösung. Wir könnten schon im Sommer 2017 losfahren, wenn wir unser Haus vermieten und so Einnahmen hätten, anstatt Kosten.(Gärtner, jemanden bezahlen, der sich um die Post kümmert, Heizkosten, Grundsteuer, usw). Auf diese Idee sind wir vorher überhaupt nicht gekommen, aber als diese erst einmal in unseren Köpfen war, waren wir Feuer und Flamme und Bernd fing sofort an zu planen. Als erstes ,gleich nach unserem Urlaub, ein Gespräch mit seinem Gesellschafter, ob es evtuell möglich wäre, halbtags zu arbeiten? Sprich 3 Monate arbeiten, 3 Monate rumreisen usw, denn dann könnten wir unser Haus doch behalten. Bernd bekam nämlich nun doch Fracksausen, bei der Vorstellung, gar kein zuhause mehr zu haben .Natürlich war es nicht möglich. Nun denn ,dann eben vermieten. Eine kleine Andeutung bei Facebook gemacht und schon hatten wir Mieter, die sogar möbeliert mieten wollten. Klasse, lief wie am Schnürchen. Dann mußte unbedingt ein Wohnmobil her.  Es war jetzt schließlich schon Mitte Dezember und wir hatten jetzt „nur noch“ knapp 19 Monate Zeit. Bernd verfiel schon in Panik und in jeder freien Minute sahen wir uns im Internet, auf allen erdenklichen Portalen Wohnmobile an. Ich fand es ja noch ein bißchen verfrüht, was das allein an Steuern und Versicherungen kosteten würde…..Und wahrscheinlich ist es dann in 19 Monaten kaputt….Oh Gott,Oh Gott und dann kommen wir wahrscheinlich nie weg. All meine Einwände ignorierend hat Bernd sich dann aber durchgesetzt.Er müsse schließlich das Fahrzeug kennen lernen,sich mit der Technik beschäftigen, lernen wie man das Klo entleert, Wasser auffüllt usw. Nun gut, er hatte mich zwar nicht überzeugt, aber ich merkte, dass er sich bei dieser Entscheidung nicht dreinreden ließ und so suchte ich mit ihm gemeinsam. Es sollte auf jeden Fall ein Wohnmobil mit Alkoven sein, denn in einem Auto zu wohnen kam für uns überhaupt nicht in Frage, da waren wir uns einig. Am allerliebsten ein Ami und den möglichst mit Slideout. Amis gab es aber nicht viele und wenn, hatten sie null Zuladung, in den wenigsten Fällen eine Garage und waren meist auch nicht winterfest.Und dann der Spritverbrauch, ganz zu Schweigen von den Kosten der Ersatzteilbeschaffungen. Wir machten endlose Vorteil/Nachteil Listen und so wie wir es auch drehten und wendeten,der Ami verlor immer und zwar haushoch. Wir mussten das Gefühl jetzt einmal ausschalten und den Verstand ein, was uns wirklich sehr sehr schwer viel. Als wir uns dann aber endlich einig waren, sind wir sehr schnell bei Concorde gelandet. Ich wollte unbedingt eine Hecksitzgruppe und kein Bett hinten, weil ich früher als Kind, einmal mit meinen Eltern und Geschwistern, in genau so einem Wohnmobil meine Ferien verbracht hatte. Außerdem war mir klar, dass das Wohnmobil mit Hecksitzgruppe, geräumiger sein würde und das war wichtig für Bernd. Denn der wollte unbedingt ein großes. Ich wollte lieber ein kleines, damit wir auch mal einen Parkplatz finden und durch die engen Gassen in Spanien und Italien kommen. Gekauft haben wir uns letztendlich einen supergepflegten, 14 Jahre alten und 7,66 m langen Concorde Charisma, natürlich mit Alkoven. Das gute Stück kostete knapp 37000 Euro, und bei mir war es Liebe auf den ersten Blick. Wir kauften ihn Mitte Januar und natürlich brauchten wir laut Bernd, eine Unterstellmöglichkeit und natürlich war ich anderer Meinung. Ich meine, wir wollten aussteigen und das Wohnmobil, würde dann auch immer draußen stehen. Und dann die Kosten!!! Und außerdem wollte ich mein WOMO bei mir haben und nicht in irgendeiner Scheune, weit weg, aber Bernd ließ nicht mit sich reden. Ich gab mich geschlagen, in der Hoffnung, dass wir keine finden würden. Es gestaltete sich auch wirklich schwierig, denn unser Wohnmobil war doch recht groß, aber nach 3 Wochen hatten wir dann eine gefunden, bei einer total unfreundlichen Witwe, die uns gleich sagte, dass wir keinen Schlüssel für die Scheune bekämen, weil bei ihr schon einmal eingebrochen worden sei. Mir erschloss sich diese Logik zwar nicht, aber sie war der Boss und hatte das Sagen. Wir brachten unser Wohnmobil also dorthin und bezahlten brav die 40 Euro Monatsmiete. 2 Wochen später wollten wir dann mit unserem Wohnmobil nach Westerstede fahren, um es meinen Eltern und meinem Bruder zu präsentieren. Wir riefen also bei der Witwe an und sagten ,dass wir es am Freitag abholen würden. Ihr war es überhaupt nicht recht, mußte sie doch, ihren wirklich gewaltigen Hintern aus dem Sessel schwingen und uns das Tor aufschließen und als ob das nicht schon genug wäre, wollten wir es dann Sonntag Abend wieder abgeben. Das ging schon mal gar nicht, weil sie Besuch hatte und keine 2 Minuten Zeit erübrigen konnte, uns aufzuschließen. Frühestens Montag Nachmittag, aber auf keinen Fall später als 17 Uhr, blaffte sie uns an. Das war für uns etwas schwierig, weil Bernd meistens nicht vor 19 Uhr Feierabend hat und ich mir noch nicht zutraute, das Ding alleine in der Scheune zu parken und ich musste dann ja auch zurück, hätte aber kein Auto dort. Irgendwie bekamen wir es aber hin. Uns hatte nun das Reisefieber gepackt und am nächsten Wochenende, wollten wir wieder eine kleine Tour machen. Bernd fragte mich vorsichtig, ob ich nicht bei der Witwe mit dem dicken Hintern anrufen könnte, er hatte irgendwie echt Schiß vor der, auch wenn er es so direkt nicht zugab. Also rief ich sie an und sie fragte völlig entnervt, ob das wirklich sein müsste? Ja,muss sein, erwiderte ich und legte auf. Als wir dann am Freitag dort ankamen, thronte sie schon in der aufgeschlossenen Scheune, auf ihrem Trecker. Das Gesicht sprach Bände. Ich grüßte besonders freundlich und strahlte sie an, es kam aber überhaupt keine Resonanz. Ich fragte dann, ob sie uns nicht doch einen Schlüssel aushändigen könnte, was sie mit einem :Kommt überhaupt nicht in Frage, hier würden schließlich Traktoren von imensem Wert stehen. Ich sagte dann nur noch zu ihr, dass wir nicht scharf darauf sind einen Trecker zu klauen, schließlich hätten wir ja auch schon keinen Platz für unser geliebtes Wohnmobil. Daraufhin guckte sie, wenn es überhaupt noch möglich war, noch verkniffener. Bernd langte es jetzt und er sagte zu ihr, dass wir ihre Dienste, mitsamt der Scheune, nun nicht mehr in Anspruch nehmen würden. So stand also unser WOMO, wieder neben unserem Haus, ganz in meiner Nähe, so wie ich es von Anfang an wollte:-). Nur leider hatten wir jetzt keinen Parkplatz mehr, für unser Auto.Bernd hatte dann, die überaus glorreiche Idee, ein Stück unseres Vorgartens zu opfern und dort eine Rasengitterspur legen zu lassen, weil er selbst aber immer viel zu wenig Zeit hat, konnte er es aber leider nicht selber machen. Unsere zukünftigen Mieter waren Feuer und Flamme. Es war ein junges Pärchen und der junge Mann, versprach es sofort , mit seinen zahllosen Kumpels zu erledigen. Er wollte nicht einmal Geld, wir sollten nur einen Grillabend organisieren und Bernd auf der Gitarre klimpern. Das sofort, dauerte dann 2 Monate. Und von seinen ganzen Kumpels, hatte auch keiner so wirklich Bock. So hatte er am Ende nur einen Mithelfer den er in irgendeiner Kneipe kennengelernt hatte. Als erstes gruben die beiden die Pflanzen aus, das gestaltete sich schon als unglaublich schwierig und dauerte 2 Tage. Wohlgemerkt,wir sprechen hier von einer Fläche von ca. 2 mal 2 Metern.Der Rest war Rasen. Laut seinen Reden, hatten alle Pflanzen mindestens 4 Meter lange Wurzeln. Am dritten Arbeitstag der beiden , kam ich gegen 17 Uhr vom Putzen und dachte mich trifft der Schlag.Zum Glück waren unsere Nachbarn von gegenüber im Urlaub.Auf deren wirklich großen Parkplatz vor ihrem Haus, hatten die beiden, einen Riesenhänger abgestellt, der 7 Tonnen fassen konnte… Ich hatte echt Angst, dass die Hofeinfahrt ruiniert wäre, schließlich wiegt so ein Teil ja auch nicht gerade wenig. Zusätzlich hatten sie noch einen Schaufelbagger besorgt. Die beiden hatten auf einer Länge von 8 Metern, ein 1,5 Meter tiefes Loch ausgebaggert. Auf meine Frage, ob sie vorhätten eine Tiefgarage zu bauen, bekam ich nur zu hören, dass das so sein müsste und Frauen davon eh keine Ahnung hätten.Ich besorgte dann mal wieder Pizzen und kochte Kaffee, damit die beiden Helden, wieder zu Kräften kamen. Den ausgebaggerten Mutterboden, hatten sie schon zum Wertstoffhof gefahren. Als Bernd um ca. 19 Uhr 30 von der Arbeit kam, war er vollkommen fassungslos. Sein Blick wanderte immer wieder ungläubig von diesem tiefen, irrsinnig langen, und vor allen Dingen tiefenLoch, und dem gewaltigen Fuhrpark hin und her. Unser anderer Nachbar Willi kam mit lautem Gelächter auf ihn zu und gesellte sich zu ihm. Er hatte sich den Ganzen Tag köstlich amüsiert und konnte vor Lachen kaum sprechen. Er hatte die  ganze Aktion gefilmt, so wie auch etliche andere Nachbarn,  und fotografiert und er gluckste nur unentwegt:“ Und das alles wegen einer Rasengitterspur,“ bevor er wieder losprustete. Am nächsten Tag wurde ein Großteil des Mutterbodens wieder vom Wertstoffhof abgeholt, weil der junge Mann sich, wie er recht kleinlaut zugab, verrechnet hatte.Nach 5 Tagen, war dann das Werk vollbracht, wir machten den versprochenen Grillabend, zahlten den freiwilligen Helfer aus und erfuhren, das der Ehrenamtliche nun doch auch Geld haben wollte, weil es ja soooo viel Arbeit war. Er bekam sein Geld, aber kein Gitarrengeklimper. Bernd hatte die Schnautze voll. 2 Monate später rief er etwas verlegen an und berichtete, dass er noch einmal eine Ausbildung und zwar zum Landwirt machen wollte, und sich das Haus,  nun leider nicht mehr leisten könnte. Mann waren wir geladen.

Concorde Charisma mit Hecksitzgruppe
Concorde Charisma mit Hecksitzgruppe
Norddeutschland, Womo

Wir sind noch zuhause

unser Hund
halbgepackte Garage vom Wohnmobil
halbgepckte Garage vom Wohnmobil
… unser geliebtes Wohnzimmer … nun fast komplett ausgeräumt und alles verkauft 🙁

Ja,leider ist es erst Februar und wir hocken in unserem,mittlerweise total ungemütlichem Haus.Wir haben fast keine Möbel mehr,alles bei ebay verscheuert.Eins ist schonmal klar, sollten wir noch einmal seßhaft werden,werde ich auch alles bei ebay kaufen.Ist wirklich ein Witz, wie wenig man für ehemals teure Möbel usw bekommt,aber was soll´s, wir können ja nicht alles mitnehmen und so kommen jeden Tag völlig fremde Menschen und räumen uns die Bude leer.

Ein paar Kartons mit sehr wichtigen Inhalten dürfen wir bei meinen Eltern und Bernd´s Bruder auf dem Boden lagern.Ich habe 2 Kartons und Bernd ca 22. Er kann sich auch jetzt noch nicht von seinem ersten Schulranzen trennen und ich kann nicht mehr zählen,wie oft ich schon den Satz gehört habe: Ich schmeiß mein halbes Leben weg. Ein bißchen hat er etwas von einem Messi, aber das hört er nicht so gerne. Er ist also jedes Wochenende damit beschäftigt, seine Sachen zu packen und fragt öfter, sehr erstaunt, hast du denn gar nichts? Worauf ich jedesmal erwider: Ich bin fertig. Ich habe nur 2 Kartons, einen mit Fotos und einen mit Kontoauszügen, weil ich irgendwo gelesen habe, dass man diese 10 Jahre aufbewahren muss.Ansonsten sind meine Klamotten schon im Wohnmobil, bereit durch Europa gefahren zu werden, was oft sehr unpraktisch ist, weil ich für jede frische Unterhose ins Wohnmobil gehen muss und das bei jedem Wetter. Mittlerweile habe ich einen Karton mit den notwendigsten Sachen wieder ins Haus geholt.Ich bin ja lernfähig.Bernd hat noch gar keine Sachen im Wohnmobil, dieses aber schon 2 mal komplett gepackt, um zu sehen, ob auch alles reingeht.Könnte eng werden;-)