Womo

Endlich mal wieder Fete!

Dennis aus der Türkei, der hier mit seiner Freundin in einem der Gästehäuser von Sarah wohnt und E- Gitarre spielt, wollte mit Bernd eine kleine Session machen, sozusagen zum Abschied, denn die beiden ziehen in 2 Tagen aus, weil sie hier in der Gegend eine Mietswohnung gefunden haben. Sarah, die sowieso vorhatte einen Abschiedsabend zu machen, weil sie sich für 4 Wochen mit den Kindern ein Haus in El Palmar am Strand gemietet hatte, kam dann auf die Idee, dass Dennis und Bernd unten bei ihr im riesigen Wintergarten spielen sollten und die anderen Camper die hier stehen ,dazukommen. Jeder sollte etwas zum Essen mitbringen. Da ich schon am Morgen , in Sarahs Haus, auf die Kinder aufgepasst hatte, während Sarah ihr Leihauto wegbrachte (ihres war mal wieder kaputt), nutzte ich dort die Gunst der Stunde und kochte schon mal etwas. Das ging dort natürlich viel viel besser als im Wohnmobil. Ich machte eine Partysuppe mit Gehacktem und im Backofen Hähnchenkeulen mit Kartoffel, Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Als alles fertig war, kam Sarah auch schon zurück und nun ging es richtig an die Arbeit. Sarah hatte nämlich, für die kommende Woche nicht nur ihre 4 Apartements vermietet, sondern auch ihr Haus. Hier in El Soto, sollte nämlich, wie jedes Jahr das große Pferdeevent, mit ein paar Tausend Besuchern aus der ganzen Welt, stattfinden und Sarah hatte sich in den Kopf gesetzt, dass das Haus und der Wintergarten vorher gestrichen werden müsse. Außerdem mussten alle Sarahs Sachen ausgeräumt werden. Die Sachen, die Sarah nicht mitnahm nach El Palmar, verschwanden in der Garage oder auf dem Müllberg, der sich langsam ansammelte. Gaja, die vor einem dreiviertel Jahr hier gestrandet ist und im Mobilheim, im hinteren Teil in Sahrahs Garten wohnt und Sarah seitdem tatkräftig unterstützt, fing an, das Haus zu streichen. Bernd den Wintergarten, während ich diesen saubermachte. Sarah hatte schon alle Schränke ausgeräumt und diese galt es nun auszuwischen. Mit dem Feudel reinigte ich die Holzbalken an der Decke, schleppte jede Menge Utensilien, die hier nichts verloren hatten, in die sich füllende Garage und als dieses vollbracht war, putzte ich die unzähligen Fenster (meine Lieblingsbeschäftigung) im Wintergarten und danach im Haus. Das dauerte insgesammt 6 Stunden. Danach machte ich Feierabend. Bernd der mittlerweile auch fertig mit streichen war, kam mit mir zum Wohnmobil. Es war noch Zeit für eine Party Scrabble, bevor wir duschten.Danach baute Bernd seine Musikanlage auf und dann war es auch schon 19 Uhr 30. Die Camper, mit denen wir hier mittlerweile 3 Wochen , wie in einem Cocon, lebten, kamen nach und nach und alle stellten ihre gebratenen– und gebackenen Köstlichkeiten auf den großen Tisch. Unsere Angst vor einer Coronainfektion hielt sich sehr in Grenzen, denn keiner hatte, außer zum Einkaufen unser Camp verlassen. Niemand hatte auch nur den Ansatz einer Erkältung. Trotzdem hielten wir Abstand. Man weiß ja nie. Der Abend war spitze!!!! Das Essen grandios und die Musik weltklasse. Jeder tanzte vor seinem Platz auf der Stelle und wir lachten und jubelten. 2 der Holländerinnen konnten ebenfalls Gitarre spielen und singen und bereitwillig überließ Bernd ihnen seine. Besonders die eine hatte eine zutiefst zu Herzen gehende Stimme und alle lauschten gebannt. Wir hatten richtig Gänsehaut. Ach war das alles schön. Es wurde allen deutlich, wie sehr wir soetwas vermisst haben. Mal wieder unbeschwert feiern und nicht ständig an Corona denken. Klar, war es trotzdem present, aber da das Risiko einer Infektion nach unserer Einschätzung bei null lag, wir aber trotzdem 2 Meter Abstand bewahrten, fühlten wir uns sicher und genossen den Abend in vollen Zügen.

Diesen Bericht hatte ich vergessen zu veröffentlichen. Passiert war das alles schon im Januar!

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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