Womo

Pulpi 25-04-2019 bis 17.05.2019

Guten Morgen alle zusammen!

Auch ich bin wach und mache erst einmal dieses „Guten-Morgen-Foto“ aus unserem Schlafzimmer … so kann man den Tag beginnen.

Wir haben uns noch keinen Schritt weiterbewegt und beschlossen hier solange zu stehen, wie es irgendwie geht. Das hat 2 Gründe.

1) The never ending story mit unserer Scheibe.

2) Dies ist einfach der schönste Platz auf Gottes Erden

Außerdem haben wir hier sehr nette Leute um uns herum und fühlen uns sauwohl. Ich lasse mal die letzten Tage Reue passieren.

26.04.2019

Das Wetter war der absolute Traum und wir marschierten etwas durch diese sagenhafte und wunderbare Umgebung.

Hinter jeder Biegung gab es einen neuen Strand, einer schöner als der andere.

Das Meer war so ruhig, dass wir beschlossen, morgen endlich einmal unser Kajak zu benutzen. Am ersten Strand gab es 2 Strandbars und auf dem Rückweg kehrten wir in einer ein und tranken etwas.

Wir hatten einen guten Blick zum Strand und beobachteten einen Deckenverkäufer, der erfolglos versuchte seine Ware an den Mann zu bringen. Besonders viel los war am Strand nicht, man hatte eher den Eindruck, dass fast ausnahmslos Wohnmobilisten diesen Strandabschnitt belagerten.
Nach geraumer Zeit legte sich der Deckenverkäufer zum Ausruhen unter den einzigen Baum hier weit und breit und schlief ein. Dieser Baum stand direkt unterhalb unseres Platzes und spendete etwas Schatten an diesem heißen Tag. Als wir ausgetrunken hatten und uns auf den Rückweg begaben, weckten wir den Mann und schenkten ihm ein paar Euro. Der hat sich mächtig gefreut und hatte wahrscheinlich das Gefühl im Schlaf Geld zu verdienen.
Ich wollte mich dann noch auf das Dixiklo begeben, welches neben dem Lokal auf dem Parkplatz stand, überlegte es mir nach einem Blick auf dieses aber blitzschnell anders, als auf einmal eine Frau in Motorradkluft auf uns zukam und fragte, ob wir die Womo- Cowboys wären. Wir bejahten dies und sie erzählte uns, dass sie und ihr Freund längere Zeit in Chipiona in der WoMo-WG gestanden hatten. Von dieser WG kam seinerzeit über Facebook der Tipp mit der Werkstatt, in der wir unseren Unterbodenschutz haben machen lassen. Ihr Freund kannte unseren Block und hatte uns erkannt. Nun gab es viel zu erzählen. Die beiden, sie heißen Peter und Dagmar, lebten ebenfalls seit Jahren im Womo, hatten sich aber nun, ganz in unserer Nähe etwas sesshaft gemacht. In den Bergen, ca. 7 Kilometer von unserem derzeitgen Standpunkt entfernt, hatten sie sich sehr günstig  ein Grundstück gemietet, dass Wohnmobil dort abgestellt und sind dabei ein kleines Teinihaus zu bauen. Mit ihren Motorrädern sind sie mobil genug, dass ihr Wohnmobil momentan nicht mehr bewegt werden muss. Schnell war abgemacht, dass sie uns am kommenden Montag besuchen wollten.

Zurück beim Saloon, sprang ich ins Wasser und schwamm 40 Minuten. Danach gab es für Bernd Hühnereintopf, wie auch in den kommenden 3 Tagen!! Ich genehmigte mir einen Salat. Nun wollten unsere Nachbarn, die allesammt supernett sind, etwas von Bernds Gesang (+ Gitarre) hören. Der ließ sich diesmal nicht lange bitten und spielte mal wieder wie ein junger Gott.  Zufälligerweise, konnten 4 Leute sogar Linedance und es wurde hinter unseren Mobilen im Gleichschritt getanzt. Ach ja, wir hatten viel Spass!!

Zur Zeit bin ich auch dabei „Mandoline“zu lernen/spielen. Anscheinend habe ich dabei sogar Spass!!

27.04.2019

Ich war erst gegen 6 Uhr morgens eingeschlafen und schlief dann tatsächlich bis halb 11. Um richtig wach zu werden, marschierte ich sogleich ins Wasser und schwamm erst einmal eine halbe Stunde. Bernd baute in der Zeit unser Boot auf und als ich aus dem Wasser kam, musste ich nur noch einige Sachen für unterwegs packen und die Kajaktour konnte beginnen.

Startbereit wartet unser Kajak auf die erste Mittelmeer-Palmen-Tour.

Das Meer war absolut ruhig und es war einmalig schön, die Umgebung mal vom Wasser aus zu sehen.

Unser Stellplatz vom Meer aus gesehen 🙂

Beim Paddeln sind Bernd und ich ein eingespieltes Team und wir kamen schnell voran. Nach gut einer Stunde paddelten wir einen Traumstrand an, zogen unser Boot an Land und legten uns auf unsere Alumatten.

In den Sandsteinfelsen sind noch ehemalige Höhlen zu erkennen. Das gesamte Gebilde auf dem Foto erinnert mich an … na, einen brachliegenden Hubschrauber … ohne Rotorblätter, oder?

Natürlich schwammen wir auch noch, was herrlich erfrischend war. Nach einer weiteren Stunde paddelten wir zurück.

Astralkörper auf Storchenbeinen … bereit fürs Rückpaddeln zum Stellplatz

Es war einfach nur herrlich und gleich am nächsten Tag wollten wir die andere Seite abpaddeln.

28.04.2019

Daraus wurde nichts, denn heute war entschieden mehr Wellengang. Zum Schwimmen aber war es herrlich und nachdem wir einen faulen Tag vor dem Saloon verbracht hatten, ging ich um 14 Uhr ins Wasser und schwamm tatsächlich 75 Minuten. (WOW, oder?) Das Wasser war mit mittlerweile 19 Grad noch immer nicht besonders warm und ich war komplett durchgekühlt, als ich mir erlaubte aufzuhören. Nun stellten wir unsere Campingmöbel, die bisher vorm Mobil gestanden hatten, auf die andere Seite, denn dort war es absolut windstill und die Wärme staute sich angenehm. Trotzdem dauerte es bestimmt eine Stunde bis mir wieder warm wurde. In der Zeit scrabbleten wir mal wieder und spielten dann noch Prominentenraten. Anschließend telefonierte ich noch mit meiner Schwester, die mittlerweile schon 14 Kilo abgenommen hat. Super, Elke!!!!! Weiter so. Ich bekomme das einfach nicht gebacken und dann ist heute auch noch unsere Waage kaputt gegangen. Naja, das Thema „Wiegen“ ist laut Bernd noch nerviger, als das Thema mit der verflixten Scheibe.

29.04.2019  Kajak-Tour bei „rauher See“ oder „Bernd hat Schiss“

Heute gab es zwar Wellen, aber wie es aussah nur vorne am Strand. Klar, dass wir wieder Kajak fahren wollten. Aufgeblasen war es ja noch und so brauchten wir es nur die paar Meter zum Wasser tragen. Durch die Wellen, die am Strand brachen, war das Einsteigen gar nicht so einfach, aber wir sind ja Profis und schafften es, ohne umzukippen. Nun ging es los und wir merkten schon nach 70 Metern, dass es hier hinten auch nicht ruhiger war. Der Seegang war ganz ordentlich und Bernd, der ja, wie er selbst immer sagt, ängstlich erzogen ist, bekam natürlich richtig Schiss.

Und hier noch ein kleines Video:

Bootsfahrt bei Wellen

Das äußerte sich zuerst, indem er sich beschwerte, dass wir noch immer keine Schwimmwesten haben. Spätestens als dann unser Handy klingelte, welches immer dreifach gegen Wasser gesichert, im Bootsbug liegt und Bernd mir verbot ranzugehen, war mir klar, dass er Todesängste hatte. Ich wollte gerne noch um den nächsten Felsen paddeln, aber dazu war Bernd nicht zu bewegen. Es nütze auch nichts, dass ich ihm versicherte, sollten wir mit dem Boot umkippen, ich ihn retten würde. Ebensowenig, dass er sich zur Not noch immer am Boot festhalten könne. Ich erinnerte ihn daran, dass er schwimmen konnte, was er anscheinend komplett verdrängt hatte und dass er in gerade mal 50 Metern sogar wieder stehen könnte. Es war nichts zu machen und wir kehrten um. Nun, die Wellen im Rücken, war es viel angenehmer und Bernd fasste neuen Mut. Jetzt könnten wir doch noch versuchen, zu unserem Strand von gestern zu kommen, meinte er. Das überlegte er sich dann aber ganz schnell wieder anders, als wir um den ersten Felsen kamen. Ich wollte Bernd auch nicht länger leiden lassen und wir kehrten um. Bernd war mindestens ebenso glücklich als er an festen Boden unter den Füßen hatte, wie ich, wenn ich aus dem Flugzeug komme. Wir sind schon 2 so Schisser!!

Kaum waren wir zurück beim Mobil, kamen auf einmal 2 Motorräder angefahren und hielten direkt neben unserem Saloon. Ich grüßte höflich. Dann nahmen sie den Helm ab und ich erkannte Peter und Dagmar. Verflucht, war denn heute schon Montag???? Ich dachte Sonntag. Ich stürmte zu Bernd, in den Saloon und rief laut: Unser Besuch ist da!!! Bernd wusste zwar, dass heute Montag war, hatte dafür aber komplett vergessen, dass wir  Besuch erwarteten. Naja, wir freuten uns natürlich trotzdem und schnell wurden 2 weitere Stühle nach draußen gestellt und Getränke, Kekse und Schokolade serviert. Die beiden blieben gut 2 Stunden und da wir uns so angeregt und nett unterhalten hatten, noch lange nicht alles gesagt war, kommen sie uns demnächst noch einmal. Den Termin tragen wir dann zur Sicherheit ins Handy ein!

30.04.2019

Jetzt, wo ich hier sitze und nachschreibe, ist Bernd gerade aufgestanden. Seit neuestem kommt hier jeden Morgen ein Bäckerwagen vorgefahren und heute hat Bernd sich ein frischen Baguette gegönnt. Neidisch sehe ich ihm beim Essen zu, denn für mich gibt es mal wieder nichts. Heul!

Das Wetter ist fantastisch und mit 21 Grad angenehm warm. Leider sieht es wieder ein klein bißchen wellig aus. Vielleicht können wir trotzdem Boot fahren. Bernd will heute aber auch mit dem Rad nach Aguilas (ca. 10 km) fahren und einige Einkäufe erledigen.

Oh ja, die Palmen machen sich immer gut auf nem` Foto. Ob mit WoMo, Kajak oder hier meinem geliebten All-Terain-bike

Auf jeden Fall werde ich heute wieder ausgiebig schwimmen.
Ach ja und meine Lippen sind schon wieder fürchterlich kaputt!!!

So, liebe Leute, ich hoffe es geht euch allen super!! Bleibt gesund! Nos vemos!

03.05.2019

So Leute, da bin ich wieder und hier einige updates aus dem Paradies. Auf seiner Einkaufstour, vor 3 Tagen, nach Aguilas, was ca. 6 Kilometer von hier entfernt ist, ist Bernd noch einmal 6 Kilometer weitergefahren zu Decathlon. Wohlgemerkt, mit dem Fahrrad! Dort hat er sich eine neue Hose, einen Duschsack und einen neuen faltbaren Wasserkanister gekauft. Unser alter hatte mittlerweile soviele Risse, dass wir beim Wassertransport immer mindestens die Hälfte unterwegs verloren. Außerdem hat er sich eine Schwimmweste zugelegt.

Na, die Weste passt mir doch ausgezeichnet, oder ?

Mir hat er keine mitgebracht. Will der mich loswerden??? Er behauptet steif und fest, ich hätte gesagt, ich will keine. Daran kann ich mich aber nicht erinnern!!! (sie wollte wirklich nie eine und hat mich immer belächelt wegen meiner Ängste ohne Schwimmweste… schließlich kann ich mich auch nicht einfach aufs Wasser legen, ohne unterzugehen!)
In der Zeit, wo Bernd unterwegs war, machte ich als erstes Klarschiff im Saloon und anschließend schwamm ich tatsächlich 1,5 Stunden. Die Wellen waren beachtlich und es war wirklich anstrengend. Bei der Kulisse hier aber einfach nur toll. Anders als im Schwimmbad, vergeht die Zeit hier beim Schwimmen viel schneller, denn man zieht nicht nur seine langweiligen Bahnen, sondern schwimmt immer die Küste entlang, kann die Leute am Strand beobachten und sich an dem herrlichen Bergpanorama erfreuen.
(Ines schwimmt aber des öfteren soweit hinaus, dass ich a) ein Fernglas brauche um sie zu erkennen,  b) sie in der Entfernung wohl kaum die Leute am Strand beobachten kann  und c) auch manchmal Angst um sie habe … und dann müsste ich zum  Rettungsversuch ja auch da raus!) Außerdem muss man immer aufpassen, dass einen die Wellen nicht überspülen.
Als ich mich nach 90 Minuten ziemlich erschöpft aus dem Wasser quälte, war Bernd noch immer nicht zurück. Ich duschte mir erst einmal das Salz und den Sand vom Körper und setzte mich dann zum Aufwärmen und Haare trocknen nach draußen. Harald, unser 71 jähriger Nachbar fragte, ob Bernd noch immer nicht zurück sei. Er mache sich langsam Sorgen. Ich beruhigte ihn und sagte, dass Bernd ein grandioser Radfahrer sei und zur Navigation sein Handy mithätte, so dass er sich auch nicht verfahren konnte. Harald war beruhigt. Kurze Zeit später kam dann Bernd auch wieder. Da er ja bei Declathon war, hatte es eben entsprechend länger gedauert. Stolz zeigte er mir seine Schätze und ich machte ihn nun etwas zu essen. Heute gab es leckere Hamburger und weil ich solange geschwommen war, gönnte ich mir auch einen.

Am nächsten Tag machten wir erneut eine Bootstour und obwohl das Meer abermals nicht gerade ruhig war, war Bernd wesentlich entspannter, was natürlich an seiner Schwimmweste lag. Er bekam dann von mir den Auftrag, dass, wenn wir über Bord gehen, er sich  um das Boot kümmern sollte. Das war zuvor, neben Bernd retten, nämlich auch noch meine Aufgabe. Bernd versprach es. Wir ließen nun das Boot zu Wasser, kletterten rein und bekamen sogleich frontal eine Welle ab. Jetzt hatten wir mindestens 15 Liter Wasser im Boot, welches sich aber ausnahmslos hinten bei Bernd sammelte ( = Beweis, das ich schwerer als Ines bin und sie somit auf jeden Fall keine 90 kg wiegt … wie Ihr wisst, verrät sie mir ihr Gewicht ja niiiiiiiiemals 🙂  ) Unglücklich erzählte er mir, dass er mit dem Hintern nun im Wasser säße. Ich gab ihm eine Tupperdose, in der das Handy immer wasserdicht gelagert wird und mit dieser schöpfte er nun eine Ewigkeit das Boot wieder aus, während ich Kilometer um Kilometer (Ines vergiss nicht:  1 km = 1.000 m !) alleine paddelte. Ist natürlich Quatsch, aber 7 Minuten dauerte es bestimmt, bis das gröbste an Wasser wieder draußen war.
Wir paddelten über eine Stunde und es hat mächtig Spass gemacht. Wir wurden von den Wellen hochgetragen und mussten höllisch aufpassen, dass wir gerade dann, wenn eine große Welle kam, schnell zum richtigen Zeitpunkt das Ruder einsetzten, um das Boot vorne am Bug anzuheben, damit uns nicht wieder eine Welle überspült. Das klappte aber wirklich prima und man hatte das Gefühl, man säße in einer Schiffsschaukel.
Nach gut einer Stunde hatten wir ganz lahme Arme und paddelten zurück ans Land. Dort erholte ich mich eine viertel Stunde, um mich dann wieder in die Fluten zu stürzen und nocheinmal eine Stunde zu schwimmen. Das Wasser wird wirklich von Tag zu Tag wärmer und mir ist nun gar nicht mehr kalt. Als ich rauskam, überredete ich Bernd, doch mal sein Bodyboard einzusetzten, schließlich wollte er seinerzeit unbedingt eins haben und ein Neoprenanzug durfte ebenfalls nicht fehlen. Bernd ließ sich überreden und war ganz begeistert. Zwar nicht vom Bodyboarden, dass Board landete schon nach 5 Minuten wieder am Strand, da die Wellen dafür nunmehr zu klein waren, aber von seinem Neoprenanzug. Dieser hatte gleich zwei  Vorteile. Erstens, das Wasser kam ihm nicht mehr so kalt vor und zweitens, hatte er jetzt mehr Auftrieb, weil sich ja immer Luft in so einem Anzug befindet. Er konnte sich jetzt auf dem Rücken aufs Wasser legen und ohne, dass er sich bewegte, schwamm er oben und ging nicht unter. Das kann ich auch ohne Neoprenanzug!! Für Bernd aber eine ganz neue Erfahrung. Als er aus dem Wasser kam, durfte auch er duschen und ich machte mich in der Küche zu schaffen. Heute gab es Salat mit Fetakäse, Pilzen und dazu Hähnchenkeulen. Natürlich wurde anschließend gescrabblet.

Our english neighbours go with there motor-bicycle shopping?! Oh, can you see also a dog in the picture? 🙂
„Heidi“… dass ist der süsse Hund, will wohl nicht so richtig mit unserer Nachbarin spazieren gehen ?!

 

Am nächsten Tag war es sehr windig und so beschlossen wir zum nächsten Dorf zu marschieren. Dieses war ca. 3 Kilometer entfernt und hieß San Juan de los Terreros. Unterwegs waren wir mal wieder tief beeindruckt von dieser wunderschönen Landschaft. Das Dorf war schnell erreicht und wir staunten nicht schlecht über die vielen Wohnungen, die direkt am Wasser lagen und in den Berg reingingen. Allesammt waren aber unbewohnt.

Diese Wohnungen oder Häuser, waren teilweise nur einen einzigen Meter vom Wasser entfernt und ich hatte immer nur Tsunamis vor Augen. Fast alle Wohnungen hatten Dachterassen, aus denen Schornsteine ragten. Diese dienten zur Be- und Endlüftung. Der Ort verfügte über zahlreiche Minibuchten, wirkte aber ziemlich ausgestorben.

Tolle, einmalige Häuser/Wohnungen: Wohnzimmer an den Felsen gebaut und die restlichen Räume befinden sich im Felsmassiv; im 1. Stock gibt es aber wieder einen Raum (Schlafzimmer?) …
… und dieses Schlafzimmer hat sogar einen Aussenbalkon, der an dem Felsen angebaut wurde.
Näher am Mittelmeer kann man seine Terrasse nun wirklich nicht haben! Es grüßt die Titanic 🙂

Zwar gab es jede Menge Ferienapartementes, aber kaum eines war zum jetzigen Zeitpunkt vermietet.

Tolles Bild !!! Hier wachsen anscheinend schon die Palmen aus den Häusern, oder ?

Auf dem Rückweg, drückte auf einmal  mein linker Schuh und insgesamt zog ich diesen 3 Mal aus und wieder an. Es nützte aber nichts, er drückte noch immer. Um mich abzulenken, bat ich Bernd darum, einen Schwank aus seiner Jugend zu erzählen. Das tat er dann auch. Er erzählte ausgiebig von seinen Ferienjobs als Schüler und von seiner Zeit als Messdiener und ich vergaß meinen schmerzenden Fuß.
Zuhause angekommen, kam ich aber nicht umhin festzustellen, dass ich mal wieder eine fette Blase davongetragen hatte. Mist!!
Am Abend trafen wir dann noch ein anderes deutsches Pärchen. Die beiden waren genau so begeistert von diesem tollen Platz hier und überhaupt vom Leben im Wohnmobil wie wir und echt nett.

Am Abend, während Bernd sich mit seiner Mandoline vergnügte,

Rechts meine Mandoline ( 8 Saiten), links meine Ukulele (4 Saiten)

machte ich mal so richtig picobello unser Badezimmer sauber. Jedes Pöttchen, Fläschen und Döschen wurde abgewischt, die Schränke aufgeräumt, die Borten und Spiegel gesäubert usw. Jetzt erstrahlt alles in neuem Glanz (und alles hat einen neuen Platz bekommen, so dass es für mich erst einmal suchen heißt… Wo ist denn nun die Zahncreme… ) und ich habe wieder einen Monat Ruhe. Das dauerte tatsächlich weit über eine Stunde.

Echtzeit: Es ist Freitag, 9 Uhr und Bernd schläft noch immer. Das Wetter ist wieder traumhaft schön und der Wind weg. Eigentlich hätten wir schon längst mal zum Wasserholen gemusst, aber unsere Nachbarn sind allesammt so nett, dass sie uns ständig welches mitbringen. Sie haben nämlich keinen großen Fäkalientank so wie wir, sondern nur 20 Literkassetten. Diese sind natürlich immer schnell voll und wollen entleert werden. Das geht hier an einer Entsorgungsstation, welche 2 Kilometer entfernt ist. Da sie allesamt auch nur ca. 100 Liter Wassertanks haben, kommen sie damit natürlich auch nicht Ewigkeiten aus und so wird dort auch immer Wasser nachgetankt. Uns bringen sie immer etwas mit und so halten wir hier noch bis Montag aus. Dann müssen auch wir entsorgen und unseren Wasservorrat so auffüllen, dass wir wieder eine Wäschmaschine ansetzten können. Wir werden aber hierher zurückkommen. Hier ist es einfach nur traumhaft und je weiter wir Richtung Norden fahren, umso schlechter wird das Wetter werden. Wie wir auf unserer Wetterapp sehen können, ist es in Deutschland ziemlich kalt, also bleiben wir hier solange es geht und fahren dann in größeren Schritten zurück.
Zwischenstation wird Valencia sein, dort gibt es eine Service-Werkstatt der Firma ALDE, die sich mal unseren leckenden Kessel anschauen soll. Danach geht es dann auf dem schnellsten Weg nach Deutschland, wo wir am 28. Mai einen Termin, zwecks neuer Windschutzscheibe in Melle haben.

So, liebe Leute. Endlich ist Bernd wach und beschwert sich tatsächlich, dass das Frühstück noch nicht fertig ist :-). Scherzkeks. Das ist nämlich seine Aufgabe. Eine Aufgabe braucht er schliesslich auch!!! Zumal ich nie frühstücke und demzufolge auch nicht die Kalorien vor Augen haben will!! Liebenswürdigerweise macht er mir aber jeden Morgen eine Kanne Tee.

Der Tag kann beginnen!!!

04.052019

Heute war Bernd sehr fleißig und machte unser komplettes Wohnmobil von außen sauber. Durch den vielen Regen in San Jose hatten sich häßliche schwarze Schlieren gebildet, die gar nicht abgehen wollten. Bernd rückte ihnen mit dem Zauberschwamm zu Leibe. Das wirkt eigentlich immer, aber heute musste er ordentlich rubbeln, bevor überhaupt irgendetwas passierte.
Ich, als die „unschlagbare Reinigungsfachfrau“, sah mir das eine Weile an, ging dann zu unserer Garage und besah mir unsere Putzmittel. Sofort viel mir eine Flasche Autopolierzeugs ins Auge. Die nahm ich, verteilte etwas davon auf ein Handtuch und wischte damit über den Lack. Und siehe da, die Streifen verschwanden wie von Zauberhand und ohne Anstrengungen. Nun noch mit einem Poliertuch hinterhergerieben und die Stelle sah aus wie neu. Mit dieser Erkenntnis begab ich mich zu Bernd, der auf der anderen Seite zugange war und präsentierte ihm stolz, wie wunderbar und leicht die Streifen wegzuwischen waren. Bernd wäre nicht Bernd, wenn er nicht erst einmal Einwände gehabt hätte. Man müsse das Auto vorher ordentlich waschen, sonst würde man den Schmutz noch tiefer reinreiben, meinte er. So ein Quatsch, erwiederte ich,und zeigte ihn,  mit den Worten, hier ist der Dreck nun drin, mein jetzt schmutziges Poliertuch. Bernd probierte es nun selbst und war schnell überzeugt (habe aber natürlich vorher die jeweiligen Flächen mit Schwamm und Wasser vorgereinigt … will ja nicht den 16 Jahre alten Lack zerkratzen).  Zuerst polierten wir gemeinsam. Ich von unten bis dahin wo ich ankam ( ca. 1,20 m ! 🙂 )und Bernd, auf einer Leiter stehend, von oben. Nach einer Weile hatte ich keine Lust mehr und ging ausgiebig schwimmen. Von dort aus hatte ich allzeit einen guten Blick auf meinen Göttergatten. Der ließ sich ständig in Gespräche mit unseren sämtlichen Nachbarn verwickeln und quatschte mehr, als das er arbeitete. Als ich nach 1,5 Stunden aus dem Wasser kam, war er natürlich noch nicht fertig,  stöhnte allerdings, als hätte er ununterbrochen durchgearbeitet. Typisch Mann!!  Es dauerte noch geraume Zeit, bevor er fertig wurde und präsentierte mir dann stolz sein Werk. Wir gingen dafür mehrfach um den Saloon und ich lobte ihn ununterbrochen. (Danke Ines,  das tat auch mal gut!!   🙂  

Hier ein schönes amerikanisches Mobil mit auch sehr netten englischen Owners. Wie sage ich immer: „Ein tolles fahrendes Wohnzimmer mit Slide-Out“

Wir wollten es uns jetzt mit unserem Srabblespiel vorm Womo gemütlich machen, da kamen auf einem Mal 4 Expeditionsfahrzeuge um die Ecke und erregten einiges Aufsehen.

Ja, es sind 4 … aber das letzte versteckt sich hinter dem großen Magirus.

Während Bernd näher ran ging, um die Fahrzeuge zu bestaunen, stiegen die Leute aus. Eine Frau kam direkt auf mich zu und mir war sofort klar, dass ich sie kannte. Ich wußte nur nicht mehr woher. Sie erkannte mich auch sofort und als ich ihren Mann sah, wußte ich anhand seiner sehr ausgefallenen Brille, dass wir mit den beiden schon mal einen netten Abend verbracht hatten. Manu, so hieß die Frau, wußte ganz genau, wo wir uns schon einmal getroffen hatten, Nämlich bei den Goldmienen. Bei den Goldmienen???? Mir war gar nicht bewusst, dass wir schon einmal bei irgendwelchen Goldmienen gewesen sind. Auf jeden Fall waren wir uns aber einig, dass ein Sturm wütete, als wir uns zum letzten Mal, wo auch immer, begegnet waren. Ich muss demnächst mal unseren Blog durchforsten. Nun kam auch Oli hinzu. Den kannten wir bis dato noch gar nicht. Auch er fuhr mit seiner Frau ein Expeditionsfahrzeug und war sehr lustig, nett und gesprächig. Weil er ständig so verrückte Sachen macht, war er schon des öfteren im Fernsehen zu sehen gewesen. Unter anderem hatte ihn der WDR durch die Wüste Marrokos begleitet. Den Film müssen wir uns demnächst unbedingt ansehen  (www.wegfahrer.de). Die Gruppe wollte hier eigentlich nur einen kurzen Zwischenstop einlegen und gleich weiter zu Olis Haus , welches nicht weit von hier war, fahren. Dort wollten alle, endlich nach 2 langen Wochen, duschen. Diese Expeditionsfahrzeuge haben nämlich fast allesamt keine Duschen an Bord und zum größten Teil auch keine Toiletten. Das wäre ehrlich nichts für mich.
Als Oli allerdings hörte, dass Bernd Gitarre spielt, wurden alle Duschpläne über den Haufen geworfen und spontan beschlossen, das Duschen noch einen weiteren Tag zu verschieben. Schnell war abgemacht, dass wir den Abend zusammen mit der Gruppe verbringen wollten. Zuvor allerdings mussten sie noch einkaufen.
Dieses Vorhaben verzögerte sich etwas, weil sich ein paar junge Leute mal wieder am Strand festgefahren hatten.

Seit ca. 10 Tagen sind wir hier und nun ist es schon das 3. Fahrzeug, das sich „dummerweise“ festfährt .

Wie gut, dass so viele starke Typen anwesend waren. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen das Auto zu befreien.

Die Gruppe verabschiedete sich erstmal und ich haute uns ein paar Schnitzel in die Pfanne.

Wir hatten kaum aufgegessen, da klopfte es ganz laut an unserer Tür. Wer war denn das???? Ich öffnete und vor mir stand ein Pärchen, welches ich noch nie zuvor gesehen hatte. Mit den Worten:“ Wir haben im Blog gelesen, dass euch das Wasser ausgeht, “ wuchtete der Mann einen großen Kannister Wasser auf die Stufe unseres Wohnmobils. Das war ja super!!!!! Der Mann stellte sich als Elmar und treuer Blogleser der ersten Stunde vor. Da Elmar, einer der ganz wenigen ist, der netterweise  schon 2 Kommentare direkt auf unserer Homepage dagelassen hatte, worüber wir uns sehr gefreut hatten, wusste ich sofort wer er war. Er war mit seiner Frau unterwegs nach Portugal um sich dort mit Freunden zu treffen. Anhand des Blogs wußte er, wo wir uns gerade aufhielten und nahm das zum Anlass uns endlich einmal kennenzulernen. Das war eine super Idee und wir freuten uns mächtig. Wir luden die beiden ein, doch ebenfalls mitzukommen zu dem Platz, wo die Wüstenfahrzeuge standen. Das taten sie dann auch, allerdings wollten sie erst essen. So machten Bernd und ich uns mit Stühlen, Getränken und Gitarre nebst Akku-Verstärker auf den Weg zu Oli und seinem Gefolge. Dort hatten sie die Fahrzeuge kreisrund aufgestellt und in deren Mitte einen Stuhlkreis aufgebaut. Wir stellten unsere Stühle dazu und nun wurden erst einmal Erfahrungen ausgetauscht.

Hinten links im Bild Elmar & seine nette Frau
Oli … immer gut drauf, ein Lächeln im Gesicht und er hat tolle Sachen zu erzählen.

Später dann nahm Bernd die Gitarre in die Hand und begann zu spielen. Sabrina, Olis Frau, hatte ebenfalls eine „kleine“ Konzertgitarre und versuchte mitzuhalten. Für das, dass sie erst seit 4 Wochen übte, konnte sie es schon prima und Bernd gab ihr einige Tipps.
Ein anderes junges Pärchen, reiste mit einem 3 jährigen Mädchen. Die Kleine lag auf einer Decke zu unseren Füßen und malte die ganze Zeit. Als Bernd anfing zu spielen, holte sie die Ukulele ihres Vaters und spielte und sang stimmgewaltig mit. Das war wirklich süß und es machte gar nichts, dass sie eine komplett andere Melodie und Text sang. Zu jedem Song den Bernd nun spielte sang sie: „“ Die Blumen blühen so schön im Winter!“ Wir lachten uns fast kaputt und als sie nach jedem Lied lautstark und mit den Worten: “ Bravo, das war ganz wunderbar!!!“, applaudierte liefen mir die Tränen vor Lachen nur so über´s Gesicht.
Jetzt kamen auch Elmar und seine Frau, ebenfalls Stühle unter dem Arm geklemmt und eine Tüte mit Getränken und Knabberzeugs in der anderen Hand. Ich rutschte zur Seite und die beiden saßen nun zu meiner Linken.

Auch sie hatten schon wahnsinnig viel erlebt und wir unterhielten uns angeregt und sangen zwischendurch immer mal wieder mit. Elmar erkannte sogar Oli und Sabrina. Er hatte seinerzeit den Bericht im Fernsehen gesehen. Das ein oder andere Bierchen wurde getrunken, ich aber hielt mich an Cola light. Bernd sattelte nach dem ersten und einzigen Bier um auf Rotwein. Gegen 22 Uhr 30 verabschiedete ich mich von allen. Mir war kalt und ich musste unbedingt meine Tablette nehmen, wollte ich diese Nacht etwas schlafen. Im Fernsehen lief noch ein guter Film und ich machte es mir im Bett gemütlich. Bernd kam erst gegen halb eins. Da er drei Gläschen Rotwein getrunken hatte, diesen absolut nicht gewohnt war, war er sternhagelvoll. Er setzte sich erstmal bei uns ins „Wohnzimmer“ und aß Salzbrezeln, während er darauf wartete, dass der Schwindel nachließ. Darüber hinaus schlief er dann wohl auf dem Stuhl ein, denn er kam erst nach 2 Uhr ins Bett, völlig verwundert darüber, dass es schon so spät war. Ich wachte kurz auf, stellte fest, dass er eine ziemliche Fahne hatte, drehte mich auf die andere Seite und schlief sogleich wieder ein.

05.04.2019

Am nächsten Morgen ging es Bernd dann erst einmal nicht so gut, aber nach einem orpulenten Frühstück war er wieder ganz der alte. Nun kam Elmar und ich fragte ihn, ob ich sein Wohnmobil mal besichtigen könnten. Das durfte ich und so ging ich mit ihm rüber. Die beiden hatten einen 3 Jahre alten Frankia und ich war erstaunt, wie toll er aussah. Von außen champagnerfarbend, was mir besser gefiel, als dieses ewige weiß. Auch von innen war er todschick und hatte durch einige selbstgemachte Veränderungen eine sehr persönliche Note. Nun wurde unser besichtigt und wir bekamen noch einige wertvolle Tipps bezüglich Stellplätze in der Nähe von Valencia, bevor die beiden sich auf den Weg zu dem kleinen Dorf machten, welches wir ebenfalls vor ein paar Tagen besichtigt hatten.

Ich ging schwimmen. Das Meer war heute mehr als unruhig und ich kämpfte mich durch die Wellen. Immer wieder wurde ich von ihnen überspült, hielt aber tapfer 100 Minuten aus.

Ankunft nach 100 Minuten (mehr als 1,5 Stunden!), ca. 6.000 Schwimmzügen und bestimmt 1.000 verbrannten Kalorien ?? !! Top Leistung!

Als ich mich dann aus dem Wasser quälte, stand Bernd mit Schwimmweste und Fernglas am Strand und nahm mich mit den Worten, ich wollte dich retten in Empfang.

 

Mr. Baywatch … der Rettungsschwimmer (*1) vom Palmenstrand (*1) die Rettungsschwimmweste

Das sah so witzig aus, dass ich schnell noch ein Foto machte.

Liebenswürdigerweise hatte Bernd schon Wasser heiß gemacht und ich konnte warm duschen. Das tat gut. Trotzdem wurde mir den ganzen Abend nicht mehr richtig warm. In einer Decke gehüllt, saß ich später am PC und suchte im Internet nach Bademode. Seit ich in Roche meine Bikinihose verloren hatte, schwamm ich nämlich immer in Unterhose und BH, was nicht so besonders toll aussieht (no comment ! ).
Bernd stand mit Hingabe am Herd und machte sich heute mal ganz alleine etwas zu essen. Es gab Spaghetti Bolognese mit Paprika, Karotten und Mais. Bernd war mit dem Resultat sehr zufrieden und darf es die kommenden 3 Tage aufessen. Für mich gab es den restlichen Kartoffel- Gemüseeintopf von vorgestern. Der schmeckte noch immer prima und hatte bedeutend weniger Kalorien. Wer bei uns kocht, also zu 99 Prozent ich, muss auch die Küche wieder saubermachen und abwaschen. Heute also war Bernd dran. Das verzögerte sich aber bis 21 Uhr 45, weil Bernd draußen wieder jemanden zum Quatschen gefunden hatte. Jetzt musste er sich sputen, wenn er den Anfang vom Tatort nicht verpassen wollte (ratz, fatz …  ist man(n) doch in 10 min fertig …  „meine“ Küche sieht nach dem Kochen auch nicht so verwildert aus 🙂  )

Nach dem langen Schwimmen im Meerwasser sehen Ines Haare immer ziemlich „rastermäßig“ aus.

06.04.2019

Ich hatte herrlich geschlafen und machte mich sogleich ans Schreiben. Selbst Bernd stand schon um 8 Uhr 40 auf. Gefrühstückt hat er bis jetzt aber immer noch nicht. Jetzt ist es 10 Uhr 48 und gerade haben sich Elmar und seine Frau verabschiedet. Für die beiden geht jetzt die Fahrt weiter nach Granada. Uns haben sie noch 2 Gießkannen voll Wasser dagelassen. War schön, dass wir euch kennenlernen durften!!
Bevor sie aber abfahren konnten, hatte sich schon wieder ein älterer Spanier mit dem Wagen festgefahren. Elmar hatte spezielle Platten, die er jetzt holte und unter den festgefahrenen Reifen legte. Bernd hatte einen Spaten und unsere Holzbretter für die Hubstützen und gemeinsam schafften sie es, das spanische Auto zu befreien.

Der Ire von nebenan bringt uns nun auch noch einen Kanister Wasser mit und so hat sich unsere Ver- und Entsorgungsfahrt wieder um ein oder zwei weitereTag nach hinten verschoben. Ach ja, die Leute hier sind alle unglaublich nett .
Jetzt kommt die Sonne raus und ich werde wieder schwimmen gehen. Das Meer heute ist ausnahmsweise einmal sehr ruhig und vielleicht kann ich Bernd zu noch einer Kajakfahrt überreden. Euch liebe Leser wünschen wir einen tollen Tag!!!

Harald und Waltraud sind heute ebenfalls abgereist. Waltraud hat uns noch den restlichen Kuchen dagelassen. Lecker!!! Die beiden sind uns auch ans Herz gewachsen und wir hatten tolle Tage zusammen. Kurz standen wir hier ganz alleine, aber gerade kam einer von den Expeditionsmobilen (Ute & Wolff mit Ihrem Woelke-Mobil …  diese beiden hatte ich schon kurz in San Jose gesehen und gesprochen … und natürlich damals schon ein Foto von ihrem Mobil in unseren Blog gesetzt)  und fragte, ob er bei uns stehen dürfe.
Natürlich darf er und wir halten jetzt den Platz frei.

Nun gehts aber wirklich ins Wasser  und Bernd setzt die Fotos in diesen Bericht und korrigiert und kommentiert bestimmt wieder !!!

10.05.2019

Schon wieder 4 Tage vergangen, seit meinen letzten Eintrag. Die Zeit hier vergeht irre schnell und ein Tag ist schöner als der andere. Mittlerweile ist es mit 26 Grad richtig heiß geworden und auch die Nächte sind mit 19 Grad sehr warm.

Gestern waren wir einkaufen. Das war mal wieder ein Alptraum für mich. Dieses Mal war es extrem schlimm, denn wir waren im Mercadonna und nicht bei Lidl. Bernd tat mit richtig leid, denn ich hatte auch noch sehr schlecht geschlafen und fühlte mich noch gestresster als sonst schon. Erschwerend kam auch noch meine Diät hinzu. Mein Gott, hatte ich einen Hunger!!! Und dann sollte ich mir auch noch Gedanken machen, was es die kommenden 10 Tage bei uns zu Essen geben sollte…. Ich esse  ja eh nichts davon!!! Irgendwann ließ ich irgendwo den Einkaufswagen stehen, um noch einmal, zum 100sten Mal durch den Laden zu hetzten und den vergessenen Kopfsalat einzupacken. Bernd suchte schon 10 Minuten nach der Sahne für seine Soße zum Schweinebraten. Sahne!!!! Hallo, gehts noch???? Irgendwann kreutzten sich unsere Wege. Ich war mit meiner Suche erfolgreich. Bernd nicht. Er fragte nur hektisch, wo unser Einkaufswagen wäre. Unser Wagen?? Keine Ahnung, wo ich den abgestellt hatte?? Meine Laune war eh im Keller und Bernds Laune nun auch. Geschlagene 10 Minuten suchten wir diesen verfluchten Laden ab, mir qualmten echt schon die Füße, da fand Bernd ihn endlich. Man haben wir uns angekeift. Echt filmreif!!! Endlich, endlich waren wir fertig.
Beim Auto fiel mir dann auf, dass wir Marmelade und Nutella vergessen hatten. Bernd wollte partout nicht nochmal in den Laden, sondern lieber am nächsten Tag alleine die 6 Kilometer mit dem Rad noch einmal hierher fahren. Nachdem wir eine Zigarette geraucht hatten, konnte ich Bernd dann aber doch überreden, die beiden Sachen zu kaufen. Ich heulte in der Zeit laut vor mich hin.
Danach ging es zur Tankstelle, wo wir entsorgten und Wasser auffüllen konnten. Nicht nur der Wassertank wurde randvoll gefüllt, sondern auch alle erdenklichen Behälter, denn wir mussten 2 Maschinen Wäsche waschen. Auch das dauerte ewig und dann konnten wir endlich zurück zu unserem Paradies (und mit meiner Ines war dann wieder alles o.k. … sie kann arbeiten wie ein Pferd, aber stressresistent ist sie nun wirklich nicht …  ich vesuchte so gut es ging ruhig zu bleiben und mein inner Chi zu finden 🙂  )

Unser Platz wurde unterdessen von unseren netten Nachbarn mit dem Woelke-Mobil freigehalten. Auch die anderen Leute mit ihren 3 Expeditionsfahrzeugen sind mittlerweile wieder da und stehen nun direkt bei uns. Es hat sich eine tolle Clique entwickelt, die aus 9 Leuten und einem Kind besteht. Auch Jette gehört nun dazu. Sie ist vor 4 Tagen zu uns gestoßen, ist 19 Jahre jung und fährt den über 30 Jahren alten Kastenwagen ihres Opas.

Der hat ihn seinerseits selbst ausgebaut und Jette hat es noch etwas umgebaut. Das hat sie wirklich prima gemacht. Es sieht tatsächlich aus, wie ein kleines Wohnmobil. Die Wände sind mit Kork ausgelegt und es gibt ein selbsthergestelltes ausziehbares tolles Bett. Eine Küche fehlt natürlich auch nicht. Jette hatte nach dem Abi in der Gastronomie gearbeitet und wird jetzt solange unterwegs sein, bis das dort verdiente Geld aufgebraucht ist. Sie hofft auf 1,5 Jahre. Ihren Führerschein hat sie auch erst vor kurzem gemacht, sie kommt aber gut mit dem Auto klar und ist auch sonst handwerklich und technisch sehr sehr begabt. Überhaupt ist sie viel weiter, als andere 19 jährige und es macht Spass sich mit ihr zu unterhalten, aber das gilt für alle hier in unserer tollen Kommune.

Am Sonntag hat Bernd eine lange Mountain-bike-Tour gemacht, die ihn auch ins Hinterland führte:

Toller Anblick und tolle Sache … hier werden wohl „alte, ausgegrabene Bäume wieder reanimiert“

Es war Wochenende und in der Nachbarbucht „Playa Carolina“ tobte der Bär. Hunderte von Spaniern besuchten genau diese Bucht, die auch zwei Restaurants hat …
… und jeder quetschte noch seinen Sonnenschirm, Stühle, etc. auf den kleinen Strand. Familienausflug und alle sind happy !!

Gerade sitzt Bernd mit einigen anderen unter den Palmen und gibt Gitarrenunterricht. Er hat sichtlich Spass und die anderen auch.

Nicht nur Gitarre, auch Ukulele wurde geübt. Auch mit Andre klappte es schon prima und wir jammten ein paar kleine songs zusammen.

Sabrina, die Frau von Oli, hat zuvor unter eben diesen Palmen gesessen und am PC gearbeitet. Sie hat gerade einen Auftrag eines Reiseführerverlages bekommen und war mit Feuereifer bei der Sache. Leider hat sie dann aber ihr Getränk über den PC verschüttet und diesen somit geschrottet. Soooon Scheiß.
Oli, der mal kurz zu seinem Haus hier in der Nähe gefahren ist, hat mir netterweise seine Waage von zuhause mitgebracht. Unsere ist nämlich seit 14 Tagen kaputt und ich habe darum mein Gewicht überhaupt nicht mehr unter Kontrolle. Mit dem unglaublich guten Gefühl, Unmengen abgenommen zu haben, schließlich hatte ich 14 Tage extrem wenig gegessen und bin außer gestern, da hatte ich schon genug Kalorien mit dem Einkaufstress verbraten, jeden Tag schwimmen gewesen, heute sogar 2 Stunden und 20 Minuten, entledigte ich mich meiner Klamotten und stieg auf die Wage. Leute, ratet mal wieviel ich abgenommen hatte?? Richtig!!!!!Kein einziges Gramm!!! Ist das nicht fies?????? Naja, vielleicht habe ich ja unendliche Muskeln aufgebaut, die bekanntlich schwerer sind als Fett. Ich mache jedenfalls weiter, schließlich gibt es eine Wette zu gewinnen.
Ach ja, gestern war tatsächlich die Polizei hier und hat alle Camper, die direkt am Meer standen in die zweite Reihe, da wo wir auch stehen verjagt.

Am Abend standen hier auch einige Spanier mit teueren Privatwagen und vergnügten sich in diesem Paradies. Warum die erwachsenen Männer dann aber ihren gesamten Müll incl. halbvolle Bierflaschen, Salamipakungen, etc. einfach als Haufen hier stehen ließen … ??? Keine Ahnung. Die Mülltonnen waren doch nur ca. 20 m entfernt.
…natürlich habe ich dann alles aufgesammelt und in die Tonnen geworfen. Ansonsten bekommen wir „umweltbewussten“ Camper noch Ärger. Wenn ich so was life sehe, spreche ich die Personen darauf auch gerne freundlich, aber direkt an.

Strafe kostete es nicht, aber es wurden die Nummernschilder fotografiert und im Wiederholungsfall wir es teuer. Das wars erstmal wieder aus dem Paradies. Bilder gibt es heute nicht, weil Bernd ja am Spielen ist und sicher nachher keine große Lust mehr hat. Ihr aber sollt mal wieder etwas zum Lesen haben und deshalb werden die Bilder nachgereicht. Elmar, ich hoffe ihr habt eine tolle Fahrt. Schön, dass wir uns mal persönlich kennengelernt haben. Wir wünschen euch allen einen schönen Frühlingstag!! Eure Ines

16.05.2019

Hallo liebe Leute,

Die Zeit hier an der Palmenbucht  neigt sich für uns dem Ende zu und ich bin schon ganz traurig diesen, meinen Traumplatz bald verlassen zu müssen. Am Freitag Abend gegen 18 Uhr werden wir starten. Wir haben einen Termin in der Nahe von Girona (an der französischen Grenze). Dort ist ein Stellplatz und Caravan-Center mit ALDE-Stützpunkt, bei welchem auch Reparaturen durchgeführt werden. Die Adresse hatten wir von Dagmar und Peter bekommen, die seinerzeit einmal ihre Heizung dort reparieren lassen haben. Da unser Kessel noch immer leckt und die Fachfirmen in Deutschland nicht gewillt sind, diesen zu reparieren, sondern lediglich bereit sind, uns eine neue Heizung einzubauen (Kostenpunkt 4000 Euro mit Einbau), hoffen wir, dass die Leute es auf dem Stellplatz billiger hinbekommen. Im Universum  habe ich es schon bestellt und so kann eigentlich nichts schiefgehen. Der Termin ist am Montag Morgen und die Stellplatzbesitzerin ist Deutsche, was die Verständigung erheblich vereinfacht.
Danach geht es dann in Riesenschritten nach Melle in Deutschland, wo mittlerweile zum dritten Mal unsere Frontscheibe ausgetauscht werden soll. Diese sieht von Tag zu Tag furchtbarer aus und sorgt hier für allgemeinen Gesprächsstoff. Bernd hat sie jetzt zusätzlich noch von außen mit Zurrgurten befestigt. Das sieht mehr als abenteuerlich aus.

So können wir glatt als „Hippi-Fahrzeug“ durchgehen und werden nicht mehr als „weisse Ware“ betitelt. Ehrlich gesagt hätte ich aber lieber ne` heile Windschutzscheibe 🙁

Wir haben trotzdem große Befürchtungen sie unterwegs zu verlieren und sind froh, wenn die Werkstatt es diesmal hinbekommt und wir endlich unsere Ruhe haben.

Hier ist es nach wie vor traumhaft. Das Wetter ist mehr als toll und das Wasser hat mittlerweile eine Temperatur von 20 Grad erreicht. Schon lange bin ich nicht mehr die Einzige die schwimmen geht. Selbst Bernd war schon mehrmals mit und ohne Bodyboard im Wasser, wenn auch längst nicht so lange wie ich. Ich bin ja immer noch dabei, meine Wette zu gewinnen und schwimme deshalb nach wie vor zwischen 1,5 und 2 Stunden Zusätzlich habe ich, außer gestern, kaum etwas gegessen. Mittlerweile habe ich auch tatsächlich schon 3 Kilo abgenommen. Die Chancen die Wette zu gewinnen sind also machbar. ( Wette ist ausführlich in einem der vorigen Berichte geschildert)  Ich muss nur am Ball bleiben!! Es wird natürlich schwieriger, weil wir demnächst nur noch im Auto sitzen und nicht viel Bewegung haben. Bei meiner Schwester fehlen zum Gewinn der Wette nur noch 4 Kilo. Allerdings lässt sie es jetzt etwas schleifen. Elke, reiß dich zusammen!!!!!!! Ich will Resultate sehen, wenn wir nach Deutschland kommen! Na Bruderherz, bekommst du schon Angst???? Kannst du auch haben!

Gestern habe ich aber Diät mal Diät sein lassen, denn es gab Kartoffelpuffer. Die haben Bernd und ich ganz in Gemeinschaftsarbeit fabriziert.

 

Zuvor hatte ich diese nie gemacht, hatte aber meinen Vater,  schon vor ein paar Tagen, nach dem Rezept gefragt. Nie hätten wir gedacht, dass Kartoffeln reiben dermaßen anstrengend- und in die Arme gehend ist. Ich habe heute richtig Muskelkater in den Oberarmen. Ich hatte die Kartoffeln geschält und Bernds Aufgabe war es diese zu reiben. Gefühlsmäßig dauerte die erste Kartoffel gut 10 Minuten und Bernd kam so richtig ins Schwitzen. Man muss dazu sagen, dass die Kartoffeln aber auch sehr groß waren. Wir hatten 7 insgesammt und schon nach der ersten war mir klar, dass Bernd es wohl kaum oder nur mit allergrößter Mühe schaffen würde. Ich erbarmte mich und wir wechselten uns ab. Da ich wahnsinns Oberarmmuskeln habe, weil ich mich ja immer die Treppen hochziehen muss, da meine Beine es sonst nicht schaffen, hatte ich mehr Kraft und Ausdauer und raspelte meine Kartoffeln in Rekordgeschwindigkeiten. Bernd war ganz fasziniert. Zum Schluss wurde noch eine Zwiebel geraspelt, 2 Eier aufgeschlagen, ein paar Haferflocken, Salz und 2 Esslöffel Mehl dazugegeben. Nun ging es ans Braten. Natürlich in ordentlich Fett. Zur Probe machten wir nun einen einzigen, der nach gut 10 Minuten fertig war. Feierlich setzten wir uns an unseren Tisch und teilten diesen. Apelmus und Zucker drauf und…….mmmmmh lecker!!!!

Jetzt machten wir den Rest und ich aß 7 Stück, bis wirklich nichts mehr reinging. Bernd schaffte sogar 9. Wir waren total begeistert von unseren Kochkünsten und ich weiß nun, dass ich Bernds Lieblingsgericht endlich zustande bringen würde (wir werden das aber wieder im Team-work machen, mein Schatz!! ) Von der Menge her, hatten wir uns allerdings verschätzt. Es war viel zu viel und so wird es auch heute wieder Puffer geben. Nach dem Essen wuschen wir gemeinsam den Berg Geschirr weg und verbrachten dann den Abend mit Dagmar und Peter hinter unserem Saloon. Dort war es windgeschützt und deshalb nicht so kalt.

Mittlerweile ist unsere gesammte alte Kommune aufgebrochen um weiterzfahren.

Oli, Jette und Sabrina wollten eigentlich gestern abend wiederkommen. Sie waren zum Paellaessen gefahren, welches einmal monatlich bei einer Bekannten von Oli stattfindet und immer sehr schön sein soll. Bernd und ich hatten aber keine Lust. Wir hatten die letzten Tage so viel gemeinsame Stunden und sie würden ja auch wiederkommen. Bis jetzt sind sie allerdings noch immer nicht da. Dafür aber Dagmar und Peter. Die beiden hatten uns hier ja schon 2 Mal besucht und waren nun mit ihrem Wohnmobil gekommen. Da auch sie beim Paella-Essen gewesen waren, wussten sie zu berichten, dass Klara, Jettes Hund, hinter einen Radfahrer hergelaufen ist und diesen ins Bein gebissen hatte. Der Radfahrer hat daraufhin die Polizei verständigt und Jette hat fürchterlich geweint, weil sie Angst hatte, man würde ihr nun den Hund wegnehmen. Anscheinend musste sie danach noch zum Tierarzt, um nachzuweisen, dass das Tier keine Tollwut hat. Wie die Geschichte nun ausgegangen ist, wissen wir aber leider nicht. Ich werde berichten, falls sie wiederkommen. Ich hoffe, Jette muss kein Schmerzensgeld zahlen, denn dann wird ihre Reise viel kürzer werden als gedacht.

Bernd setzt jetzt gleich die Bilder rein auch zu dem letzten Bericht, also scrollt schnell nocheinmal hoch und seht sie euch an.

Euch allen einen herrlichen Tag!

 

 

 

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

4 Gedanken zu „Pulpi 25-04-2019 bis 17.05.2019“

  1. Meierhöfer Kurt sagt:

    Hallo Euer Bericht hat mir mehr wie gefallen ,die Sehnsucht geweckt.Gerne höre ,lese ich wieder von Euch .Tut mir dn gefallen berichtet weiter lasst uns mitträumen.
    LG Kurt

    1. Ines & Bernd Hoormann sagt:

      Hallo Kurt, gerade dachte ich, ich muss mal wieder Blog schreiben. Hatte aber keine rechte Lust. Nun bin ich wieder motiviert und setzte mich gleich hin. Danke dafür!!

  2. Elke Wuttke sagt:

    Ein ganz herzliches Hallo nach Spanien! Ich finde euren Blog und die Berichte genial! Seit einiger Zeit verfolge ich eure Neuigkeiten auf FB und freue mich immer, wenn es was wieder was zu lesen gibt. Wir leben auch im Wohnmobil und sind gerade aus Portugal wiedergekommen. Außerdem führen wir auch einen Blog. Falls ihr Lust habt mal reinzuschauen: http://www.homelesshome.de
    Euch beide würde ich total gerne kennenlernen! Wer weiß vielleicht kreuzen sich unsere Wege mal.
    Liebe Grüße und ich freue mich schon auf neue Berichte!
    Elke

    1. Ines & Bernd Hoormann sagt:

      Liebe Elke, wir haben uns mächtig über deinen Eintrag gefreut!!!! Ja, es wäre super , wenn wir uns mal kennenlernen würden. Wir sind jetzt unterwegs nach Deutschland . Dort bleiben wir 3 Monate. Wo seid ihr denn gerade???? Euren Blog werden wir auf jeden Fall lesen!! Ganz liebe Grüße aus dem fahrenden Womo, momentan Höhe Barcelona

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