Womo

Wieder unterwegs mit unserem Saloon und Bernd ist krank! Juli 2021

Am Montag machten wir den Saloon startklar und rollten von El Soto davon. Es ging Richtung Mittelmeer. Zuvor machten wir noch einen Großeinkauf und waren danach recht verzweifelt, weil unser erst 2 Jahre alter Kühlschrank mal wieder Maleschen machte. Das einzige was mit null Grad relativ kühl war, war das Gefrierfach. Der Kühlschrank selbst hatte 22 Grad. Mann, und er war randvoll!! Scheißding!! Wir sortierten soviel wie möglich ins Gefriefach und aktivierten unsere Kühlbox. Dank des ganzen Solars auf dem Dach kamen wir mit dem Stromverbrauch der Box „Gott sei Dank“ sehr gut zurecht.

Am nächsten Tag ging er dann wie durch Zauberhand wieder. Jedenfalls war er immerhin auf 12 Grad runtergekühlt. Wir fanden einen tollen Platz, direkt am Meer in Torre Guadiar, kurz vor Estepona. Hier durfte man frei mit dem Wohnmobil auf einem riesigen Sandplatz stehen und sogar Tisch und Stühle rausstellen. Das tat Bernd auch sogleich. Übrigens das einzige was er tat, denn er hatte Männerschnupfen und auch noch Husten. Die nächsten 3 Tage verschlief er mehr oder weniger und ich amüsierte mich allein. Da es wirklich sehr warm war, ging ich ersteinmal runter zum Meer und stürtzte mich in die Fluten. Mein Gott, war das kalt. Der Atlantik in Conil war entschieden wärmer und hatte sicher 20 Grad. Das Mittelmeer hier mal gerade 14. Trotzdem hielt ich eine Stunde durch und rechnete dabei stetig meinen Kalorienverbrauch aus. Danach duschte ich ausgiebig bei den Strandduschen. Welch ein Luxus. Total erfrischt und gut durchgekühlt sah ich dann nach Bernd. Der döste auf seinem Liegestuhl, denn im Saloon hatten wir 36 Grad. Ich machte ihm etwas zu essen und gab mir richtig Mühe. Das hätte ich mir sparen können, denn er schmeckte rein gar nichts. Das blieb auch während der nächsten 9 Tage so. Voll nervig!! Am siebten Tag hatte ich die Faxen dicke und Bernd durfte selber kochen. Ich bin wirklich alles, aber keine Krankenschwester. Das durfte ich mir dann auch stetig anhören. Ich selbst hatte auch eine Erkältung und kräftigen Husten, aber Bernd`s Erkältung, sorry sein „grippaler Infekt „war ja viel schlimmer. Schließlich hatte er ja zusätzlich Schnupfen und der war grün!! Oh Gott!!! Aus meiner Sicht, hatte ich deshalb nicht sonderlich Schnupfen, weil ich täglich im Meer war und dort Salzwasser durch meine Nase spülte. Überhaupt bin ich halt so erzogen, dass man nicht krank war. Wenn man dann doch mal etwas hatte und dieses mehr als einmal sagte, sagte meine Mutter immer, man solle sich doch ein Schild um den Hals hängen, wo es drauf steht, dann müsse man es nicht ständig wiederholen. Tja, das habe ich wohl sehr verinnerlicht, denn ich hätte Bernd gerne eigenhändig das Schild angefertigt, beschrieben und um den Hals gehängt. Übrigens dachte ich keinen Moment an Corona, sondern hatte unsere Klimaanlage in Verdacht. Diese hatten wir nämlich mal 2 Tage angeschmissen als wir am Strom waren, weil es so entsetztlich heiß im Saloon war.
Falls es doch Corona war?? Juchhu, dann haben wir es überlebt!! Vorsorglich hatten wir auch keinen Kontakt zur Aussenwelt. Man ist ja verantwortungsbewußt! Mittlerweile ist Bernd wieder einigermaßen genesen und liebt mich jetzt auch wieder. Ich ihn auch!!

Gestern war er sogar mit mir schwimmen und wir hatten einen tollen Tag am Strand. Wir waren tatsächlich den ganzen Tag dort. Ich glaube, dass war unser erster kompletter Strandtag, den wir in den 4 Jahren unseres Ausstiegs gemacht hatten. Damit wir nicht verbrannten, hatte Bernd unseren „Langnese-Sonnenschirm“ dort aufgestellt und wirt hatten uns dick Sonnencreme aufgetragen, denn die Sonne knallte ganz schön. Eigentlich bin ich nicht empfänglich für Sonnenbrände, aber ich habe in diesem Jahr schon das dritte Mal einen auf der Unterlippe. Das ist echt schmerzlich und ich klebe mir mit Sonnencreme oder Spucke immer Tempos oder Klopapier auf diese. Das sieht echt behumpst aus, aber was soll ich machen?? Schwimmen war ich deshalb dann mit Maske. Keine Ahnung, was die anderen Leute dachten. Die Maske habe ich dann aber irgendwie im Meer verloren. Auch keine wirklich gute Lösung.
Bernd hält sich, wann immer es geht, nur im Schatten auf, was ja auch sehr vernünftig ist, denn er ist durch seine hunderten von Muttermalen sehr Hautkrebs gefährdet.

So, die Krankenakte wird jetzt geschlossen und für uns geht es jetzt auf zu neuen Abenteuern nach Casares in die Berge, aber davon erzähle ich euch nächste Mal.

Veröffentlicht von Ines & Bernd Hoormann

Bernd ist am 17.12.63 in Papenburg geboren und dort auch aufgewachsen ,Er hat 2 Kinder: Bennet und Carina.Bis zum 1 Juli 2017 Geschäftsführer in einem Lingener Ingenieurbüro und leidenschaftlicher Musiker.Er spielt Gitarre,am allerliebsten Country und singt,wie ein junger Gott .:-)Meine ganz persönliche Meinung.Und ich,Ines geb.11.02.65 in Westerstede,habe 3 Kinder:Jessica 31 Jahre,David 30 Jahre und Kim 27 Jahre und bin ein typischer Wassermann.Freiheitsliebend,läßt sich nicht gerne sagen wo´s langgeht und das absolute Gegenteil von Bernd,der daran manchmal zu verzweifeln droht.Kennengelernt haben wir uns im Mai 2006.Ich habe Bernd im Internet bei ilove(Datingline) gefunden und nach einem sehr holperigen Start, mit mindestens 3 Trennungen für immer,leben wir seit April 2007 zusammen in Lingen.Erst in einer gemieteten Doppelhaushälfte ,mit wahnsinnig netten Nachbarn,die später,obwohl unser Dackel,gleich am ersten Tag unseres Einzugs,deren Hamster umgebracht hat,später sogar unsere Trauzeugen wurden. dann in unserem Häuschen im Gauerbach.(Stadtteil von Lingen),welches wir nach 8,5Jahren verkauften um nur noch im WOMO zu leben.

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